Veranstaltungsarchiv

Donnerstag, 02.10.2025, 20:00 Uhr // Cafe (MVZ) Wagner, Kochstrasse 2a
Oli Steidle & the killing Popes

Oli Steidle - drums, compositions
Dan Nicholls - keyboards, compositions
Keisuke Matsuno - guitar
Justus Rayem - keyboards


Mastermind, Drummer und Komponist Oliver Steidle, stellt seine Future-
Jazzband Killing Popes vor.


Der Neue deutsche Jazzpreis-Gewinner von 2008 und 2010 und Deutscher
Jazzpreis Gewinner 2021 (Band des Jahres / PHILM) und Deutscher
Jaszzpreis Gewinner 2022 (Kategorie „Schlagzeuger des Jahres“) ist
vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Der Rote Bereich, Peter
Brötzmann, Philm, SoKo Steidle oder Klima Kalima bekannt, seit
Jahren international unterwegs und laut Presse, einer der führenden Köpfe
der sich ständig weiter entwickelnden, jungen Berliner Avantgarde. Die
Liste der Musiker, mit welchen er zusammen gearbeitet hat, ließe sich
endlos fortsetzten: Louis Sclavis, Tomasz Stanko, Aki Takase, Alexander
von Schlippenbach, Sean Bergin, Tristan Honsinger, Trevor Dunn, Andrea
Parkins etc.
Diese Band ist sein Versuchsfeld für die Entwicklung neuer rhythmischer
Ideen und die Möglichkeit, Musikstile miteinander zu verweben, die ihn in
seiner Jugend geprägt haben: HipHop, Punk, Grindcore. Musikstile, die
zudem einen stark gesellschaftskritischen Charakter besitzen, wie der Jazz
in seinen besten Jahren. Dies als stilistische Grundlage bieten die
Kompositionen Alles, was den Jazz heute ausmacht: Rhythmisch komplex,
catchy Melodien und Platz für Improvisationen.
Die Genialität der Künstler zeigt sich nicht in den Show-Offs, sondern im
prägnanten, ungezwungenen Spiel. Die spontanen, phantasievollen Ideen sind
jedoch geschickt in eine bestimmte Reihenfolge gebracht - das ist Kunst mit
Substanz, die auf eine wirkungsvolle Weise entsteht.
Jazzfun Magazin (Killing Popes - Ego kills)


Auch wenn die Killing Popes ein Gesamtkunstwerk sind, muss man Bandleader Oli
Steidle an dieser Stelle noch einmal besonders hervorheben. Er beherrscht die
vertrackteste Polyrhythmik auch im Hochgeschwindigkeitstempo, und selbst die
komplexesten Rhythmen spielt er so klar und nachvollziehbar, dass auch Jazz-
Laien die künstlerische Idee dahinter verstehen und sich daran
erfreuen können.
Grego Schiegl (Süddeutsche Zeitung - Killing Popes)


Besser als mit diesen in steter, schneller Wandlung begriffenen Klängen kann man
wohl die Begegnung von Freejazz, Punk, New Wave, Rock und Electronic-
Avantgarde – so die collagenhafte Musik auf dieser CD – nicht formen!
Rhythmische Vielfalt und sich verschiebende Tempi sind atemberaubend, die
Komplexität wirkt nie verkopft ...
Matthias Bäumel (Jazzzeitung, über Killing Popes „Ego kills“)


Vielleicht erlangt ja Oli Steidle einst päpstliche Weihen für seinen allumfassenden
Killersound...
... dass Steidle dabei fantastische Mikromelodien von der Hand gehen, spricht für
seine Größe als Komponist und Bandleader
Wolf Kampmann (Jazzthetik, über Oli Steidle und The killing Popes)
The Killing Popes are an outstanding example about what is Jazz today !
The New York City-Jazz Record


Dies ist das zweite Album der experimentellen Future- Jazzband um den Drummer/
Komponist Oliver Steidle. Konsequent wie furchtlos wird hier nach neuen
Ausdrucksformen im zeitgenössischen Jazz gesucht. Diese stammen bewusst auch
aus der elektronischen Musik und finden in elf Kompositionen von Steidle und
Nicholls ihre Form. Herausragend sind Steidles verdichtete, zerhackte, wieder neu
zusammengesetzte, seriell entwickelte und auch klangtechnisch nach neuen
Ausdrucksformen suchende Beats.
Drums & Percussion Magazin - Killing Popes / Ego kills

https://oliversteidle.com/killing-popes/
Foto Ralf Dombrowski

 

Samstag, 27.09.2025, 20:00 Uhr // Jenaer Kunstverein, Markt 16
Luž - Duo Antonia Hausmann – Werner Neumann

Antonia Hausmann (Posaune)
Werner Neumann (Gitarre)

Spannungsbögen, Möglichkeiten,Kontraste, abwechslungsreiche Geschichten - EIN WIR

Unser Duo

Wie ein aufmerksames Gespräch. Sich lauschen, auch mal ins Wort fallen, immer wach,
ein Schmunzeln und unbeschwert miteinander lachen können, ein Austausch auf Augenhöhe, trotz
Altersunterschied :)
Wärme, wie eine Umarmung. Homecoming.
Eine Richtung. Gegen das große Gleichgewicht.
Tiefe.
Ein Verweilen
Ein Zwischenhalt, ein Innehalten im Moment.
Auch einfach mal Pause machen.
Alles nicht so Ernst nehmen, aber mit viel Gefühl.
„Denn auch durch uns geht das Geschehen, das weder endet noch beginnt“ (Eva Strittmatter)


Antonia Hausmann (Posaune) und Werner Neumann (Gitarre) sind ein musikalisches Duo, das durch seine außergewöhnliche Kombination aus Posaune und Gitarre ein ganz eigenes Klangbild erzeugt und die unterschiedlichen Möglichkeiten ihrer nstrumente vereint. Ihr Repertoire umfasst Eigenkompositionen und improvisierte Stücke.
Antonia Hausmann ist eine Posaunistin, die in Leipzig wohnt, aber in vielen verschiedenen Genres Zuhause ist. Sie ist bekannt für ihre Fähigkeit, emotionale Tiefe in ihre Interpretation zu bringen. Ihre Vielseitigkeit erlaubt es ihr, sowohl in Big Bands als auch in kleineren Ensembles zu strahlen und ihre Fähigkeiten in unterschiedlichen musikalischen Stilen einzusetzen.
Werner Neumann ist ein versierter Gitarrist, der mit seinem virtuosen Spiel und seiner feinen Sensibilität für Klang und Struktur überzeugt. Er beherrscht eine breite Palette an Musikstilen und bringt diese Expertise in das Duo ein. Seine Arrangements und Improvisationen verleihen der Musik eine besondere Dynamik und Flexibilität.

Sonntag, 07.09.2025, 17:00 Uhr // Distelschänke, Am Jenzig 1
Bajazzo-Reunion-Tour

Bajazzo-Reunion-Tour

Zurück auf los ! In der quasi Urbesetzung, in der die Band die kompletten Achtziger Jahre bestritten hat, kommt die damalige Crew jetzt zu einem Comeback zusammen. Dass sich die Besetzung im Lauf der Zeit verändert hat, versteht sich, um so spannender zu sehen wie all die inzwischen gesammelten Erfahrungen jetzt aufeinandertreffen. Geblieben ist die  Spielfreude, die den Jazz-Rock wie das Road-Movie unter den Genres erscheinen lässt - einsteigen und los !
Allzu nostalgisch wird es nicht werden denn die fünf Musiker sind im Heute angekommen und gut beisammen - 47 Jahre nach Gründung der Band !

Jürgen Heckel - g
Falk Breitkreuz - sax
Frank Nicolovius - keyb
Gerhard Kubach - bg
Javier Reyes- drums

TICKETS im VVK:

https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500005271000

Freitag, 20.06.2025, 20:00 Uhr // TRAFO – Nollendorfer Strasse 30
AKI TAKASE - Carmen Rhapsody

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur Medien (BKM) und der Initiative Musik
Förderprogramm LIVE500

Das Jubiläum 45 Jahre Jazz im Paradies

Aki Takase – piano
Mayumi Nakamura – mezzo soprano

Eintritt:
AK: 25,00 EUR
VVK: 20,00 EUR+Vvk.-Gebühr - Touristinfo
https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500005042000

Carmen, eine der populärsten Opern aller Zeiten, handelt von einer starken und stolzen Frau, die nach ihrem eigenen Gesetz lebt.
In ihrem neuen Projekt greift die ikonische Jazzpianistin Aki Takase diese Konventionsbrecherfigur auf und formt ihre Interpretation von Carmen als Rhapsodie. Als eine scheinbar lose Abfolge von leicht schwebenden, tänzerischen musikalischen Gedanken, die auf den Themen von Carmen von Bizet beruhen. Die Carmen, normalerweise nur in der Orchesterversion bekannt, wurde von Aki Takase für ein Duo neu arrangiert. Die Carmen klingt deshalb so, wie man sie sicherlich auf der Opernbühne noch nicht gehört hat.
Aki Takases eigene Version von Georges Bizets „Carmen“ lässt sich kaum genau definieren. Das Stück hat seinen ganz eigenen Charakter und spannt einen Bogen zwischen Jazz und Oper.

In Jena teilt sie sich die Bühne mit Mayumi Nakamura, einer begnadeten Sopranistin.


AKI TAKASE wurde in Osaka geboren und wuchs in Tokio auf. Klavierunterricht erhielt sie bereits ab dem dritten Lebensjahr. Klavier war auch das Hauptfach während ihres Musikstudiums an der Tohogakuen University in Tokyo. 1979 folgte ein längerer Aufenthalt in den USA. 1981 beim Berliner Jazzfest in der Philharmonie dann der erste gefeierte Auftritt ihres Trios mit Takeo Moriyama und Nobuyoshi Ino in Deutschland. Zahlreiche Konzerte und Schallplattenaufnahmen mit Dave Liebman, Sheila Jordan, Cecil McBee, Lester Bowie, Bob Moses, Joe Henderson, Niels Henning Orsted Pedersen u.v.a. folgten. In den neunziger Jahren langjährig sehr erfolgreiche Duos mit der Sängerin MARIA JOAO, sowie mit dem Saxophonisten DAVID MURRAY. Arbeit im Trio mit REGGIE WORKMANN und RASHIED ALI, im Duo mit ALEX VON SCHLIPPENBACH, sowie gelegentliche Projekte mit dem TOKI STREICHQUARTETT und dem BERLIN CONTEMPORARY JAZZ ORCHESTRA. Aktuell vor allem ihre Zusammenarbeit sowohl mit dem Baßklarinettisten RUDI MAHALL als auch mit der Lyrikerin YOKO TAWADA jeweils im Duo, sowie ihr Trio DEMPA (mit Aleks Kolkowski und Tony Buck). Schallplattenpreise der UDJ erhielt Aki Takase 1990 (Play Ballads of Duke Ellington), 1991 (Shima Shoka), 1994 (Blue Monk) und 1998 (Duet for Eric Dolphy). Von 1997 bis 1999 arbeitete sie als Gastprofessorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. 1999 erhielt die den Kritikerpreis der Berliner Zeitung. Aki Takase erhielt im Jahr 2002 den SWR Jazzpreis. Für ihre VÖ „Aki Takase plays Fats Waller“ wurde ihr 2004 der Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik für die beste Jazzproduktion verliehen. Weitere Projekte sind das Trio LOK 03 mit Alex von Schlippenbach und DJ Illvibe, Duos mit Lauren Newton, Silke Eberhard (Ornette Coleman Anthologie), Han Bennink und Louis Sclavis. Sie erhielt bislang 8 Nominierungen für den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik.
Mehr Infos: http://akitakase.de

MAYUMI NAKAMURA
Mayumi Nakamura wurde in Japan (Kanagawa) geboren und besuchte dort das Fachgymnasium für Musik „Kitakamakura Joshigakuen“. Nach dem Schulabschluss studierte sie Gesang am „Tokyo College of Music“ und erwarb 1996 das Diplom für Musik in der Fachrichtung Oper und für japanische Musikpädagogik. Seit dem Jahr 2000 lebt Mayumi Nakamura in Deutschland und erhielt im Jahr 2003 ein Engagement für die Opernaufführung „ Ce soir on tue le cochon“ von Jean Pacalet. Durch regelmäßige Fortbildungen wie z. B. durch die Teilnahme am Wiener Musikseminar in der Meisterklasse und dem Meisterkurs der 19. Steglitzer Tage für Alte Musik (Opera Seria – Opera Buffa) erweitert sie stets ihr Repertoire. Zahlreiche Konzertengagements sowohl als Solistin als auch als Chorsängerin führten Mayumi Nakamura u. a. in den Berliner Dom, die Kaiser-Wilhelm- Gedächtniskirche, in die St. Matthäus Kirche und auf die Waldbühne in Berlin. Seit 2013 ist sie Mitglied des Ernst Senff Chor Berlin und des Internationalen Vokalensemble Chor und arbeitet als Konzertsängerin und Gesangspädagogin.

Donnerstag, 12.06.2025, 20:00 Uhr // MZV Cafe Wagner-Kochstrasse 2a
KAISERS NEW WORLD

Besetzung:

Frank Kaiser: Guitar
Valentin Butt: Bayan
Lukas Growe: Double Bass'
Hans Otto: Drums

Mit seinem internationalen Jazz-Quartett “Kaisers New World“ schafft der Leipziger Gitarrist Frank Kaiser die Grenzen musikalischer Schubladen ab. Gemeinsam entfachen sie eine Eruption an Virtuosität, lassen einen träumen und in wunderbar fiktive Welten eintauchen. Wie auf einem Spielplatz für Erwachsene toben sich die Musiker an ihren Instrumenten Gitarre, Akkordeon, Drums und Kontrabass aus. Das Quartett hat eine neue Welt entdeckt oder gar erschaffen? (Jazz&More Schweiz) Kommt vorbei und findet es heraus!

Für mehr Informationen: https://kaisermusic.de Kaisers New World-Neues Album „Nighttrain“ jetzt erhältlich New album ‘Nighttrain” out now-View Video - Nighttrain

Pressezitate - Press Quotes
“Der Gitarrist Frank Kaiser schreibt schöne Melodien zwischen Latin und Blues, Bebop und Tango. Einen Spielplatz für Erwachsene nennt er seine Musik. Die Wärme und Melodiosität könnten diese Band noch recht populär machen, ohne dass sie sich anbiedern müsste...”

- Jazzthetik
With his international jazz quartet “Kaisers New World”, the Leipzig guitarist Frank Kaiser dicards the boundaries of genre.Together the band sparks an eruption of virtuosity that let’s you dream and immerse yourself in wonderfully fictional worlds, as if your in a playground for adults. Te musicians let off steam on their instruments guitar, accordion, drums and double bass. According to Jazz&More in Switzerland “The quartet has discover- ed or even created a new world?” Come and find out!

 

Mittwoch, 21.05.2025, 20:00 Uhr // TRAFO – Nollendorfer Strasse 30
Trio - DARRIDOUCQ- HERMIA- CECCALDI

mit freundlicher Unterstützung des Institut français Thüringen

Sylvain Darrifourcq- Drums
Valentin Ceccaldi - Cello
Manuel Hermia - sax

Unicorn & Flexibility - so heißt das aktuelle Album dieses hochdynamischen französisch-belgischen Ausnahme-Jazz-Trios (Veröffentlichung im Mai 2025) und dessen neues Material hier im domicil auch direkt live zu erhören sein wird.

Das Trio besteht aus dem Schlagzeuger Sylvain Darrifourcq (jetzt schon historisch-legendär sein Konzert mit Joachim Kühn beim Jazzfest Berlin 2024!), dem virtuosen Saxophonisten Manuel Hermia und dem mit allen Wassern gewaschenen Bassisten und eigentlichen Cellisten Valentin Ceccaldi (ja genau, der Bruder von Theo). Ein Trio, das jederzeit bereit ist, mit seiner innovativ-offenen Grundhaltung aus Energie, Zeitlichkeit und Bereitschaft zu musikalischem Wahnsinn die klanglichen Möglichkeiten instant on einer Galaxie zur nächsten zu befördern.

Das Trio Darrifourcq/Hermia/Ceccaldi um Manuel Hermia (Belgien), Valentin Ceccaldi (Frankreich) und Sylvain Darrifourcq (Frankreich) wurde 2013 im Proberaum geboren nach der Devise “bring and share”. Jeder brachte eigene Kompositionen mit und gemeinsam wurde aus dem Material ein Monster geschaffen. Schnell verselbständigte sich die Musik unter den Händen der Musiker und spielte sich wie ein Klang-Taifun über die Bühnen Europas: Drummer Sylvain Darrifourcq erzeugt hermetische, packende Sound Landschaften mit seinem Instrumentarium bestehend aus Schlagzeug und diversen umfunktionierten Klangobjekten, Cellist Valentin Ceccaldi fängt sie auf, spielt damit und baut eine melodische, harmonische und perkussive zweite Dimension und Saxophonist Manuel Hermia führt das Ganze zu einer lyrischen, dreidimensionalen Einheit zusammen. Präzision, Intensität und wilde Energie auf der Basis von Polyrhythmen schaukeln sich langsam hoch zu einem kathartischen Ausbruch. Man darf gespannt sein.

Ticketlink: http://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500005085000

Donnerstag, 08.05.2025, 20:00 Uhr // MZV Cafe Wagner-Kochstrasse 2a
SATT

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur Medien (BKM) und der Initiative Musik
Förderprogramm LIVE500

Beatdenker, guit + samples
Christian Weber, bass + fx
Alfred Vogel, drums

Superb Arithmetic Thunder Treshold
Eine Gitarre, 1000 Samples und eine super satte Rhythmus-Gruppe.
Seid ihr SATT? Oh Yeah!!!

Drei Polyrhythmische Sound-Forscher treffen sich in diesem Trio zu einem ekstatischen Klangfeuerwerk.
Beatdenker (Zur schönen Aussicht, Sinularia) ist der Mann der Stunde, wenn es um Post-Genre, post-contemporary … oder überhaupt darum geht, dass die Post abgeht. Er tummelt sich an der Speerspitze jener Musiker, die sich mit komplexester Musik beschäftigen, um diese dann trotzdem mit so einer Leichtigkeit dem Hörer um die Ohren zu föhnen, dass man sich gerne in seinem Sound badet.
Christian Weber zählt wohl zu den begehrtesten Tieftönern der europäischen Impro-Szene, und zusammen mit dem österreichischen Drummer, Festival-Organisator (BEZAU BEATZ) und Label-Chef von Boomslang Records, Alfred Vogel, liefern die 2 einen SATTEN rhythmischen Soundteppich, ohne wenn und aber, dafür mit endlosen Ideen, breiter Dynamik und fettem Groove.

Donnerstag, 24.04.2025, 20:00 Uhr // Villa Rosenthal - Mälzerstrasse 11
FÄLLT AUS!! Clara Vetter Trio feat. Ronny Graupe - FABULAE - FÄLLT AUS!!

Konzert wird nachgeholt

mit freundlicher Unterstützung der Villa Rosenthal Jena

Clara Vetter - Piano
Ronny Graupe - Gitarre
Mario Angelov - Bass
Lucas Klein - Schlagzeug

Gemeinsam mit ihren Kollegen Mario Angelov und Lucas Klein ergründet die Pianistin und Komponistin Clara Vetter ein Klangspektrum, das Verbindungen vom Jazz hin zum Impressionismus und der Neuen Musik zieht. Eine Stimme aus dem Publikum beschrieb ihre Musik als „Debussy crashes into Stockhausen“. Vetter sucht die Verbindungen zwischen den Dingen, die sie inspirieren und lässt das darüber gewonnene Verständnis voll und ganz in ihre Musik einfließen. Darin liegt auch die Vielseitigkeit und Tiefgründigkeit begründet, die Vetter nachgesagt wird.

Ronny Graupe, eine der derzeit richtungsweisendsten Persönlichkeiten der deutschen Jazzszene, und die diesjährige Baden-Württemberg Jazzpreisträgerin Clara Vetter trafen zunächst als Dozent und Studentin aufeinander. Aus dieser Begegnung wurde ein Kollaboration, fortgeführt in gemeinsamen Konzerten u. a. mit Lucia Cadotsch, Oliver Steidle und Phil Donkin. Graupe und Vetter verbindet besonders, dass sie in ihren Kompositionen jeweils eine individuelle harmonische und melodische Sprache etabliert haben, die bei ihnen beiden mit einer synästhesieartigen audio- visuellen Verbindung einhergeht.

Donnerstag, 17.04.2025, 20:00 Uhr // TRAFO – Nollendorfer Strasse 30
DAVID HELBOCKs Random/Control feat. Fola Dada

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur Medien (BKM) und der Initiative Musik
Förderprogramm LIVE500

David Helbock´s Random/Control feat. Fola Dada
in Kooperation mit Lesehalle e.V. & TRAFO

David Helbock - p, elec, perc
Johannes Bär - trp, flgh, sousaph, tub, alph, beatbox, didg, elec, perc
Andreas Broger - sax, cl, basscl, fl, perc
&
Fola Dada – vocals

Tickets:
AK:  25,00 EUR
VVK: 20,00 EUR +VVKg
https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500005045000

 

Random/Control war über viele Jahre hinweg das bedeutendste Projekt von David Helbock.

Die drei Musiker aus Vorarlberg feierten letztes Jahr ihr 15-jähriges Bestehen und gaben gemeinsam Hunderte von Konzerten auf der ganzen Welt. Nach der Veröffentlichung von drei Alben - "Random/Control" (Traumton 2010), "Think of Two" (Traumton 2014) und "Tour d'Horizon" (ACT 2018) - ist die Band bereit für ein neues Programm und neue Abenteuer.

Das neue Album wird im Zuge einer der legendären Livesessions im Liechtensteiner Studio Little Big Beat Studio aufgenommen und erscheint Anfang 2025. Das Album "Think of Two", das den beiden Musiklegenden Thelonious Monk und Hermeto Pascoal gewidmet ist, beeindruckte Hermeto selbst so sehr, dass er einen Beitrag dazu leistete und extra für Random/Control in Brasilien aufnahm.

Das Markenzeichen des Trios sind und bleiben die vielen Instrumente - nur drei Musiker, aber weit über 20 Instrumente.

Andreas Broger spielt Klarinette, Bassklarinette, verschiedene Saxophone und Flöten und singt nun gelegentlich sogar.

Johannes Bär beherrscht nahezu alle Blechblasinstrumente - Sousaphon, Tuba, Posaune, Trompete, Alphorn, aber auch Didgeridoo, Beatbox und Schlagzeug - und manchmal sogar alles gleichzeitig.

Inspiriert von dieser Vielfalt an Klangmöglichkeiten hat David Helbock, der sich auf das Klavier und etwas Perkussion konzentriert, viele neue Stücke komponiert und dabei Gedichte von William Blake, Emily Dickinson und anderen vertont.

Nun hat das Trio Fola Dada eingeladen, um genau diese Gedichte zu singen.

Fola Dada ist eine äußerst vielseitige Künstlerin und kann als Pionierin bezeichnet werden, wenn es darum geht, verschiedene Genres im Gesang miteinander zu verbinden. Die studierte Jazzsängerin begann mit Stepptanz im Stil von Fred Astaire und hörte auch beim Vocalcoaching der DSDS-Kandidaten von Dieter Bohlen nicht auf. Sie ist aus der deutschen Jazz- und Soulszene nicht mehr wegzudenken und wurde 2022 mit dem deutschen Jazzpreis in der Kategorie Gesang ausgezeichnet. Helbocks leidenschaftliches, wildes Trio trifft auf eine der spannendsten Sängerinnen Deutschlands!

 

Freitag, 11.04.2025, 20:00 Uhr // TRAFO, Nollendorfer Strasse 30
Nicole Johänntgen - Labyrinth II

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur Medien (BKM) und der Initiative Musik
Förderprogramm LIVE500

ACHTUNG-Konzertverlegung : TRAFO-Jena//Nollendorfer Strasse 30

Nicole Johänntgen - Labyrinth II

Nicole Johänntgen – saxophone/voice
Jon Hansen – tuba
David Stauffacher – percussion/drums


„Labyrinth II“ ist dynamisch, zärtlich, wuchtig und mit einer gehörigen Portion Groove versehen. In minimaler Besetzung ist die Band mit Nicole Johänntgen am Saxophone und an der Stimme, Jon Hansen an der Tuba und David Stauffacher an Perkussion und Drums ein wahres Kraftwerk.
Die drei Künstler liefern sich musikalische Spannungsfelder zwischen Poesie und Trance-Szenarien voller wilder Melodie-Eskapaden und weltlichen Rhythmen. Alles im Gefühl einer Begehung eines Labyrinths. Sie wandeln dem Zentrum entgegen und bewegen sich wieder weg. Es ist ein Wechselspiel voller Emotionen.
So steht das neue Album ganz unter dem Motto der Liebe. Sieht man das Trio live, wird man, ob man nun will oder nicht, voll in deren Bann mitgezogen. Jazz ist und bleibt Freiheit im Spiel. So treffen sich die drei Musiker trotz unterschiedlichem Backgrounds auf der Bühne mit höchstem Respekt. Zuhören und lernen voneinander stehen im Fokus. Musik ist eine unbändige Kraft, die ermutigt und sensibilisiert.
Die Besetzung der Band mit Saxophone/Stimme, Tuba und Perkussion/Drums ist ungewöhnlich. Während beim ersten Album die Kompositionen im Schnelldurchgang entstanden sind, legt die Band bei der zweiten CD-Einspielung Wert auf die Finessen der einzelnen Songs und hat über mehrere Monate an der Musik gearbeitet, bevor es ins Studio ging. Johänntgens starkes Melodienspiel und Technikvielfalt verschmilzt mit der pumpenden Tuba und den feingliedrigen Rhythmen. Ausgewählte Grooves wie „Afoxe“, oder das Instrument „Pandeiro“ sind bei Labyrinth II zu hören. Ganz im Sinne von „aus wenig mache viel“. Ein spannendes und abwechslungsreiches Album!
Die drei Künstler kommen aus Deutschland, aus den USA und der Schweiz und leben alle in der Nähe von Zürich mit ihren Familien.
Nicole Johänntgen hat bis dato 32 Alben aufgenommen, wovon 28 bisher erschienen sind. Sie wurde mehrfach
ausgezeichnet, ist auf den sozialen Medien Influencerin und erhielt im Mai 2023 den Lichtenburgpreis.

„Nicole has something very special in her playing – a big and generous heart. An exceptional energy!“
David Liebman