Veranstaltungen

Mittwoch, 22.09.2021, 20:00 Uhr // TRAFO-Nollendorfer Straße 36
PROGAMMVERSCHIEBUNG-Der Weg nach Oobliadooh

PROGAMMVERSCHIEBUNG auf Mittwoch 22.09.2021

40 Jahre JAZZ IM Paradies - Geteilte Vergangenheit-Verunsicherte Gegenwart–Vakante Zukunft ?
Klubjubiläum wird zum CORANA- WAGEMUT PROJEKT
Veranstalter: Jazz im Paradies e.V. , Lesezeichen e.V. , Jenakultur, TRAFO

Der Weg nach Oobliadooh

Fries, Fritz Rudolf und Helmut Böttiger – Lesung und Gespräch
Baby Sommer trifft den Pianisten Simon Lucaciu   - Musikalische Begleitung
Moderation : Nancy Hünger

 Fritz Rudolf Fries war einmal ein berühmter Schriftsteller.Sein erster Roman: ein früher avantgardistischer Höhepunkt aller Literatur der DDR. »Zwar haben wir es nicht mit einem Jazz-Roman zu tun, aber doch mit einem Roman voller Jazz, und das in einem Maße, wie es seitdem in keinem deutschen Roman wieder vorkommt…, eines der bemerkenswertesten Bücher der deutschen Nachkriegsliteratur.« Jazzzeitung 2010

Der Weg nach Oobliadooh, das virtuose Romanschelmenstück des damals 31-jährigen Fritz Rudolf Fries, führte nicht in die realsozialistischen Niederungen, sondern in die sprachartistischen Höhen der Literaturmoderne.
»I knew a wonderful princess in the land of Oo-bla-dee« – aus einer Songzeile des Bebop-Jazzers Dizzy Gillespie stammt das rebellische Sehnsuchtsmotiv zweier Außenseiter: Phantasie ohne Grenzen.
Es scheint heute fast noch weniger vorstellbar als damals, dass dieser Roman in der DDR verfasst werden konnte, schreibt Helmut Böttiger in seinem großen Essay über Der Weg nach Oobliadooh. Der passte weder so richtig in die Zeit im Osten noch in diejenige im Westen – es ist Zeit, diesen fulminanten Roman wiederzuentdecken.

Weitere Informationen:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/zum-tod-von-fritz-rudolf-fries-eine-gegenwelt-zur-ddr.1013.de.html?dram:article_id=306698

 

Dienstag, 24.11.2020, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
!! Pandemiebedingt ABGESAGT !! INSOMNIA BRASS BAND
Foto: Dovile Srmokas

Anke Lucks – Posaune
Almut Schlichting – Baritonsaxophon
Christian Marien – Schlagzeug

Posaune, Baritonsaxophon, Schlagzeug – in dieser ungewöhnlichen Instrumentierung
spielen drei Berliner MusikerInnen mit der Idee einer Miniatur-Brass-Band. Durch die tiefen
Instrumente entsteht ein voluminöser Klang, durch die kleine Besetzung Klarheit und
Offenheit.


Im Frühjahr 2017 erhielt die Band ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats. In der
intensiven Probenarbeit haben die MusikerInnen einen gemeinsamen Sound und neue
Arrangements für das von Lucks und Schlichting komponierte Repertoire entwickelt. Die
Stücke der Insomnia Brass Band sind formal einfach und benutzen collagenhafte
Versatzstücken verschiedener jazzverwandter Genres. Improvisatorische Überraschungen
und Risikofreudigkeit sind dabei für das Spielkonzept der Band essentiell.
Die Inspiration zu den Kompositionen für die Insomnia Brass Band gewinnt Almut
Schlichting aus Basslinien und Grooves von Bands wie The Meters und Red Hot Chili
Peppers. Anke Lucks formt ihre Stücke parallel zu Texten in der literarischen Tradition des
„stream of consciousness“, die durch ihren Rhythmus den Melodieverlauf beeinflussen.
Die beiden Musikerinnen kombinieren dabei die Erfahrungen, die sie in den groovenden
Bläsersections von Bands wie Le Sorelle Blu, Rotfront und ?Shmaltz! gesammelt haben,
mit der offenen Spielhaltung ihres Jazz-Backgrounds.


Während der Stipendiumszeit fügte der schwedische Schlagzeuger Hampus Melin diesen
Kompositionen mit seinem durchsichtigen und unkonventionellen Schlagzeugspiel eine
neue Dimension hinzu, bevor er sich im Herbst 2018 nach Übersee verliebte.
Seit Oktober 2018 spielt Christian Marien bei der Insomnia Brass Band Schlagzeug. Sonst
von Berlin aus in der internationalen Szene der frei improvisierten Musik zuhause, läßt er
bei der Insomnia Brass Band seine Wurzeln im Punk und Rock durchscheinen.
http://insomniabrassband.de/

Samstag, 21.11.2020, 20:00 Uhr // TRAFO-Nollendorfer Strasse 30
!! Pandemiebedingt ABGESAGT !! ZENKER/HELBIG//: & Gäste „Kommunikationen“
Fotografen: Tina Peißker und Alejandro Juegen

Jazzmeile Special 2020


Falk Zenker – Gitarren / Live-Looping

Tim Helbig – exp. Instrumente / Live-Elektronik

Norico Kimura – Gesang

Nils Alf – Klarinetten / Tenorsaxophon

TICKETS: https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500003625000

Die Corona-Krise verhindert nicht nur, sondern zeigt auch neue Wege. Dies meinten zumindest zwei kreative Köpfe der Thüringer Jazz- und Improvisations-Szene, Gitarrist Falk Zenker und Perkussionist und Klang-Elektroniker Tim Helbig, und gründeten kurzerhand ihr neues Duo-Projekt Zenker/Helbig//:. In Kombination aus Zenkers virtuoser Gitarren-Loop-Kunst und Helbigs abgefahrenen Instrumentenerfindungen und komplexer Live-Elektronik erforscht das Duo mit großer musikalischer Spiel- und Experimentierlust neues musikalisches Terrain.

Abstrakte freie und strukturierte Improvisationen, aufblitzende jazzige Themen, atmosphärische Klangschwelgereien und temporäre treibende Beats verdichten sich unter Einsatz elektroakustischer Echtzeit-Klangmanipulation zu vielschichtigen Klanggebilden. Über die im Saal verteilten Lautsprecher wandern die Klänge schließlich durch den Raum und führen das Publikum auf eine spannende Hör-Entdeckungsreise.

Exklusiv für die Jazzmeile 2020 kooperiert das Duo Zenker/Helbig//: mit zwei spannenden, ebenso in Thüringen lebenden Gastmusikern: der Sängerin Norico Kimura und dem Saxophonisten Nils Alf. Gemeinsam wollen sie sich musikalisch der Frage nach Möglichkeiten und Unmöglichkeiten erfolgreicher Kommunikation nähern, steckt doch in der Improvisation die besondere Notwendigkeit des Dialogs und des gemeinsamen Diskurses.

Kommunikation, beispielhaft in der Musik und inspirierend für unsere gegenwärtige Gesellschaft, die diese mit den zu beobachteten zunehmenden Spaltungstendenzen -nochmals verstärkt durch die Corona-Krise- in besonderem Maße zu brauchen scheint.

 

Falk Zenker macht bereits seit mehr als 25 Jahren durch sein virtuoses Gitarrenspiel und seine modernen Kompositionen für Gitarre weit über unsere Landesgrenzen hinaus auf sich aufmerksam. Seine musikalische Vielfalt vereint Elemente des Jazz, Mittelalter, Flamenco, Klassik und zeitgenössischer Musik. Zudem tritt er seit einigen Jahren erfolgreich als Klangkünstler in Erscheinung – vielerorts sind Klanginstallationen von ihm zu erleben. Neben einer Vielzahl nationaler und internationaler Konzertreisen, kann Zenker auf zahlreiche CD-Veröffentlichen und Noten-Publikationen zurückblicken.

https://falk-zenker.de

Tim Helbig ist künstlerischer Mitarbeiter an der HfM Franz Liszt Weimar am Studio für elektroakustische Musik. Sein Betätigungsfeld umfasst neben der Realisation komplexer Klanginstallationen, Kompositionen von Elektroakustischer Musik, auch ein mannigfaltiges Spiel verschiedener selbstentwickelter Instrumente im Rahmen von Live-Elektronik-Konzerten und Improvisationen. https://timhelbig.de

Die Opernsängerin Norico Kimura kann auf ein umfangreiches Bühnenwirken zurück blicken. Ihr hoher Facettenreichtum changiert zwischen klassischem Musiktheater und experimentellen Stegreif-Improvisationen. Neben Engagements im In- und Ausland (u.a. am Deutschen Nationaltheater Weimar, an der Semper-Oper Dresden, Frankreich, Italien, Schweiz, Spanien, Japan), ist sie Mitglied im Duo „Klang-Zeichen“ (Kimura, v. Hintzenstern) sowie in Ihrer Funktion als „DADA-Botschafterin des Japanischen Kaisereichs“ Musikerin im „Ensemble der DADAMENTA“, sowie im Ensemble „syn:klang“ aktiv.

 

Nils Alf hat sich ebenfalls überregional als experimentierfreudiger, im Jazz verwurzelter Tenorsaxophonist und Klarinettist (Bb-Klarinette, Bassklarinette) einen bemerkenswerten Namen erarbeitet. Zu hören ist er u.a. in gemeinsamen Projekten mit Kay Kalytta (perc) und Stephan Nagler (klavier), Majofran und Sammant.

https://www.nilsalf.de

Freitag, 20.11.2020, 20:00 Uhr // KUBA-Spitzweidenweg 26
!! Pandemiebedingt ABGESAGT !! OZMA
Foto: Bartosch Salmanski

The French Explosive Jazz Quintet

French Explosive Jazz Quintet
Stéphane Scharlé / Drums, Compositions
Édouard Séro-Guillaume / Bass, Keyboards
Julien Soro / Saxophone, Keyboards
Alois Benoit / Trombone, Fx
Tam De Villiers / Guitar
Band Info

OZMA / "Hyperlapse" Release concert

Nach mehr als hundert Konzerten in Europa, Afrika, Asien und Südamerika kehrt das französische explosive Jazz-Quintett OZMA für ein außergewöhnliches Release-Konzert nach Jena zurück. Inspiriert von Städten auf der ganzen Welt, ist ihr neues Album HYPERLAPSE ein bezauberndes Reisetagebuch, ein magnetisches Klangfresko, komponiert vom Schlagzeuger Stéphane Scharlé. Stellen Sie sich vor, John Coltrane improvisiert mit Rage Against The Machine, Ravi Shankar jammt mit Pink Floyd oder Amon Tobin remixt die besten New Orleans Brass Bands

Instagram: @ozmajazz
Facebook: @ozmajazz
Video : OZMA on Youtube
Website : https://www.ozma.fr
Streaming : https://fanlink.to/DiscoverHyperlapse

- Visuals :
http://www.ozma.fr/wp-content/uploads/2020/01/HYPERLAPSE-PRESS-KIT-ARTWORK.zip

- Videos
OZMA - Hyperlapse (for Hamburg) - Official Music Video
OZMA Hyperlapse Live @ Injazz 2019 in Rotterdam

- Press Release
http://www.ozma.fr/wp-content/uploads/2020/01/Press-release-OZMA-Hyperlapse.pdf

- Press Review
http://www.ozma.fr/wp-content/uploads/2020/06/ter-05-05-20-OZMA-HYPERLAPSE-RP-ALD.pdf

 

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INFO: JAZZfor FUN / Text: Ian Bild

10 Städte – 10 musikalische Porträts. Das ist die Idee hinter Hyperlapse, dem siebten Studioalbum der französischen Band OZMA. Eine musikalische Reise, auf der die Band zeitgenössischen Jazz, Rock, elektronische und filmmusikartige Klänge miteinander kombiniert. Jedes der zehn Stücke ist einer Stadt gewidmet, in denen die Musiker während ihrer Welttournee 2018 zu Gast waren. „Das Album ist eine Konfrontation mit der Realität, angereichert mit menschlichen Begegnungen und Kulturschocks“, erklärt Bandleader und Schlagzeuger Stéphane Scharlé, der alle Stücke komponiert hat. Julien Soro (Saxofon und Keyboards), Édouard Séro-Guillaume (Bass und Keyboards), Tam de Villiers (Gitarre) und Guillaume Nuss (Posaune und Effekte) komplettieren das Quintett.

„Wir erzählen uns gerne Geschichten, das hilft uns, unsere Stücke zu strukturieren“, sagt Scharlé, der Jazz am Konservatorium Straßburg studiert hat und ergänzt: „Diese Geschichten vertonen wir und erzählen sie dann unserem Publikum. Natürlich kann man ein Stück wie Clay Army gänzlich unbeeinflusst auf sich wirken lassen. Aber wenn ich verrate, dass die beeindruckende Terrakotta-Armee im chinesischen Xi`an gemeint ist, dann verbindet es die Zuhörenden noch mehr mit unserer Musik und hilft ihnen, das nachzuvollziehen, was wir dort gesehen haben.“

Während der Tournee begegnete dem Quintett eine Welt voller Pracht, Gegensätze, Großzügigkeit und Ungerechtigkeit. „Praktisch überall ist uns die enorme Umweltverschmutzung ins Auge gefallen, vor allem in aufstrebenden Ländern wie Indien“, erinnert sich der Bandleader und warnt: „Wenn wir keinen radikalen Neustart wagen, wird die Menschheit dem Untergang geweiht sein“.

Tuktuk Madness erinnert an das Meer von Autorikschas im indischen Mumbai. Infinite Sadness ist ein Requiem für eine zerfallende Welt, wie sie die Band auf Jakarta erlebt hat.

„Eigentlich ist es paradox, aber indem wir Musiker mit dem Flugzeug zu unseren Konzertorten reisen, befeuern wir diesen Irrsinn mit“, gibt Scharlé zu.

Andere Stücke greifen lyrischere Themen auf. Entre Chien et Loup malt die wechselnden Farben eines Sonnenuntergangs während einer Zugfahrt in Purwokerto/Indonesien nach. A Leila ist ein Tribut an die französisch-marokkanische Fotografin Leila Alaoui, die im Januar 2016 in Burkina Faso einem Terroranschlag von al-Quaida zum Opfer fiel. „OZMA hat ihrer Arbeit ein Fotokonzert gewidmet und diesen Song vor ihren Freunden und Familienmitgliedern präsentiert. Das war ein sehr bewegender Moment“, so Scharlé.

One Night in Bulawayo “habe ich nach einer unglaublichen Nacht in Zimbabwe geschrieben, in der wir Zeuge eines Putsches wurden“. Hyperlapse, zugleich Opener und Titelsong des Albums, bezieht sich auf den gleichnamigen Begriff aus der Videotechnik, bei dem die gleiche Person – im Zeitraffermodus – aus verschiedenen Perspektiven gefilmt wird, wodurch dem Zuschauer geradezu beängstigend vor Augen geführt wird, wie schnell die Zeit verfliegt. „Das ergab für mich durchaus Sinn. Jedes einzelne Stück erzählt eine Geschichte, hält inne und fängt einen ganz bestimmten Moment ein. Und doch bilden sie alle zusammen eine einzigartige Erzählung“, erläutert Scharlé das Konzept des Albums. Der Titel war ein Vorschlag der Filmregisseurin Juliette Ulrich, die das Quintett auf seiner langen Tour begleitet hat. Neben rein akustischen Konzerten führt die Band auch immer wieder Foto- und Videokonzerte auf.

Das Albumcover ziert ein verstörendes, dystopisches Motiv des Grafikdesigners Matthieu Leclerc. Darauf fahren wagemutige Stehpaddler mit ihren Booten auf einen wasserfallartigen Abgrund zu. Die Skyline im Hintergrund (bestehend aus Gebäuden von Städten, in denen die Band zu Gast war) knickt genau an dem Punkt ab, an dem die Wassermassen in die Tiefe stürzen. Auch der Bandname OZMA ist von Bedeutung. „OZMA war der Name eines Raumfahrtprogramms der NASA“, erklärt Scharlé. „Ziel war es, Töne ins Weltall zu entsenden und dann geduldig auf eine Antwort zu warten. Musik ins All zu schicken, um außerirdisches Leben zu entdecken – diese Idee gefiel uns.“

Der Bandleader erinnert sich noch gut an seine Kinder- und Jugendzeit. „Meine Eltern haben sehr unterschiedliche Musik gehört: von Woodstock-Rock über Klassik bis zu Jazz von John Coltrane. Das hat mich stark beeinflusst. Außerdem habe ich in einer Metal-Band gespielt, bevor ich mich dem Jazz zugewendet habe. Wir sind Teil einer Generation, die mit einem sehr breiten musikalischen Spektrum aufgewachsen ist.“

Wohin solche Einflüsse führen können, zeigt die Band mit Hyperlapse. Ein mitreißendes, vielschichtiges Werk, eingespielt von fünf Ausnahmemusikern, die nicht lange auf die verdiente Auszeichnung werden warten müssen.

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Freitag, 13.11.2020, 20:00 Uhr // Panoramgaststätte Schlegelberg/Oskar-Zachau-Straße 6
!! Pandemiebedingt ABGESAGT !! Angelika WEIZ-Charlie EITNER & Friends

Panoramagaststätte Schlegelberg
Adresse: Oskar-Zachau-Straße 6
(Linenbus Nr. 14 ab Holzmarkt)
Tickettelefon: 03641 444650

Jazz - Blues - Gospel"
Angelika Weiz-Charlie Eitner & Friends

Angelika Weiz ist eine Ikone der DDR Soul - Blues & Jazzszene. Die aus Thüringen stammende Künstlerin sang bei Günther Fischer, arbeitete mit dem Komponist und Keyboarder Wolfgang "Fiedel" Fiedler in den Projekten "Fusion" und "Good Vibrations" & "Loud People zusammen und veröffentlichte mit ihm die 2 Alben "Heimat" &" Free." In den späten 80ern wurde sie zur beliebtesten Jazzsängerin der DDR gewählt. Tourneen führten sie durch ganz Europa und Südamerika. Später tourte sie mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg und gründete ihre Band u.a. mit dem bekannten Trompeter Ferry Grott.


Seit 2017 gibt es das Projekt "Angelika Weiz & Friend`s". An der Seite von Geli Weiz haben sich mit Chris Lewis, Charlie Eitner und Topo Gioia angesagte Musiker der Szene versammelt. Der Keyboarder Chris Lewis (GB) arbeitet u. a. bei Stars in Concert, bei Roland Kaiser, Dieter Hallervorden und der Smooth Jazz Band. Außerdem Stand er bereits mit Joy Flemming, Olivia Newton-John und Udo Lindenberg auf der Bühne. In verschiedenen Soul und Jazzprojekten von Angelika Weiz ist er als Tastenspieler musikalischer Begleiter an ihrer Seite. Charlie Eitner ist einer der vielseitigsten Jazz- Gitarristen Europas der mit seinem Spiel sowohl im Jazz, Rock, Blues aber auch in Klassik und Latin- Musik zu Hause ist. In den 70er und 80er Jahren war er mit den Bands "Fusion", "Unit" seiner Jazz-Rock Band "Splash" äußerst erfolgreich. Topo GIoia aus Argentinien ist der angesagteste Perkussionist der Berliner Musikszene. Ein Virtuose, der mit seinem kreativen und einfühlsamen Spiel bereits über 300 Plattenproduktionen bereichert hat. Weniger anzeigen
Musik

Donnerstag, 12.11.2020, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
!! Pandemiebedingt ABGESAGT !! Manuel Pasquinelli AKKU
Foto: by Reto Andreoli


Manuel Pasquinelli AKKU – DEPART
made in switzetland
https://www.pasquinelli.ch/akku-quintet

Manuel Pasquinelli (Schlagzeug, Komposition)
Michael Gilsenan (Saxophon)
Maja Nydegger (Piano, Fender Rhodes)
Markus Ischer (Gitarre)
Andi Schnellmann (Bass).

 

Durch Manuel Pasquinelli besteht eine Verbindung zum Jazz Rock-Ensemble Sonar, während Andi Schnellmann ebenfalls ein Teil von Schnellertollermeier ist. Deswegen kommt es auch nicht von ungefähr, dass der Stil der eidgenössischen Band von der Promotion-Abteilung als minimalistischer-progressiver Jazz umschrieben wird und sich die Band aufgrund ihrer Querverbindungen auf die Fahne schreiben darf, dass Insider wie Steve Feigenbaum, Labelboss von Cuneiform Records, oder die Musiker Bill Laswell und David Torn ihre Musik loben.

 

Der groovige, von minimalistischen Wiederholungen geprägte Jazz Rock wird auf “Depart” mit langsamen Dynamikveränderungen mehrfach in seiner leicht düsteren Intensität gesteigert. Das lässt bisweilen sogar magmaeske Konturen erkennen, doch setzt das AKKU Quintet auf eine ausschließlich instrumentale Interpretation ihrer musikalischen Vision, die mal von sorgsam eingewobenen, schwebenden Gitarren- oder Saxophonmelodien unterfüttert wird, oder mit Fender Rhodes Akkorden den unterschwellig beeinflussenden Spannungsbogen aufnimmt. Dennoch bleiben die zu erwartenden Ausbrüche wohl dosiert, durchströmt dieses stimmungsvolle Album über weitere Strecken eine auf seine Art mehrheitlich beruhigende Wirkung.

Dienstag, 03.11.2020, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
!! Pandemiebedingt ABGESAGT !! THE SEPHARDICS
Foto-Rudolstatd-Festival/Weichenrieder

Im Rahmen der jüdisch-israelisch Kulturtage in Thüringen

Besetzung

Ludger Schmidt - akustisches und elektrisches Cello
Manuela Weichenrieder (Stimme und Piano)
Patrick Hengst (Schlagzeug)
Martin Verborg (Violine und  Saxofon)

Als Vertreter des WDR spielte das Ensemble DRAj auf dem EBU Festival in Kaustinen, Finnland. Aus der dort geschlossenen Freundschaft mit dem Spanischen Vertreter, dem Rao Trio wurde das Spanisch – Deutsche Ensemble The Sephardics gegründet.

Das aktuelle Programm besteht aus sephardischen Liedern, Lieder der jüdischen Bevölkerung in Spanien. Diese wurden in einem musikalisch jazzig-rockigen Zusammenhang arrangiert und eingebunden.

Nach 3 Jahren Stillstand überlegten Manuela Weichenrieder (Voc, Piano) und Ludger Schmidt (akustisches und elektrisches Cello) die Band mit Musikern aus NRW weiterzuführen. Mit Martin Verborg (Geige und Saxophon) und Patrick Hengst (Schlagzeug) wurde The Sephardics reorganisiert und weiterentwickelt. 

Die beiden spanischen Musiker German Diaz (Drehleier) und Diego Martin (Schlagzeug) partizipieren in diesem Ensemble weiterhin als Gäste.

Als Quartett haben The Sephardics mittlerweile eine CD eingespielt und bereiten ihre nächste Tour vor. 2019 erhielt die Band den RUTH Preis 2019 beim Rudolstadt-Festival.

http://www.sephardics.de/

Dienstag, 27.10.2020, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
Post Jazz - Art Rock Duo
Foto: Annemarie Sterian


Heidi Heidelberg (GB), guitar, beatbox, vocals
Mauricio Velasierra (COL), flutes

https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=Heidi+Bitch+Monk

Witch ’n‘ Monk (bis vor kurzem noch Bitch ’n‘ Monk) steht für das Duo des Colombianischen Flötisten Mauricio Velasierra and der Britischen Sopranistin und Gitarristin Heidi Heidelberg. In einer ungewöhnlichen Besetzung von traditionellen Amerikanischen Flöten, elektrischer Gitarre, Beatbox, und vor allem Heidis unkonventioneller Stimme kreieren die beiden Musiker einen unverwechselbaren, eigenen Sound. Die Kollaboration steht für Dunkel und Licht, Feminin und Maskulin, Punk und Romantik, freie und komponierte Musik. Das Ausloten von Extremen und Kontrasten ist dem genre-überschreitenden Duo fundamental wichtig.

Witch ’n‘ Monk wird sowohl in der ‚traditionellen‘ Jazzszene gefeiert, ist aber auch in Britischen Underground-Clubs angesagt. Die Band spielte bereits auf Bühnen wie der Royal Festival Hall (UK), La Cigale (F), Bimhuis (NL), trat beim London JazzFestival und dem Umea Jazz Festival auf.

The Guardian

„Special mention to the intriguing Anglo-Colombian duo Bitch ’n’ Monk. Mauricio Velasierra plays assorted flutes, Heidi Heidelberg plays guitar, sings and beatboxes, while the two transform their sound into junkyard electronica through the ingenious use of looping pedals.You’ll spend a while pondering how to classify them – prog folk? Operatic post-punk? Gothic reggae? – but they know how to write melodies.“

Jazzism Magazine

“The musicians are expressive and playful, the lyrics powerful and unpredictable, elegant and crude sounds alternate. Bitch n Monk sounds like no other group and only because of the musical quality the duo is an enrichment of the musical landscape.”

weiterführende Links:
https://global-music-school.net/de/mauricio-velasierra/

Donnerstag, 22.10.2020, 20:00 Uhr // TRAFO-Nollendorferstraße 30
Wolfgang Schmidtke Orchestra -100 Jahre Charlie"Bird" Parker
Foto: Herb Weisrock

Wolfgang Schmidtke Orchestra -100 Jahre Charlie"Bird" Parker

Besetzung (Stand 01.09.2020):
KRISTINA BRODERSEN / GERD DUDEK / HELGA PLANKENSTEINER saxophones
STEPHAN MEINBERG / NIKOLAUS NEUSER / JOHN-DENNIS RENKEN / RYAN CARNIAUX trumpets & flugelhorns
TOBIAS WEMBER / GERHARD GSCHLÖßL / MIKE RAFALCZYK / PETER CAZZANELLI trombones
MICHAEL LÖSCH piano / HARALD ELLER double bass / BERND ÖZSEVIM drums
WOLFGANG SCHMIDTKE saxophone & bass clarinet, leader

 

Der Wuppertaler Saxophonist und Komponist Wolfgang Schmidtke hat 1998 das Wolfgang Schmidtke Orchestra gründet. Das 15köpfige Orchestra war nie eine Big Band im Format der Radioorchester. Entgegen dem dort gewünschten Ideal eines perfekten Satzspiels geht es hier darum, die Kernideale des Jazz, nämlich individuelle Tonbildung und Improvisationsvermögen, auch im orchestralen Format weiter existieren zu lassen. Das aktuelle Orchestra besteht aus hochkarätigen Solisten, die mit ihren eigenen Bands in der aktuellen Szene bestens bekannt sind. Zu Ehren des 100. Geburtstag von Thelonious Monk spielte das Orchestra 2018/19 ein 'Monk-Programm' in umjubelten Konzerten u.a. in der Elbphilharmonie Hamburg, der Kulturbrauerei Berlin und in Lana/Südtirol.


2020 im Jahr des 100. Geburtstages von Charlie 'Bird' Parker, hat Wolfgang Schhmidtke ein neues Programm zusammengestellt, in dem Kompositionen von Charlie Parker erklingen. Parker gilt als der alles überragende Gründervater des Modern Jazz. Seine Musik "…hat den Jazz beeinflusst wie vor ihm nur die von Louis Armstrong, wie nach ihm die von John Coltrane und Miles Davis" Wolfram Knauer. Bis heute geht in der Jazzszene der Spruch um: "Es gibt nur zwei Arten von Jazz: vor Parker und nach Parker." Daher ist es naheliegend, dass sich die Musiker des Wolfgang Schmidtke Orchestra mit dem Repertoire des BeBop-Pioniers auseinandersetzen. Mit dabei sind: Gerd Dudek am Saxophon, Ryan Carniaux mit Trompete und Flügelhorn sowie die Bariton-Saxophonistin Helga Plankensteiner und Pianist Michael Lösch.

 

 

Mittwoch, 21.10.2020, 20:00 Uhr // TRAFO-Nollendorfer Strasse 30
„WILDNIS“ – Lesekonzertmit Daniela Danz – Falk Zenker – Gitarre/ Live-Elektronik
Fotos-Christian Engel(Daniel Danz)-Guido-Werner(Falk Zenker)

„Wildnis“ – Lesekonzert- mit Daniela Danz – Autorin & Falk Zenker – Gitarre/ Live-Elektronik

in Kooperation mit Lesezeichen e.V.

Tickets: https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500003623000

Wildnis - die Wildnis der musikalischen Pause, nach der alles möglich ist. Die Wildnis der Sprache. Die Wildnis, nach der wir uns sehnen und die wir fürchten, die Chaos birgt und Formen großer Harmonie. Der Gitarrist und Komponist Falk Zenker und die Autorin Daniela Danz finden im ungebahnten Gelände zusammen und lassen Raum für das, was entsteht, wenn Töne, Geräusche und Klänge auf Sprachrhythmus und den Sog der Worte treffen.

 

Daniela Danz wurde 1976 in Eisenach geboren und studierte Kunstgeschichte und Deutsche Literatur in Tübingen, Prag, Berlin und Halle.  Sie hat Gedichtbände und Romane im Wallstein Verlag veröffentlicht und erhielt zahlreiche Stipendien und Literaturpreise. Für die Staatsoper Hannover entstand jüngst das Libretto zur Oper „Der Mordfall Halit Yozgat‟ von Ben Frost. Seit 2009 lehrt sie an der Universität Hildesheim. www.chiragon.de

Falk Zenker, geboren 1967 in Mittweida, studierte klassische Gitarre und Jazz in Weimar und beschäftigte sich mit Flamenco, mittelalterlicher Musik und elektroakustischer Musik. Er lebt und arbeitet in Kapellendorf und konzertiert vorwiegend als Sologitarrist, in Duos oder mit seinem Ensemble Nu:n. Er veröffentlichte 7 CDs bei Acoustic Music und Raumklang und Notenhefte seiner Kompositionen bei Edition Margaux. Außerdem komponiert er Filmmusik und realisiert Audioklanginstallationen. www.falk-zenker.de

 

Tickets:
Jena Tourist-Information
Markt 16
07743 Jena
Tel. +49 3641 49-8050
Fax +49 3641 49-8055

tickets@jena.de