Veranstaltungen

Sonntag, 11.07.2021, 16:00 Uhr // Distelschänke – Am Jenzig 1
„Woher sind wir geboren“ - Deutsche Welt - und Heimreisen von Christoph Dieckmann
Foto: RBB- Markus Wächter

Lesung: 16:00 Uhr anschließend Konzert (in Kooperation mit Lesezeichen e.V.) gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

Woher sind wir geboren“ - Deutsche Welt - und Heimreisen
von Christoph Dieckmann

Im Anschluss Konzert: Coşkun Wuppinger Duo
Im Rahmen von JIP40 - Gefördert von: NEUSTART KULTUR, Initiative Musik, Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Lesung: 16:00 Uhr anschließend Konzert (in Kooperation mit Lesezeichen e.V.) gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

„Woher sind wir geboren“ - Deutsche Welt - und Heimreisen
von Christoph Dieckmann

Im Anschluss Konzert: Coşkun Wuppinger Duo
Im Rahmen von JIP40 - Gefördert von: NEUSTART KULTUR, Initiative Musik, Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

VORBESTELLUNG über:
03641 2248966
info@schlegelsberg-jena.de
info@jazzmeile.org

Die Heimat in der Welt

Der Schriftsteller und ZEIT-Mitarbeiter Christoph Dieckmann stellt sein neues Buch „Woher sind wir geboren vor. Deutsche Welt- und Heimreisen“ in der Distelschänke am Jenzig 1 vor. Christoph Dieckmann, der bei allen Höhen und Tiefen dem Jenaer FCC die Treue hält, hat nicht nur in unserer Stadt eine Fan-Gemeinde. Es ist sein besonderer Sound, der die Leute zu den Büchern greifen lässt, wenn er darüber schreibt, wie sich Lebensgeschichte und große Geschichte kreuzen. Der neue Band geht dabei weit in die Welt. Beginnend mit der eigenen Lebensgeschichte, die immer eine Geschichte von Begegnungen ist, greifen die Folge-Kapitel weit über den deutschen Sprachraum hinaus bis hin an die Grenze zwischen Süd-und Nordkorea, nach Japan, Moskau oder Albanien. Deutlich wird immer wieder, wie Gegenwart und Vorgeschichte sich berühren und das Woher auch immer das Wohin bedenkt. Man lese etwa seine Kapitel „Die Luthersau. An der Wittenberger Stadtkirche prangt eine judenfeindliche Skulptur“ oder „Der Prediger von Fukushima“.Was an seinem Erzählen fasziniert: da gibt es keinen allwissenden oder gar besser wissenden Ton. Es ist vielmehr ein Grundton von Empathie, oft freundlicher Ironie und Mitmenschlichkeit. Es ist ein Erzählen, das auf Dialog aus ist. Dazu laden die Veranstalter herzlich ein.

Info:https://www.mdr.de/kultur/literatur/buch-woher-sind-wir-geboren-christoph-dieckmann-100.html

Coşkun Wuppinger Duo
Zwei Gitarristen, die das Schönste ihrer Welten im virtuosen Zusammenspiel vereinen: Frank Wuppinger und Ozan Coşkun verzaubern ihre Zuhörer mit saitenweise handgemachtem Gitarrenspiel auf höchstem Niveau. Meisterschüler Ozan Coşkun und der Kulturstipendiat und Künstler der Metropolregion Frank Wuppinger verbinden in ihren Duo-Konzerten ihre Einflüsse aus Jazz, Klassik und orientalischer Musik. Abwechslungsreich und überraschend, anspruchsvoll und zugleich leichthändig führen sie die Ohren ihrer Zuschauer auf spannende Pfade. Jazzgitarre und klassische Konzertgitarre funktionieren wunderbar zusammen, wenn Eigenkompositionen und bekannte Klänge zu stilistischer Eigenwilligkeit vermählt werden und in einem rhythmisch-hypnotischen Klangteppich durch den Abend fließen, so dass uns selig lächelnd mit jeder Note die Erkenntnis durchströmt: „Was kann es Schöneres geben, als handgemachte Gitarrenmusik mit diesem Duo?“ (Die Welt)

„Ein Duo ohne Schranken und Barrieren, dafür mit jeder Menge Leidenschaft. Spielfreude und musikalischem Können.“ (SZ)

„Die beiden verweben mit Leichtigkeit ihre Melodielinien zu einer stimulierenden Polyphonie, wobei sich die Wärme der Nylonsaiten und die obertonreiche Präsenz der Stahlsaiten perfekt ergänzen.“ (NN)

„Between the Lines ist ein feines Gitarrenalbum, voller Spiel- und Experimentierfreude, das einen nie mit überambitionierter Virtuosität erschlagen will, sondern offenbart, wie viel Inspiration und Poesie entstehen kann, wenn man einen Jazzer und einen Klassiker aufeinander los lässt.“ (NN)

 

 

Die Heimat in der Welt

Der Schriftsteller und ZEIT-Mitarbeiter Christoph Dieckmann stellt sein neues Buch „Woher sind wir geboren vor. Deutsche Welt- und Heimreisen“ in der Distelschänke am Jenzig 1 vor. Christoph Dieckmann, der bei allen Höhen und Tiefen dem Jenaer FCC die Treue hält, hat nicht nur in unserer Stadt eine Fan-Gemeinde. Es ist sein besonderer Sound, der die Leute zu den Büchern greifen lässt, wenn er darüber schreibt, wie sich Lebensgeschichte und große Geschichte kreuzen. Der neue Band geht dabei weit in die Welt. Beginnend mit der eigenen Lebensgeschichte, die immer eine Geschichte von Begegnungen ist, greifen die Folge-Kapitel weit über den deutschen Sprachraum hinaus bis hin an die Grenze zwischen Süd-und Nordkorea, nach Japan, Moskau oder Albanien. Deutlich wird immer wieder, wie Gegenwart und Vorgeschichte sich berühren und das Woher auch immer das Wohin bedenkt. Man lese etwa seine Kapitel „Die Luthersau. An der Wittenberger Stadtkirche prangt eine judenfeindliche Skulptur“ oder „Der Prediger von Fukushima“.Was an seinem Erzählen fasziniert: da gibt es keinen allwissenden oder gar besser wissenden Ton. Es ist vielmehr ein Grundton von Empathie, oft freundlicher Ironie und Mitmenschlichkeit. Es ist ein Erzählen, das auf Dialog aus ist. Dazu laden die Veranstalter herzlich ein.

Info:https://www.mdr.de/kultur/literatur/buch-woher-sind-wir-geboren-christoph-dieckmann-100.html

Coşkun Wuppinger Duo
Zwei Gitarristen, die das Schönste ihrer Welten im virtuosen Zusammenspiel vereinen: Frank Wuppinger und Ozan Coşkun verzaubern ihre Zuhörer mit saitenweise handgemachtem Gitarrenspiel auf höchstem Niveau. Meisterschüler Ozan Coşkun und der Kulturstipendiat und Künstler der Metropolregion Frank Wuppinger verbinden in ihren Duo-Konzerten ihre Einflüsse aus Jazz, Klassik und orientalischer Musik. Abwechslungsreich und überraschend, anspruchsvoll und zugleich leichthändig führen sie die Ohren ihrer Zuschauer auf spannende Pfade. Jazzgitarre und klassische Konzertgitarre funktionieren wunderbar zusammen, wenn Eigenkompositionen und bekannte Klänge zu stilistischer Eigenwilligkeit vermählt werden und in einem rhythmisch-hypnotischen Klangteppich durch den Abend fließen, so dass uns selig lächelnd mit jeder Note die Erkenntnis durchströmt: „Was kann es Schöneres geben, als handgemachte Gitarrenmusik mit diesem Duo?“ (Die Welt)

Ein Duo ohne Schranken und Barrieren, dafür mit jeder Menge Leidenschaft. Spielfreude und musikalischem Können.“ (SZ)

Die beiden verweben mit Leichtigkeit ihre Melodielinien zu einer stimulierenden Polyphonie, wobei sich die Wärme der Nylonsaiten und die obertonreiche Präsenz der Stahlsaiten perfekt ergänzen.“ (NN)

Between the Lines ist ein feines Gitarrenalbum, voller Spiel- und Experimentierfreude, das einen nie mit überambitionierter Virtuosität erschlagen will, sondern offenbart, wie viel Inspiration und Poesie entstehen kann, wenn man einen Jazzer und einen Klassiker aufeinander los lässt.“ (NN)

Dienstag, 27.07.2021, 18:00 Uhr // Distelschänke – Am Jenzig 1
ROOTS UP - Innovativ, groovy und tanzbar !

Kultursommer - ein Jenaer Mosaik
Im Rahmen von JIP40
„Das Projekt - Distelschänke Open Air-Jazz Open Air wird im Programm Kultursommer 2021 durch die Beauftrage der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert.

VORBESTELLUNG über:
03641 2248966
info@schlegelsberg-jena.de
info@jazzmeile.org

 

Nils Alf - Saxophon
Kay Kalytta – Schlagzeug
Stefan Nagler - Hammond Orgel / E-Piano / Melodika
special guest: Andreas Buchmann / E-Bass

Mit wichtigen Vertretern der Jazzgeschichte als Vorbild, wie Jimmy Smith, Dr. Lonnie Smith, Joey DeFrancesco und Larry Goldings, widmet sich die Band dem Sound der Hammondorgel. Mit eigenen Kompositionen und innovativen Arrangements beliebter Jazzstandards rund um den orchestralen Sound dieses Geräts, entführt Roots Up seine Zuhörer in bekanntes und unbekanntes Terrain. Special Guest: Andreas Buchmann am E-Bass !

https://soundcloud.com/openearjazz/roots-up-dotcomblues

Samstag, 31.07.2021, 16:30 Uhr // Botanischer Garten
BALI LIQUID SOUL

Kultursommer - ein Jenaer Mosaik
Im Rahmen von JIP40
„Das Projekt - Distelschänke Open Air-Jazz Open Air wird im Programm Kultursommer 2021 durch die Beauftrage der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert.

In Kooperation mit Jenaer Kunstvereins
In Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten Jena

Der Clown und sein König
Maskenspiel und Musik aus Bali und anderen asiatischen Kulturen

Besetzung:
Beate Gatscha – Hang, Gender Wayang, Gesang
Gert Anklam – Saxophon, Suling, Gender Wayang

Featuring
Ravi Srinivasan – Tabla, Perkussion, Gesang
Steffen Findeisen – balinesisches Maskentheater

Der Clown Wijil zieht mit seinem König durchs verlorene Abendland. Der König möchte zum Segen der Menschen tanzen und dort wo er sich niederlässt, wird ein prachtvoller, roter Schirm aufgestellt, der nicht nur Licht und Schatten symbolisiert, sondern auch von einer alten hinduistischen Geschichte und der Wahrheit erzählt. 

Musikalisch begleitet wird der Maskenspieler Steffen Findeisen durch Beate Gatscha, Gert Anklam und Ravi Srinivasan, die in verschiedenen asiatischen Kulturen gelernt haben. So erklingen neben dem original balinesischen Instrument Gender Wayang, indische Trommeln, die Suling-Flöte, Saxophon, Hang und Gesang. 

Eine musiktheatralische Klangreise nach Bali für die ganze Familie

Herzlich Willkommen! - Selamat Datang!

 

Liquid Soul lädt ein zu einem tropisch-musikalischen Inselurlaub, inspiriert durch die naturverbundenen Klänge und die rituelle Musik Balis, als ein Widerhall der Schönheit eines paradiesischen Zustandes mit seinen frechen Grillen, glucksenden Kröten, kichernden Geckos, dem Säuseln des Windes in den Bambusbäumen, dem prasselnden Monsunregen auf grasgedeckten Dächern, verwehte Klänge einer Gamelan-Orchesterprobe, Kecak-Gesänge, die Ramas Affenheer imitieren ... 

 

Sonntag, 08.08.2021, 17:00 Uhr // Distelschänke-Am Jenzig 1
Böhmisches Kollektiv trifft Antje Horn
Foto:Tina Peißker

Kultursommer ein Jenaer Mosaik
Im Rahmen von JIP40
„Das Projekt - Distelschänke Open Air-Jazz Open Air wird im Programm Kultursommer 2021 durch die Beauftrage der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert.

Böhmisches Kollektiv trifft Antje Horn

Gitarre: Andres Böhmer
Tasten: Stefan Nagler
Bass: Fabian Misch

Ein wanderlustiger Jazzgitarrist umgibt sich mit Musikern, die seine Vorliebe für frohsinnige Interpretation von Folklore – affinen Eigenkompositionen und Bearbeitungen teilen. Es wird gefichtelt, zitiert, gesäuselt und improvisiert mit einer Prise Gypsy. Die Melodien „vom Lande“, die Rhythmen aus „der Town“, der Jazz erlaubt es sich. So wie das Springkraut vom Saaleufer dereinst seine Tauglichkeit als Balkonpflanze erproben würde...

 

Antje Horn, studierte am Institut für Erzählkunst Hannover und an der Universität der Künste Berlin (Storytelling in Art and Education). Sie schöpft aus der uralten Kunst des freien Erzählens und trägt damit zum besseren Verstehen zwischen Menschen bei.
Ihr Publikum lauscht gebannt, wenn sie von anderen Menschen und Kulturen aus bisher unbekannter Perspektive erzählt. Mitunter verändert sie die sorgfältig gewählten Märchen, um der Magie des Augenblicks besser nachzuspüren.
Wann immer möglich verbindet die Initiatorin und künstlerische Leiterin des ersten internationalen Erzählkunstfestivals «Narrare» ihre Tätigkeit mit sozialem Engagement für Menschen in Not.

www.antje-horn-erzaehlt.de

Sonntag, 15.08.2021, 17:00 Uhr // Distelschänke – Am Jenzig 1
PRO ART All Stars Band

Kultursommer - ein Jenaer Mosaik
Im Rahmen von JIP40
„Das Projekt - Distelschänke Open Air-Jazz Open Air wird im Programm Kultursommer 2021 durch die Beauftrage der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert.

Welcher Wahnsinnige schleppt heutzutage noch freiwillig 5-6 Zentner in Form von Hammondorgel, Lesliekabinett und Fender-Rhodes-Piano auf die Bühne, verzichtet auf machbare Gagen, um sich einen vierstimmigen Bläsersatz zu leisten und spielt dann auch noch frech eine Musik, die alles „Gestylte“ und „Trendige“, was heute so als Klangtapete im Quotenradio läuft, konsequent ignoriert ????

und wer hält das nun inzwischen schon über 35 Jahre durch, und hat auch keineswegs die Absicht in nächster Zeit damit aufzuhören? Die Band „Pro Art“ aus Ilmenau.

Wenn man „Pro Art“ erlebt, kann man verstehen, warum das so ist. Die Band hat einfach nur Spaß am Groove. Ein Wort, das so oft und gern missbraucht wird, hier lebt es.

Diese Mischung aus alten, gestandenen Thüringer Blues- und Soulmusikern mit den jungen „Wilden“, die mit der Musik der „Alten“ aufgewachsen sind und das mit dem mischen, was ihr heutiges Lebensgefühl ist: Nu’Jazz, Triphop, Drum’n Bass. Hier spielen Väter mit ihren Söhnen. Gerade in den letzten Jahren hat sich die Band immer wieder verjüngt, und mit jedem Neuankömmling werden auch die seit Jahren fest im Programm verankerten Nummern farbiger und facettenreicher.

Was dabei herauskommt ist traditionell, aber frisch. Da groovt der Bassist wie ein Uhrwerk, knochentrocken und trotzdem “läß’sch“ (wie der Erfurter sagen würde), mit einem Drummer, der so wunderbar spröde und modern spielt, dass da ein Rhythmusfundament entsteht, auf dem sich die „fette“ (und diese Orgel verdient dieses Wort wirklich) Hammond B3 von Andi Geyer so richtig austoben kann.

Viele eigene Stücke neben Coverversionen alter Klassiker von Johnny Guitar Watson, den Crusaders oder Dr.John kommen von der Bühne. Die Band hat einen großen Fundus an Musik, aber am spannendsten sind die immer wieder neu entstehenden Situationen bei den vielen Improvisationsstrecken, wenn „Pro Art“ mal wieder einfach nur „groovt“.

Sonntag, 05.09.2021, 17:00 Uhr // Distelschänke – Am Jenzig 1
INKSPOT SWING BAND

KULTURSOMMER JENA 2021- Im Rahmen von JIP40
„Das Projekt - Distelschänke Open Air-Jazz Open Air wird im Programm Kultursommer 2021 durch die Beauftrage der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert.

Im Jahre 1981 gründeten sieben Schüler, Lehrlinge und Studenten unter der Leitung von Udo Decker in der kleinen Thüringer Stadt Zeulenroda eine Band, der sie folgerichtig den Namen „Inkspot Swingband“ gaben (inkspot = engl. Tintenklecks).

 

Vorbilder und eigene Erfolge Etwas untypisch für ihre Generation infizierten sie sich mit dem Swing-Virus, nachdem sie Filme über Benny Goodman, Glenn Miller und Louis Armstrong gesehen hatten. Ein Besuch des Dresdener Dixielandfestivals gab einen weiteren entscheidenden Impuls. Begeistert von derartigen Klängen begannen sie mit dem Sammeln historischer Aufnahmen aus der Zeit, als Jazz noch Tanzmusik war, um sie auf ihre Weise zu interpretieren. In ihrer Anfangszeit war die Inkspot Swingband eine der jüngsten Nachwuchs-Jazz- und Swingbands der DDR, gewann mehrere Wettbewerbe und wurde zudem auf Festivals im In- und Ausland als auch mehrfach im Fernsehen einem breiten Publikum präsentiert.

Mittwoch, 08.09.2021, 18:00 Uhr // Distelschänke – Am Jenzig 1
New Urban World Melodic Grooves
Foto: Roberto Zanrosso

Kultursommer - ein Jenaer Mosaik
Im Rahmen von JIP40

„Das Projekt - Distelschänke Open Air-Jazz Open Air wird im Programm Kultursommer 2021 durch die Beauftrage der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert.

 

Vladimir Karparov - soprano & tenor saxophon
Andreas Brunn - 7 string acoustic guitar mit Stereo-Pickup, Percussion
Simon Rainer - E Guitar, Electronics

Mit „New Urban World Melodic Grooves“ nehmen Brunn, Karparov und Rainer ihr Publikum mit auf eine musikalische Entdeckungsreise der besonderen Art. Ihre Kompositionen, in denen sich Balkan-Rhythmen mit Funk-, Latin- und World-Klängen vermischen, zeugen von außergewöhnlicher Virtuosität und Spielfreude. Dabei klingen sie nie sperrig oder verkopft, sondern stets frisch, lebendig und spritzig. So wie man es in einem pulsierenden Melting Pot erwarten würde.“

Für unser CD Projekt erhielten wir eine Förderung des Berliner Senats. Die Produktion sollte im April stattfinden und musste Coronabedingt auf Mitte Juni verschoben werden. Da gab es aber noch keine Flüge, so dass der in Meran lebende italienische Gitarrist Simon Rainer (Schüler von Wolfgang Muthspiel) nicht direkt daran teilnehmen konnte. Also nahmen Vlado Karparov und ich alles im Duo auf und sendeten alle Files nach Italien, so dass Simon unsere Aufnahmen komplettieren konnte. Danach wurde alles zusammen gesetzt und unsere neue CD ist trotz Corona fertig!!! Selbige erschien am 12.02.2021 bei LAIKA Records. Laika / Rough Trade

 

Andreas Brunn ist auf diesem Album an der akustischen Gitarre, sein Kollege Simon Rainer an der elektrischen. Dritter im Bunde ist der bulgarische Saxofonist Vladimir Karparov. Was die Formation so außergewöhnlich macht, sind die Bass-Funktionen, die mal von Brunn, mal von Rainer übernommen werden und den Klang des Ensembles so reichhaltiger machen, als es drei Musikern eigentlich möglich ist. Zusammen mit Karparovs osteuropäischen Einflüssen ergibt das eine Mischung, die so wohl nur in Mitteleuropa entstehen kann. In Hans Hartmanns „Swindia“ werden musikalische Elemente aus der Schweiz mit Skalen aus Indien vermischt, und auch in den anderen acht anderen Titeln, darunter Charles Mingus’ berühmte Ballade „Goodbye Pork Pie Hat“, geht es ziemlich kosmopolitisch zur Sache. Allerdings nicht so, dass es aufgesetzt oder mühsam wirken würde – nein, allen drei Musikern geht der Ritt durch die Kulturen lässig und selbstverständlich von der Hand. Mit beiden Musikern hat Brunn zuerst jeweils im Duo zusammengespielt, bevor er auf die Idee kam, daraus ein Trio zu formen. Die wunderschöne Ballade „Sky“ zählt zu den Höhepunkten auf New Urban World Melodic Grooves, Komponist Rainer hat sich dabei von dem legendären Album Beyond the

Sonntag, 12.09.2021, 17:00 Uhr // Distelschänke – Am Jenzig 1
INSOMNIA BRASS BAND
Foto: Dovile-Sermokas

Im Rahmen von JIP40 - Gefördert von: NEUSTART KULTUR, Initiative Musik, Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

„…es ist ein Riesenspaß, man möchte Pogo dazu tanzen. Bitte mehr davon!“  Hans-Jürgen Schaal, Jazzthetik
„Calypsomanische Lebenslust in XXL“ Rigobert Dittmann, Bad Alchemy

Anke Lucks – Posaune
Almut Schlichting – Baritonsaxophon
Christian Marien – Schlagzeug

Die Posaunistin Anke Lucks, die Baritonsaxophonistin Almut Schlichting und der Schlagzeuger Christian Marien sind die Miniatur-Ausgabe einer Brass Band: Ihre kompakte Größe transzendieren sie mit einem rauen, überschäumenden Sound, den man von einem viel größeren Ensemble erwarten würde.more

Die Insomnia Brass Band wurde im Frühjahr 2017 während eines Arbeitsstipendiums des Berliner Senats gegründet und entwickelte ihren Sound rund um das von Lucks und Schlichting komponierte Spielmaterial. Seit 2018 ist die Band mit zahlreichen Konzerten in Jazzclubs und auf Festivals unterwegs. Mit einem weiteren Senatsstipendium hat das Trio Anfang 2020 nun die erste CD „Late Night Kitchen“ aufgenommen, die am 27.11. 2020 auf Tiger Moon Records erschienen ist.

www.insomniabrassband.de

Freitag, 17.09.2021, 20:00 Uhr // TBA
MASAA
Foto: Traumton

MASAA - Preisträger 1. BundesJazzpreis 2021

Gefördert von Jenakultur und Kulturstiftung des Bundes
Im Rahmen von Kultursommer Jena „JIP40-Ein Wagemutprojekt“- 40 Jahre Jazz im Paradies Jena

Dämmerung zwischen den Zeiten: Wechsel von Tag zur Nacht. Nur einen Moment.
Spielerisch bewegt sich Masaa zwischen Orient und Okzident, zwischen Vertrautem und Fremden. Mit Reiseeindrücken und Erinnerungen im Gepäck, werden die Musiker im kammermusikalischem Rahmen zu Grenzgängern zwischen traditioneller arabischer Musik und zeitgenössischem Jazz.
Dabei stehen die improvisierten Gedichte Rabih Lahouds im Mittelpunkt. Durch die eigens geprägte Stilistik gelingt es Masaa, sich den üblichen Klischees von Orientalismen zu entziehen. Vielmehr kann man die Musiker dabei beobachten, wie sie aus der Fülle ihrer persönlichen Welten ein poetisch-musikalisches Mosaik entwerfen, das die Vielfalt des Lebens einfängt.

http://www.traumton.de/label/artists/?id=masaa&lang=de
https://masaa-music.de/

Mittwoch, 22.09.2021, 20:00 Uhr // TRAFO - Nollendorfer Str. 30
Der Weg nach Oobliadooh von Fritz Rudolf Fries

Veranstalter: Landeszentrale politische Bildung, Jazz im Paradies e.V., Lesezeichen e.V., Jenakultur, TRAFO

Im Rahmen von JIP40 - Gefördert von: NEUSTART KULTUR, Initiative Musik, Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)


Der Weg nach Oobliadooh von Fritz Rudolf Fries

Mit Helmut Böttiger – Lesung und Gespräch - Günter Baby Sommer trifft den Pianisten Simon Lucaciu - musikalische Begleitung


Fritz Rudolf Fries war einmal ein berühmter Schriftsteller.Sein erster Roman: ein früher avantgardistischer Höhepunkt aller Literatur der DDR. »Zwar haben wir es nicht mit einem Jazz-Roman zu tun, aber doch mit einem Roman voller Jazz, und das in einem Maße, wie es seitdem in keinem deutschen Roman wieder vorkommt…, eines der bemerkenswertesten Bücher der deutschen Nachkriegsliteratur.« Jazzzeitung 2010

Der Weg nach Oobliadooh, das virtuose Romanschelmenstück des damals 31-jährigen Fritz Rudolf Fries, führte nicht in die realsozialistischen Niederungen, sondern in die sprachartistischen Höhen der Literaturmoderne.

»I knew a wonderful princess in the land of Oo-bla-dee« – aus einer Songzeile des Bebop-Jazzers Dizzy Gillespie stammt das rebellische Sehnsuchtsmotiv zweier Außenseiter: Phantasie ohne Grenzen.

Es scheint heute fast noch weniger vorstellbar als damals, dass dieser Roman in der DDR verfasst werden konnte, schreibt Helmut Böttiger in seinem großen Essay über Der Weg nach Oobliadooh. Der passte weder so richtig in die Zeit im Osten noch in diejenige im Westen – es ist Zeit, diesen fulminanten Roman wiederzuentdecken.

Weitere Informationen:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/zum-tod-von-fritz-rudolf-fries-eine-gegenwelt-zur-ddr.1013.de.html?dram:article_id=306698LUCACIO – piano
https://lucaciu.de/