Veranstaltungsarchiv

Sonntag, 09.06.2024, 17:00 Uhr // Distelschänke / Am Jenzig 1
Sir Chantz Powell & Soul Allstars
Foto Marcus Burger

Sir Chantz Powell & Soul Allstars

Sir Chantz Powell (New Orleans) und die Soul Allstars, bestehend aus Markus Burger (Keys, LA), Werner Neumann (Gitarre, Leipzig), Marcus Horn (Drums) und Sammy Lucas (Hammond-Orgel, Berlin), bringen urbane Musik aus New Orleans und Detroit auf die Bühne. Von Motown-Klassikern bis zu Stücken aus Chantz Powells neuem Decca-Album, vereint das internationale Ensemble R&B, Soul und Jazz. Die Veranstaltung ist ein Höhepunkt der Jazzmeile Thüringen 2024.

Chantz Powell ist ein herausragender Trompeter, Schauspieler, Stepptänzer und Produzent. Er gehört zu den großen Entertainern der neuen Generation und hat einen Major Plattenvertrag bei Decca/Universal Records. Sein erstes Album "Stories of Me" war in England monatelang in den Top 40 vertreten und hat ihn international bekannt gemacht.

Der in New Orleans geborene 26-jährige Chantz Powell ist bereits auf vielen Bühnen weltweit aufgetreten. Seine Gastspiele führten ihn in die Londoner Royal Albert Hall, zum North Sea Jazz Festival, zum World Beat Festival in Tunesien sowie in Städte wie Melbourne, Sydney, Paris und Istanbul. Er war auch als Featured Artist mit dem Duke Ellington Jazz Orchestra und Winton Marsalis Lincoln Jazz Orchesters zu erleben.

Chantz Powells Werdegang wurde in der Dokumentation "My Louis Armstrong Years" festgehalten, die für den Preis "Beste Dokumentation" beim Cannes Film Festival nominiert war. Regisseur Mohammed Kounda begleitete den damals 12-jährigen Chantz Powell über fünf Jahre lang und hielt dessen Begegnungen mit Jazzgrößen fest, die den Sänger und Entertainer noch heute maßgeblich beeinflussen.

Seine musikalischen Einflüsse reichen von Sammy Davis Jr., Miles Davis und Lois Armstrong über Usher und Michael Jackson bis hin zu Snoop Dog.

https://youtu.be/uieRSPK1NPs

Mittwoch, 05.06.2024, 20:00 Uhr // TRAFO - Nollendorfer Straße 30
Emile Parisien | Quartett // 20 Years Anniversary Tour
Bild: Samuel Kirszenbaum

TRAFO Jena In Kooperation mit dem Jazz im Paradies e.V. & der AG Jazzmeile Thüringen

Emile Parisien (soprano saxophone)
Julien Touéry (piano)
Ivan Gélugne (double bass)
Julien Loutelier (drums)

Mit seinem zwanzig Jahren bestehenden Quartett spielte Parisien bereits unzählige Konzerte rund um den Globus. Der Einfallsreichtum und die Experimentierfreude der Band sind, wenn auch hörbar inspiriert von Freidenkern wie Wayne Shorter oder Ornette Coleman, mit wenig zu vergleichen. Denn das Quartett hat seine ganz eigene Art, musikalische Geschichten zu erzählen und seiner überschäumenden Kreativität und Verspieltheit freien Lauf zu lassen. Der Erfolg basiert dabei aber nicht nur auf dem tadellosen Zusammenspiel des Ensembles, sondern auch auf den einzigartigen Qualitäten jedes einzelnen Künstlers. Neben dem preisgekrönten Emile Parisien finden sich höchste Vertreter der französischen Jazzszene zusammen.

Temposcharf und mit sich auf die Hörenden übertragendem Nachdruck werden Ideen geschichtet. Keine muss überstrapaziert werden, weil viele da sind. Niemand geht den einfachen Weg, und doch haben ausnahmslos alle Kompositionen mitreißende Energie, anspruchsvolle Spannungsbögen und verblüffende Stringenz. Organisierte Kurzweil ist das; voller Finten und frappierender Wendungen. Die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation werden weggewischt. Man freut sich darüber, wie exzellent diese Band miteinander kommuniziert fern jeder Routine. Das ist frischer, lospreschender und origineller Jazz der Superlative.

TICKETS:
https://www.tixforgigs.com/de-de/Event/55574/emile-parisien-quartet-trafo-jena

TOURISTINFO:
https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500004747000

https://emileparisien.fr
https://www.instagram.com/emileparisien/?hl=de

 

Sonntag, 02.06.2024, 17:00 Uhr // Distelschänke / Am Jenzig 1
Pascal von Wroblewsky -Seventies Songbook
Foto :Rüdiger Schestag

 Seventies Songbook - New Songs From The Past

Pascal von Wroblewsky - voc, sample pad
Jürgen Heckel - g, synth
Max Hughes - bass
Javier Reyes - drums


Die Welthits der Vergangenheit zu covern ist ein beliebtes Thema.
Zu Recht, denn die letzten Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts
haben einen großen Fundus bemerkenswerter Musik hinterlassen,
die damals noch den Geist von Aufbruch und Rebellion verströmte -
der Beginn einer Ära.
Mit dem 'Seventies Songbook' präsentiert das Team Wroblewsky/
Heckel den Höhepunkt einer mehr als 30-jährigen Zusammenarbeit
und Blick zurück auf ein Jahrzehnt selbsterlebter Geschichte. Und
damit nicht genug sind jetzt die Sixties im Visier.
Allerdings, Songs wie Eloise, Light My Fire oder Smoke On The Water
zum x-ten mal neu aufzulegen verpflichtet zu etwas Besonderem !
Jürgen Heckel, Gitarrist und Bandleader, hatte einen Nerv für die
Restaurierung vielgespielter Songs von damals entdeckt und mit
Pascal von Wroblewsky die ideale Interpretin für das Besondere.
Echte Nostalgiker werden sich die Ohren reiben, denn die angestaubten
Originale werden ordentlich aufgemischt - mit angemessenem Respekt
versteht sich. Die Songs von Deep Purple, Doors, Led Zeppelin und
anderen Helden der Ära sind jedenfalls in besten Händen.

www.wroblewky.de
www.bajazzo.net/6070songbook.htm

"...Wroblewsky und Heckel erweisen sich als Dreamteam der Interpretation..."
Melodiva

"...Smoke on the water von Deep Purple, Riders on the storm von The Doors und
Black dog von Led Zeppelin als Jazz?? Warum hat das noch keiner vor ihr versucht
in den vergangenen dreißig oder vierzig Jahren? Die Antwort findet sich auf dieser
vom ersten bis zum letzten Ton begeisternden CD..."
Jazzpodium

Dienstag, 28.05.2024, 20:00 Uhr // Cafe Wagner - Kochstraße 2a
Peter Van Huffel's CALLISTO
Foto: Manuel Mieteh

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur Medien (BKM) und der Initiative Musik
Förderprogramm LIVE500

Peter Van Huffel's CALLISTO

Peter Van Huffel - Baritonsaxofon, Elektronik
Lina Allemano - Trompete
Antonis Anissegos - Piano, Elektronik
Devin Gray - Drums

CD-Release-Konzert für "Meandering Demons" auf Clean Feed Records

weitere INFOS:
petervanhuffel.com
cleanfeed-records.com
www.facebook.com/peter.vanhuffel.7
Instagram: @petervanhuffel_music

Infotexte:

Tauchen Sie ein in die Welt von CALLISTO, wo Tradition auf Innovation trifft und Klanglandschaften mit kreativen Pinselstrichen gemalt werden. Das neueste Projekt des Saxophonisten Peter Van Huffel ist ein bassloses Quartett, das die Grenze zwischen Komposition und Improvisation verwischt. Mit Peter am Baritonsaxofon und Elektronik, der kanadischen Trompeterin Lina Allemano, dem griechischen Pianisten und Elektronikkünstler Antonis Anissegos und dem deutschen Schlagzeuger Joe Herstenstein bietet CALLISTO mit ihrem Debütalbum "Meandering Demons" einen einzigartigen und tiefgreifenden Ansatz für den modernen Jazz.


Peters innovative Kompositionen bilden das Rückgrat für dieses Projekt, weben komplexe Teppiche, die strukturierte Elemente mit der Spontaneität freier Improvisation verbinden. Einige Stücke sind weitläufig und erinnern an Suiten, nehmen den Hörer mit auf eine Reise voller musikalischer Abenteuer und Überraschungen, während andere eine langsame klangliche Entwicklung bieten, die sich allmählich durch subtile harmonische Wendungen und Klangschichtungen entwickelt. Das Fehlen eines Basses in diesem Ensemble bietet dem Klavier einen erweiterten Raum, um die vielfältige Klangpalette des Instruments zu erkunden, während Trompete und Bariton Frequenzen an den gegenüberliegenden Enden des Spektrums hervorheben und dem Quartett eine nahezu orchestrale Präsenz verleihen. Die subtile Integration der Elektronik im Klavierklang und die Mixtur mit der Resonanz der akustischen Hörner ist CALLISTO ein fesselndes musikalisches Erlebnis, das Genregrenzen überwindet und bei Jazzliebhaber*innen sowie abenteuerlustigen Hörer*innen gleichfalls Anklang findet.


CALLISTOs erstes Album "Meandering Demons" wird im März 2024 beim renommierten portugiesischen Avant-Jazz-Label Clean Feed Records veröffentlicht. Diese sorgfältig ausgewählte Sammlung von Tracks zeigt die unbestreitbare Chemie des Quartetts und sprengt die Grenzen der Jazztradition, indem sie die Zuhörer*innen in eine Welt klanglicher Entdeckungsreisen einlädt.

Video: https://youtu.be/o_qaPHpCsEc?si=03V_Ckd88OFh3maW

 

Sonntag, 26.05.2024, 17:30 Uhr // TRAFO - Nollendorfer Straße 30
Enji
Bandankündigungs-Poster

 

Präsentiert von ByteFM & HHV

„Ich bin Ulaan“ – mit diesen Worten beginnt das Album „Ulaan“ der mongolischen Sängerin Enji. Der von ihrer Familie vergebene Kosename dient als Manifest der eigenen Menschlichkeit.

Auf ihrer zweiten LP beim Label Squama erkundet Enji lebensbejahende Formen des Ausdrucks. Wie schon auf dem Vorgängeralbum „Ursgal (2021) verbinden sich Einflüsse aus Jazz, Folk und traditioneller mongolischer Musik mit der einzigartigen Stimme von Enji, die auf „Ulaan“ neue Höhen erklimmt. Ihre Texte handeln von Träumen, Sehnsucht und der Bedeutung scheinbar bedeutungsloser Momente, eingefasst im Klang und dem ganz eigenen Rhythmus der mongolischen Sprache.

Im Trio mit dem Gitarristen Paul Brändle und River Adomeit am Kontrabass tourt Enji zum ersten Mal durch Europa und hinterlässt Momente wärmender Ruhe und kraftvoller Schönheit.

„[…] jazz singers like this rarely sound so unpretentious, original and free.“ – The New York Times (Best Jazz Albums of the Year)

„An elegant and powerful twist on traditional Mongolian music.“ – The Guardian

„These songs sound so inventive, so free, yet so grounded — and if they end up calming your mind, the aim wasn’t to numb it, but to open it. “ – The Washington Post (Album of the Year)

https://linktr.ee/enjierkhem
https://enjierkhem.bandcamp.com/album/ulaan

Hardtickets – Jenaer Bücherstube am Johannistor

Online-Tickets – TixforGigs

VVK 18,-/ AK 22,-

Dienstag, 07.05.2024, 20:00 Uhr // Volksbad(Badehalle)-Knebelstraße 10
Philharmonie trifft Jazz
Foto: Michael Arbenz by Daniel Infanger

Philharmonie trifft Jazz
»Classicism – A Point Of View«
Die Veranstaltung wurde vom TRAFO ins Volksbad Jena verlegt. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Nach sei­nem erfolg­rei­chen Solo­al­bum „Reflec­tions of D“, eine Remi­nis­zenz an den gro­ßen Duke Elling­ton, ver­öf­fen­tlich­te Michael Arbenz im März 2024 seine neue Solo­pro­duk­tion. Darin ver­bin­det der Bas­ler Pianist seine krea­tive Neu­gier mit sei­nen viel­fäl­ti­gen Erfah­run­gen mit der Jazz-Tra­di­tion und der Klas­sik. Ins­pi­riert von klas­si­schen Kom­po­si­tio­nen, kre­iert er daraus etwas ganz Eige­nes und betrach­tet Werke so von sei­nem Stand­punkt, von sei­nem „Point Of View“ aus:

So ist „Bril­liant Moon“ von Claude Debus­sys be­rühm­tem „Clair de Lune“ inspi­riert. In einer im­pres­sio­nis­ti­schen Stim­mung begin­nend, ent­wi­ckelt es sich, mit Groove und aus­ge­dehn­ten Impro­vi­sa­tio­nen ange­rei­chert, in eine ganz eigene Rich­tung. „Where It Springs Into Being“, eine Refe­renz an Johann Sebas­tian Bachs berühm­tes C-Dur-Prä­lu­dium BWV 846 aus dem „Wohl­tem­pe­rier­ten Kla­vier“, bein­hal­tet sowohl poly­pho­ne Impro­vi­sa­tio­nen als auch blue­sig-ener­ge­ti­sche Teile und „The Road­side Tavern“ kreiert aus dem Unga­ri­schen Tanz Nr. 5 von Johan­nes Brahms ein groo­vig-pul­sie­ren­des Stück.

Für sein Jenaer Kon­zert im Rah­men der Jazz­meile Thü­rin­gen fin­det sich Michael Arbenz nicht nur mit sei­nen kon­ge­nia­len Schwei­zer Kol­le­gen Wolfgang Zwi­auer (Bass) und Clemens Kuratle (Schlag­zeug) im Trio zusam­men, son­dern hat eigens Kam­mer­or­ches­ter-Arran­ge­ments ge­schrie­ben, die im 2. Kon­zert­teil ihre Urauf­füh­rung durch die Jenaer Phil­har­mo­nie, unter der Lei­tung von Ulrich Kern, erle­ben wer­den.

Programm:
Michael Arbenz (* 1975):
„It Don’t Mean A Thing“
„Good Bye“
„Lullaby“
„Mundus Novus“
„Psalm“
„Plush Toys“

„Brilliant Moon“
„Where it Springs Into Being“
„Clear Light“
„Midsummer’s Yule“
„The Roadside Tavern“

Mitwirkende:
Michael Arbenz, Klavier
Wolfgang Zwiauer, Bass
Clemens Kuratle, Schlagzeug
Jenaer Philharmonie
Ulrich Kern, Leitung

Veranstalter:
Jenaer Philharmonie in Kooperation mit der AG Jazzmeile Thüringen und dem Jazz im Paradies e. V. im Rahmen der Jazzmeile Thüringen

Montag, 06.05.2024, 20:00 Uhr // TRAFO - Nollendorfer Straße 30
Joe Rainey
Foto: David-Guttenfelder

Rainey grew up a Red Lake Ojibwe in Minneapolis, a city with one of the largest and proudest Native American populations in the country. The Red Lake Reservation sits five hours to the North, a sovereign state unto itself, but Rainey grew up down in what Northerners call “The Cities,” in his mom’s house on historic Milwaukee Avenue on Minneapolis’ South Side. He was raised less than a mile away from Franklin Avenue, the post-Reorganization Act urban nexus of local Native American life, a community centered in the Little Earth housing projects and the Minneapolis American Indian Center. The neighborhood still serves as a home for both the housed and the un-housed, and the don’t-even-wanna-be-housed Native. It is the birthplace of the American Indian Movement (AIM), the pioneering grassroots civil rights organization founded to combat the colonizing forces of police brutality. Rainey came of age in the heart of this community, but always felt like he was living in a liminal space—not that he was uncomfortable with that. “Growing up, knowing that you weren’t from the Rez, but you were repping them, was kind of weird,” he says. “But I liked that.”

On Niineta, Rainey finds himself in between cultures again. This time collaborating with the producer Andrew Broder, who brought his multi-instrumentalist, turntablist sensibility to the project. The two of them first met backstage at Justin Vernon’s hometown Eaux Claires music festival before encountering each other more frequently through Vernon and Aaron and Bryce Dessner’s 37d03d collective—both contributing to the last Bon Iver album before broaching the possibility of working together sometime in the future. “At first I didn’t know what I could add to Joe’s incredible recordings,” Broder says. “But eventually I came to understand everything is rooted in the drum—even the songs on our record that have no drum, they’re still rooted in the drum.” So each song started with Broder’s beats, the two of them experimenting with various sounds and tempos, before bringing in other 37d03d collaborators to orchestrate and recontextualize the ancient Pow Wow sound in strange, new in-between places. The album pulls from Rainey’s vast sample folder of Pow Wow recordings, layering and remixing slices of his life of singing in venues across the upper Midwest and Canada.

https://joe-rainey.bandcamp.com/music

https://www.instagram.com/rainmanmnx33

VVK 12,-/ AK 15,-

Bild: David Guttenfelder

Sonntag, 05.05.2024, 17:30 Uhr // TRAFO – Nollendorfer Straße 30
KATHARINA FRANCK trifft WERNER NEUMANN
Foto: (Werner Neumann/©Lara Müller & Katharina Franck/©Zippo Zimmermann)

mit freundlicher Unterstützung von TRAFO-Jena
Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur Medien (BKM) und der Initiative Musik

Förderprogramm LIVE500

Katharina Franck – voc, git
Werner Neumann - git

TICKETS:https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500004633000

Martinee-Konzert:

Einlass: 16:30 Uhr
Beginn: 17:30 Uhr

Tickets: Touristinfo Jena//Abendkasse

Die 1963 in Düsseldorf geborene Sängerin und Songwriterin Katharina Franck, wuchs in
Portugal und Brasilien auf, lebt inzwischen in der Nähe von Neuruppin. Die Autodidaktin ist bisher an rund 18 Albumreleases maßgeblich beteiligt und als Interpretin auch für andere Songwriter in Erscheinung getreten. Sie schreibt zudem Gesprochene Popsongs und Hörspiele. Seit ca. 2009 tritt KF auch regelmäßig solo auf und spielt ihre Songs aus rund 40 Jahren so, als habe sie sie gerade erst geschrieben. Ihr Evergreen "Blueprint", den sie mit der von ihr gegründeten Band RAINBIRDS bekannt gemacht hat, feiert in 2023 sein 35. Radiojubiläum und wird für über 250.000 verkaufte Exemplare nachträglich mit GOLD ausgezeichnet.

Der Gitarrist Werner Neumann ist 1964 in Duisburg geboren, hat Musikwissenschaften und Jazzgitarre in Köln und in Arnheim in den Niederlanden studiert und hält derzeit eine Professur an der HMT Leipzig inne. Er unterhält mindesten drei Bands mit eigenen Kompositionen in unterschiedlichen Stilen, darunter WENET, Drei Vom Rhein und MEAN, und spielte mit Richie Beirach, Wolfgang Schmids Next Kick, Napoleon Murphy Brock, Jocelyn B. Smith, Wolf Maahn, Anke Engelke, den Heavytones und mit vielen anderen mehr.

Die musikalische Begegnung der beiden Musiker*innen ist noch ganz frisch, obwohl sich ihre Wege schon deutlich früher immer wieder hätten kreuzen können. Werner Neumanns warmer, weicher E-Gitarrenklang, seine Musikalität und sein großes Spektrum an Changes und Melodiebögen, trifft auf eine Musikerin, die "auch zu ein paar rostigen Löffen singen könnte und dabei tief berührt", wie einmal von einem Einstürzenden Neubau behauptet wurde. Ihre gegenseitige künstlerische Zugewandtheit und Offenheit für abenteuerliche musikalisch-lyrische Kadenzen, schenkt dem Publikum einen immer wieder überraschenden und höchst kurzweiligen Abend.

Samstag, 04.05.2024, 20:00 Uhr // TRAFO - Nollendorfer Straße 30
Mòs Ensemble

Since its debut in 2019, mòs ensemble has turned into an eight-piece band guided by a collective vision, with a preference for areas where genres overlap or cease to matter, where rich arrangements of voices and other instruments become fully realized. The band members are active with an impressive list of bands and projects – in pop, jazz and remote areas -, and relinquish this broad-mindedness with a self-evident love for adventure and exciting interaction. The result is a collective in continual transformation, maintaining a balancing act between wonder and determination.

Roos Denayer, Astrid Creve and Marta Del Grandi have perfected their vocal arrangements, combining the gently alluring with the boldly experimental. They function as a mini choir, a three-headed siren ensemble with distinct, yet delightfully connected voices. The same can be said about the instrumentalists and the band as a whole. They dare to contrast fragile introspection with outward exploration and exuberance, breaking down barriers with glee and guts. By now, labels like pop, jazz and chamber music hardly matter anymore. mòs ensemble became a band that swiftly switches from light-footed energy to dense drama, from dreamy fragility to punkish power, from melancholia to euphoria, and from the direct to the whimsical.

Vocals, reeds, guitar/mandolin, keyboards, bass and drums function as colours in a canvas showing how we never cease to think, feel, watch and interpret. It’s a familiar story, about people trying to make sense of themselves and their place in the world while being connected to others, but you rarely get it presented with this combination of imagination, prowess and a sense of collectively shared vision. Pets & Therapy is also the sound of a band reaching a new artistic peak.

Astrid Creve – Voice & Banjoline

Roos Denayer – Voice & Guitar

Marta del Grandi – Voice

Ambroos Deschepper – Alto and Soprano Saxophone

Benjamin Hermans – (Bass) Clarinet & Baritone Saxophone

Artan Buleshkaj – Guitar

Kobe Boon – Double Bass & Cello

Simon Raman – Drums

https://mosensemble.com
https://mosensemble.bandcamp.com

Hardtickets – Jenaer Bücherstube am Johannistor [In Kürze]
Online-Tickets – www.TixforGigs.com

VVK 18,-/ AK 22,-

Dienstag, 30.04.2024, 20:00 Uhr // Cafe Wagner - Kochstraße 2a
Luís Vicente 4tet - "Ornette Surrounds"
Foto: Luis Vicente-Bandfoto

Luís Vicente 4tet - "Ornette Surrounds"

Luís Vicente - trumpet
John Dikeman - tenor sax
Luke Stewart - double bass
Onno Govaert - drums

https://www.youtube.com/watch?v=ZOYAVW7lVF4

Neues Album: HOUSE IN THE VELLY

Dieses neue Album von Luis Vicente 4Tet ist eine faszinierende Rückkehr zur Besetzung und musikalischen Herangehensweise des Free Jazz der 60er und 70er Jahre. Das Album besteht aus zwei langen Titeln, einer von 25 Minuten, der andere von 42, die hauptsächlich aus improvisierten Erkundungen bestehen, aber auf vereinbarten Themen basieren, die kaum vorhanden sind, der Musik jedoch ein koordiniertes und stark verwurzeltes Gefühl verleihen. Denken Sie an die Musik von Ornette Coleman aus der Mitte der 60er Jahre oder sogar an Don Cherrys Musik mit „Symphony For Improvisors“, von denen eines der Themen auf diesem Album an Cherrys „Mopti“ erinnert (genau wie ein Thema auf dem ersten erstellten Titel). vage Erinnerungen an Michael Blakes „Mekong“, bitte schauen Sie sich das an, wenn Sie das nicht wissen). Dies sind lediglich Referenzen, um die Qualität und Schönheit der Themen zu veranschaulichen.

Die Band besteht aus Luís Vicente an der Trompete, John Dikeman am Tenorsaxophon, Luke Stewart am Kontrabass und Onno Govaert am Schlagzeug. Die Art der Musik ist nicht vergleichbar mit der ähnlichen Besetzung von „Goes Without Saying But It’s Got To Be Said“ (2020) mit der Rhythmusgruppe von William Parker und Hamid Drake, aber von gleicher Qualität.

Vicentes komponierte Themen sind ausgezeichnet: fesselnd, mitreißend, großartig, Momente, in denen die vier Musiker wieder zusammenkommen und die Musik aus einer anderen Perspektive neu betrachten können. Die Themen kehren eigentlich nicht zurück. Sie werden einmal gespielt, und das Quartett improvisiert dann zum nächsten Thema, als wären sie Ankerpunkte, auf die sich die Band gemeinsam zubewegt, um sich dann wieder zum nächsten Ankerpunkt zu entfernen.

Das Album beginnt mit „Anahata“, das auch auf „Chanting In The Name Of“ vorkommt. Der zweite Titel beginnt mit „Luisa's Laugh“, inspiriert und gewidmet von Vicentes dreijähriger Tochter.

Das Spiel selbst schwankt zwischen Momenten roher Ausgelassenheit und sanfter Sensibilität, mit Phasen suchender Klänge, unvorhersehbar und doch immer faszinierend, wobei Dikemans rauer Klang mit der Fließfähigkeit von Vicentes Trompete kontrastiert, wobei beide während der Improvisationen gleichermaßen Präsenz und neuartige Ideen einnehmen, ebenso wie die Dies ist bei der unglaublich einfallsreichen Rhythmusgruppe von Stewart und Govaert der Fall, die die Musik spüren und auf der gleichen Ebene wie die Hörner mitgestalten.

Das Album wurde am 19. Juli 2021 live in der Kirche Igreja do Espírito Santo aus dem 16. Jahrhundert in Caldas da Rainha, Portugal, aufgenommen.

Die Musik ist unaufdringlich, es gibt keinen anderen Plan, als großartige Musik zu spielen und die Qualität und Überraschung kollektiver Improvisationen zu genießen, die zu wunderschönen Unisono-Themen zusammenlaufen und auseinandergehen.

Sehr empfehlenswert!