Veranstaltungen

Sonntag, 11.09.2022, 17:00 Uhr // Distelschänke -Am Jenzig 1
3000 das ist JAN KLARE 1000+STEVE SWELL
Fot: André Symann2022

1000 =
Jan Klare - reeds
Bart Maris trumpet
Wilbert de Joode - bass
Michael Vatcher - drums
+
Steve Swell – trombone
= 3000

Gefördert von: NEUSTART KULTUR, Initiative Musik und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) 

Bart Maris, Jan Klare, Wilbert de Joode und Michael Vatcher gründeten 2004 die Band 1000, in ihrer Besetzung an das legendäre Ornette Coleman Quartett angelehnt, und spielten von Beginn an Kompositionen, die eigentlich für Improvisationsmusik ungeeignet waren – Stücke zB von Wagner, Bach, Bennett oder Monteverdi – so etablierten sie durch spektakuläre Interpretationen dieses Materials schon früh einen unverkennbaren Stil.

Die Art und Weise wie 1000 improvisierend und adhoc Form gestaltete, beeindruckte von Anfang die Kritiker. („consistently interesting quartet that keeps evolving and getting better with each release.“ Bruce Lee Gallanter, Downtown Music Gallery). Im Laufe der Jahre erlernte 1000 einen beinah telepathischen Umgang – eine intuitive Sprache, die fließend Textur mit Energie und Subtilität balanciert.

 

 

https://youtu.be/xucXotifdEU#
https://www.youtube.com/watch?v=f2tJGwgol74&t=5433s
https://umlandrecords.bandcamp.com/track/rott
http://www.steveswell.com/
http://www.janklare.de/

 

Donnerstag, 15.09.2022, 20:00 Uhr // TRAFO - Nollendorfer Straße 36
ACHTUNG Konzertverschiebung-LUF – PASSION von Volker Braun Szenische Lesung
Fotos by-Francesca Pfeffer - Volker Braun by Peter Peitsch

Leider muss dass Konzert krankheitsbedingt verschoben werden, der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben!

 

LUF – PASSION von  Volker Braun Szenische Lesung
Veranstalter: Jazz im Paradies e.V. , Lesezeichen e.V. , Jenakultur, TRAFO

Volker Braun -Lesung & Gespräch
Baby Sommer trifft den Pianisten Simon Lucaciu

Ticketlink : https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500004151000

„Die Luf-Passion erzählt von der Entstehung des kunstvollen Boots und der Vernichtung eines kunstfertigen Volkes. Wohin das Boot gehört, ist hier nicht die Frage, aber wohin es sich bewegt! Restitution hat eine größere Dimension, sie heißt Zivilisierung unserer Zivilisation.“ Volker Braun
Volker Brauns Verse, die, wie so oft, sich im Kontext europäischer Aufklärungsgeschichte bewegen und mit Fragmenten der Kolonialgeschichte operieren, fragen nach den offenen Rechnungen, die unsere porösen Demokratien aus ihrer überkommenen Kolonialmachtzeit noch zu begleichen haben.
Kongenial von Ann Cotten, einer ebenso begnadeten Dichterin, ins Englische übertragen. Weil Raubkunst und Räuberstaat eben keine nationalen Phänomene waren und sind, sondern globalisierte Enteignung und Vernichtung. Die Sprache der Aufhebung des Unrechts ist international.
Ein großes, ein aufwühlendes Dokument und Dichtung zugleich: eine Passion ohne einen Messias.

Volker Braun, geboren 1939 in Dresden. Studium der Philosophie. Lebt in Berlin. 2000 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.
Provokation für mich, 1966; Großer Frieden, 1976; Training des aufrechten Gangs, 1979; Hinze-Kunze-Roman, 1984; Die Übergangsgesellschaft, UA 1987; Bodenloser Satz, 1989; Die hellen Haufen, 2011; Demos, 2016; Handbibliothek der Unbehausten, 2016; Verlagerung des geheimen Punkts. Schriften und Reden, 2019; Große Fuge, 2021

 

Sonntag, 18.09.2022, 17:00 Uhr // Panoramagaststätte Schlegelsberg
! ACHTUNG KONZERTVERLEGUNG ! PRO ART All Stars Band
Foto: Tina Peißker

Auf Grund der unsicheren Wetterlage haben wir uns entschieden, das Konzert mit der PRO ART ALL STAR Band in die Panorama Gaststätte Schlegelsberg zu verlegen.

Beginn: 17.00 Uhr

Panorama Gaststätte Schlegelsberg
Oskar-Zachau-Straße 6
07749 Jena
Telefon: 03641 444650
(Linie 14 - Holzmarkt- Schlegelsberg ◄► Langetal)

Das Projekt - JIP40/41 wird durch die Beauftrage der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert.

Welcher Wahnsinnige schleppt heutzutage noch freiwillig 5-6 Zentner in Form von Hammondorgel, Lesliekabinett und Fender-Rhodes-Piano auf die Bühne, verzichtet auf machbare Gagen, um sich einen vierstimmigen Bläsersatz zu leisten und spielt dann auch noch frech eine Musik, die alles „Gestylte“ und „Trendige“, was heute so als Klangtapete im Quotenradio läuft, konsequent ignoriert ????

und wer hält das nun inzwischen schon über 35 Jahre durch, und hat auch keineswegs die Absicht in nächster Zeit damit aufzuhören? Die Band „Pro Art“ aus Ilmenau.

Wenn man „Pro Art“ erlebt, kann man verstehen, warum das so ist. Die Band hat einfach nur Spaß am Groove. Ein Wort, das so oft und gern missbraucht wird, hier lebt es.

Diese Mischung aus alten, gestandenen Thüringer Blues- und Soulmusikern mit den jungen „Wilden“, die mit der Musik der „Alten“ aufgewachsen sind und das mit dem mischen, was ihr heutiges Lebensgefühl ist: Nu’Jazz, Triphop, Drum’n Bass. Hier spielen Väter mit ihren Söhnen. Gerade in den letzten Jahren hat sich die Band immer wieder verjüngt, und mit jedem Neuankömmling werden auch die seit Jahren fest im Programm verankerten Nummern farbiger und facettenreicher.

Was dabei herauskommt ist traditionell, aber frisch. Da groovt der Bassist wie ein Uhrwerk, knochentrocken und trotzdem “läß’sch“ (wie der Erfurter sagen würde), mit einem Drummer, der so wunderbar spröde und modern spielt, dass da ein Rhythmusfundament entsteht, auf dem sich die „fette“ (und diese Orgel verdient dieses Wort wirklich) Hammond B3 von Andi Geyer so richtig austoben kann.

Viele eigene Stücke neben Coverversionen alter Klassiker von Johnny Guitar Watson, den Crusaders oder Dr.John kommen von der Bühne. Die Band hat einen großen Fundus an Musik, aber am spannendsten sind die immer wieder neu entstehenden Situationen bei den vielen Improvisationsstrecken, wenn „Pro Art“ mal wieder einfach nur „groovt“.

Freitag, 02.12.2022, 20:00 Uhr // TRAFO - Nollendorfer Straße 36
KALI -TRIO -Projekt SPACE IS THE PLACE
KALI Trio, Photo: Simon Habegger

KALI Trio
Trance-Musik von Nik Bärtschs Labelkollegen

Gefördert vom Musikfonds e.V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Sonderprogramms Neustart Kultur.Gefördert vom Musikfonds e.V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Sonderprogramms Neustart Kultur. (https://www.musikfonds.de/)

Raphael Loher (Piano)
Urs Mueller (Guitar)
Nicolas Stocker (Drums)

Infos:
https://www.kalitrio.com/
Musik:
https://www.kalitrio.com/videos/

Musik, die auf Nik Bärtschs Label ‚Ronin Rhythm Records‘ erscheint, verspricht nicht nur außergewöhnliche Klangerlebnisse, sondern löst dieses Versprechen dann auch sofort und konsequent ein. Eines der besten Beispiele dafür ist das KALI TRIO, das mit “Loom” 2021 sein zweites Album dort veröffentlichte.
Diese Band ist wie ein Organismus und Assoziationen zur indischen Göttin des Todes und der Zerstörung finden sich bei KALI Trio höchstens noch in der Ekstase. Die entsteht nämlich beim Hören ihrer Musik mit ziemlicher Gewissheit. Die drei Schweizer vereinen präparierte Klaviersounds, Effekt-genährte Gitarrenklänge und Minimal-Drumbeats zu einem modernen, radikalen Post-Genre-Stil, der vom Jazz- bis zum Technoclub überall stattfinden könnte, und eine ungemeine Sogwirkung besitzt. Aufs Engste verwoben und durch das Verwenden subtiler Wiederholungen und ausgedehnter Zeitspannen entwickeln sie die reinste Trance-Musik.

Präzise Überlagerungen, klar gespielte Patterns, vielseitige Sounds sowie Effekte, und eine ureigene Klangkraft sprechen dabei von höchster Handwerkskunst. Die drei Musiker kombinieren die dezente Rhythmik eines Burnt Friedman mit der fragilen Tiefenentspannung von Apparat und der Tiefe von Bohren & der Club Of Gore.
Auf die Frage nach der Umschreibung ihrer Musik antworteten KALI Trio einst: "Irgendwo zwischen der Prosa von T.C. Boyle und den Traumbildern von Tarkowski." Das macht Sinn: Einerseits ist "Loom" ausgefeilt und absurd zugleich geworden. Andererseits steckt in diesem Album eine spirituell-sphärische Tiefe, die nicht mehr kategorisiert werden kann. Und um Musikstile geht’s hier sowieso schon lange nicht mehr. Willkommen im Zeitalter des Post-Genres!

KALI Trio halten sich auf ihrem neuen Album aus Kategorisierungen heraus. Mit «LOOM» schaffen die drei Schweizer eine Platte, die in ihrer Gesamtheit viele Gegebenheiten radikal hinterfragt und so ganz im Zeichen des Post-Genre-Stils steht.

Das englische Wort Loom hat zwei verschiedene Bedeutungen: Einerseits steht es für eine Vorrichtung, die einzelne Fäden zusammenwebt, also einen Webstuhl. Andererseits beschreibt der Begriff als Verb die Aktion, etwas bedrohlich, verzerrt oder grossflächig erscheinen zu lassen – es bahnt sich etwas an! Beide Gedankengänge passen zur neuen Platte von KALI Trio: Diese steht für Absicht, Ablauf sowie Atmosphäre und wirkt so ambitioniert wie ausgefeilt.

 

KALI represents the fresh and deep spirit of a new post-genre generation of musicians. They feel at home in a composed and simultaneously in a free improvised musical context and follow their musical intuition with a wide and non-ideological understanding of music history.
With this background KALI creates beautiful dark pattern spaces, hard minimal grooves and abstract mystical journeys with sound sensibility and progressive power. The band’s creative range varies from epic mystic dramaturges to minimalistic miniatures of twinkling beauty.
They received ZKB Jazz “The Audience Award” in 2017 and also awarded from city of Lucerne in 2018. KALI was performed in the last years for several festivals like Willisau, Cully Jazz, InJazz Rotterdam, Match&Fuse, Suisse Diagonales, Schaffhauser Jazz and Montreux Jazz Festival.
Pro Helvetia Swiss Art Council supports KALI Trio as part of the high priority jazz promotion.

KALI Trio, Photo: Simon Habegger

 

Samstag, 03.12.2022, 20:00 Uhr // Jenaer Kunstverein - Markt 16
NILS ALF - HOOP [ho:p]
Foto Trevor Johnson

NILS ALF - HOOP [ho:p]


Wenn Nils alleine spielt, kann er seine Lust am freien Improvisieren gänzlich ungehemmt ausleben.
Freie Improvisation begleitet ihn aber auch als Konstante mit anderen Musikern wir Tim Helbig und Kay Kalytta, als kammermusikalisches Konzert, zu Vernissagen, regelmäßig zur Museumsnacht auf Schloss Friedenstein oder Musik zu Tanzevents wie 5 Rhythmen und Contactjams.
SOLO HÖREN
DUO MIT TIM HELBIG HÖREN

Eine One-Man-Band in ungewöhnlicher Besetzung:

Mit Tenorsax, Klarinette, Bassklarinette und Loopgerät kreiert Nils musikalische Welten ganz persönlicher Färbung. Hoop fließt, kreist, groovt, loopt, improvisiert, verziert, reduziert, verdichtet, schichtet… Elemente von elektronischer Musik, Tango, Klezmer, Bossa Nova u.a. verweben sich zu einem jazzigen Ganzen. Die live aufgenommenen Loops bilden das Ensemble und öffnen den Raum für gefühlvolle Improvisationen und lyrische Melodien.

Mittwoch, 07.12.2022, 20:00 Uhr // Villa Rosenthal
DUO DUBOIS-ULLMANN
S. DuBois-G. Ullmann-Foto-by Arek Wyderka- Gebhard Ullmann-foto-by Johannes Barthelmes


Besetzung:
Scott Dubois guits
Gebhard Ullmann reeds
Gefördert von: NEUSTART KULTUR, Initiative Musik und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Tickets:
http://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500004126000

https://www.youtube.com/watch?v=MWvCAlj0i88
https://www.scottdubois.com/
https://www.gebhard-ullmann.com/

JazzTimes nannte ihn “fascinating” und „brilliant“, All About Jazz „atmospheric, chilling“ und „powerful as can be“. Scott Dubois hat seinen ureigenen Sound auf inzwischen acht CDs dokumentiert. Sein Album „Landscape Sripture“ wurde vom NPR als eines der 10 Top-Alben 2012 klassifiziert.

Gebhard Ullmann hat mehr als 60 Alben veröffentlicht und gilt als eine der führenden Musikerpersönlichkeiten Berlins, wie auch international.

Als Duo werden sie die originalen Kompositionen von DuBois`s neuem Album „Summer Water“ präsentieren. Inhaltlich ist DuBois` neues Werk dem Phönomen Wasser gewidmet, in all seinen Erscheinungsformen, Texturen, seiner Dynamik und Schönheit.

Freitag, 16.12.2022, 21:30 Uhr // ZEISS-Planetarium
Le Café - Open Ear Band - Thüringen 360 Grad
Foto by Tina Peißker

"Space Is The Place - Music Is The Base" 
Eine Kooperation der Jazzmeile Thüringen mit dem Zeiss Planetarium Jena und dem Lé Café Open Ear Jazz Festival. (New Zealand)

Gefördert vom Musikfonds e.V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Sonderprogramms Neustart Kultur.Gefördert vom Musikfonds e.V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Sonderprogramms Neustart Kultur.

Special Guest: Frederik Köster

Henning Luther -Drums
Philipp Martin - Bass
Stefan Nagler - Piano/Organ/Synth
Christoph Bernewitz - Guitar
Frederik Köster - Trumpet

Robert Metzner - Visual Arts - 360° Projektion

Das handverlesene Personal der diesjährigen -Open Ear Band-, begibt sich gemeinsam mit dem Visual Artist Robert Metzner auf eine Reise in Welten die noch kein Mensch zuvor betreten hat. Mit offenen Ohren und Ganz im Sinne der Philosphie des - Le Café Open Ear Jazz Festivals - ( Picton, New Zealand ), erschafft die Band eine eindrückliche Klang- und Bildkomposition, ganz live und - "on the spot" !

www.planetarium-jena.de

www.open-ear-jazz.com

Eintritt: 15 EUR ermäßigt / 18 EUR