Veranstaltungen

Donnerstag, 13.09.2018, 20:00 Uhr // Pici Café & Vinothek
Saitensekte

Besetzung:
Gitarren: Andres Böhmer, Cris Pawelski, Florian Donndorf, Philipp Teumer
Kontrabass: Clemens Appenroth

Sie teilen die Vorliebe für dichte Saiten-Klängeund Gypsygrooves, pflegen Improvisationskultur und musikalischen Humor. Die für die aktuell 5-köpfige Besetzung ertüftelten Arrangements behandeln neben Swing-Klassikern des Hot-Club-Stils auch diverse „Heimatklänge“, Filmmusik und 80iger Flair, alles am liebsten rein akustisch.

 

 

Mittwoch, 19.09.2018, 20:30 Uhr // Kulturbahnhof- Spitzweidenweg 28
SOFT MACHINE 2018 – 50th Anniversary Tour
Jubiläumskonzert - 25.Jazzmeile Thüringen

Einlass 19.30 Uhr – Beginn 20.30 Uhr

VVK voll: 20 € / VVK erm.: 15 € (+ Vorverkaufsgebühr) in der Jena Tourist-Information
AK voll: 25 € / AK erm.: 20 €

John Etheridge – Gitarre
Theo Travis - Tenorsaxophon, Querflöte, Keyboard
Roy Babbington - Bass
John Marshall - Drums

Soft Machine ist eine der größten UK Jazz-Rock-Bands aller Zeiten.
Als Zeitgenossen, die die Bühne mit Syd Barrett`s Pink Floyd und
Jimmy Hendrix Experience teilten, beeinflussten Soft Machine von
ihren Anfängen als psychodelische Band bis hin zu Europas
bekanntester Fusion-Band mehrere Generationen von Musikern
und selbst die hippen Experimentalisten von heute lassen sich
von ihnen inspirieren.

Aktuell besetzen drei der gefeierten Mitglieder der legendären
70er-Jahre-Version, die das vielgepriesene `Softs` Album 1975
aufnahmen, die Band - vervollständigt durch den herausragenden
Saxophonisten Theo Travis (Robert Fripp/David Gilmour/Gong).
Die Band spielt Material der Ära (Kompositionen von Hugh Hopper,
Mike Ratledge, Karl Jenkins),
als auch heutige Werke, wie sie auf ihrem brandneuen Album
`Hidden Details`, das 2018, genau 50 Jahre nach der Veröffentlichung
ihres Debutalbums
`The Soft Machine` 1968, herauskommen wird, darbieten.

Während sich das Line-up von Soft Machine seit den
berauschenden Zeiten der späten 60er oftmals geändert hat, bleibt
der Geist der Band für musikalische Abenteuer ungebrochen
und frei, lässt sich nicht kategorisieren, sondern bewegt sich
zwischen starkem Progressive-Jazz-Fusion, atmosphärischem Psychodelic,
frei improvisiertem Jazz-Rock und Ambient-Loop-Musik - was sie gleichzeitig
einzigartig und absolut modern macht.

Sonntag, 30.09.2018, 20:00 Uhr // Weintanne – Jenergasse 13
MELT TRIO – STORY

In Kooperation mit jenakultur und Jazzklub International

Peter Meyer – guitar
Bernhard Meyer – bass
Moritz Baumgärtner – drums

Die Brüder Peter und Bernhard Meyer an Gitarre und Bass sowie Drummer Moritz Baumgärtner erfanden einen Sound, der sich kühn und doch voller Demut nicht nur über alle gängigen Vorstellungen von Jazz-Improvisation, Alternative Rock, Neue Musik, Ambient und in Klang übersetzte Naturerfahrung hinwegsetzte, sondern selbst alle bekannten Synthesen, Avantgardismen und Überlappungen übertraf. Ein Sound, der sein Bukett Lichtjahre von jedem Crossover entfaltete. ( Wolf Kampmann)

“Es ist sicher nicht vermessen zu behaupten, dass derzeit keine deutsche Band so klingt wie das Melt Trio. Die Souveränität, mit der Meyer, Meyer und Baumgärtner zwischen klaren Konturen und sich öffnenden Formen, wunderbarem Melodie- und Klangreichtum, interessanten Harmonien und rhythmischen Finessen changieren, setzt einen Wegweiser in die europäische Musiklandschaft.“ (Norbert Krampf)

Nach den hoch gelobten Alben “Melt” (2011) und “Hymnolia” (2013) veröffentlicht das Melt Trio im August 2016 nun ihr drittes Album „Stroy“.

www.melttrio.com/

Montag, 01.10.2018, 20:00 Uhr // TRAFO, Nollendorfer Str. 30
SFD - Colin Stetson / Greg Fox / Trevor Dunn
Foto: Agentur

Einlass 19:00 Uhr / Beginn 20:00 Uhr

VVK 23 € / AK 28 €

Vorverkauf via Tixforgigs, in der Jenaer Bücherstube am Johannistor & im Radsport Ritzel in der Saalbahnhofstraße sowie im Woodstock Recordstore in der Magdeburger Allee in Erfurt.

www.10000volt.de

Colin Stetson – Saxophones
Greg Fox [ Liturgy, ZS, Guardian Alien ] - Drums
Trevor Dunn [ Mr. Bungle, Fantômas, Melvins, Tomahawk ] - Bass

Nicht genug, dass der kanadische Ausnahmesaxophonist Colin Stetson auf eine endlose Liste von Kollaborateuren wie Tom Waits, Arcade Fire, Sarah Neufeld, The National und TV On The Radio zurückblicken kann, hat er sich für das vergleichsweise junge Projekt SFD mit Schlagzeuger Greg Fox (Liturgy, Zs) und Trevor Dunn (Melvins, Mr. Bungle, Fantômas) am Bass zusammengetan. Im Trio loten sie Dynamiken, Dichte und Physis des gemeinsamen Zusammenspiels aus.

Nachdem Stetson ein Dekade lang in San Francisco und New York seine Talente als Hornist schult, verschlägt es ihn 2007 nach Montreal. Mit wachsenden technischen Fähigkeiten und seinem reifenden Talent als Songwriter gelingt es ihm innerhalb kürzester Zeit, auf dem Saxophon eine eigene Stimme zu entwickeln. Es ist insbesondere Stetsons körperliche Auseinandersetzung mit dem Instrument, die sich auf das Publikum überträgt und seine Kompositionen erlebbar machen. Stetson arbeitet ohne Overdubs, ist dafür in der Lage mit seiner Zirkularatmungstechnik schier unaufhörliche Bögen zu spielen, wobei er gleichzeitig in das Instrument singt oder schreit. Unzählige Nominierungen, vordere Platzierungen in Jahresendlisten und Auftritte auf renommierten (Jazz-)Festivals festigen seither seinen Ruf als vielseitigen und virtuosen Spieler und brachten sein Solowerk einem breiten internationalen Publikum näher.

http://www.colinstetson.com

https://gregfox.space

http://trevordunn.net

Mittwoch, 03.10.2018, 20:30 Uhr // Kulturbahnhof - Spitzweidenweg 28
2 Spirits feat. HOLLY

Einlass: 19.30 Uhr – Beginn: 20:30 Uhr

Holly Schlott sax,
Simon Anke p,
Benjamin Geyer keyb/synth,
Thomas Stieger ebass,
Christian Tschuggnall dr

Hinter "2 Spirits" verbirgt sich der seit 40 Jahren aktive Berliner Saxofonist, Komponist und Produzent Volker Schlott. Sein Name ist eng verbunden mit den Fun Horns, FAVO, Jocelyn B. Smith, Maria Farantouri  oder den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker oder dem DSO Berlin. Im Mittelpunkt seines aktuellen Projektes steht ein spezielles Saxofon: das C-Melody-Tenor. Er versteht das Instrument als Sinnbild seines inneren Seelenzustandes: dazwischen. Zwischen den Musikwelten und zwischen den Geschlechtern.

Volker Schlott
Mit diesem Projekt erfüllt er sich anlässlich seines 60. Geburtstages einen lang ersehnten Wunsch zur Vervollkommnung seines persönlichen Lebensweges als Musiker (Mensch). Die Geschichte dreht sich eigentlich um ein ganz spezielles Saxophon, das C-Melody-Tenor , denn er entdeckt, dass genau dieses Instrument seinen inneren Seelen-zustand exakt verkörpert.
Hintergrund dieses Projektes ist die Suche nach spirituellen Erfahrungen/ Gedanken bezüglich unserer Geschlechts-Identitäten. Aus ganz persönlichen Erfahrungen möchte Volker Schlott mit diesem Projekt an die Unterdrückung / Zerstörung der Kultur der Ureinwohner Amerikas zurückerinnern und dabei eine Brücke schlagen zur aktuellen Situation von Menschen im Umgang mit dem Thema Gender-Identity.
In unserer doch stark von dualen Dogmatismus geprägten Gesellschaftsform geht der Künstler an seine Substanz und erklärt öffentlich (erstmals in D ), dass er selbst sich auch als Transgender fühlt und schon seit seinem 15. Lebensjahr mehr oder weniger bewusst dieses Thema mit sich herumträgt. Die Aufnahmen entstanden in den letzten 5 Jahren in nächtlichen, intuitiven Kompositions-Sessions zunächst am Keyboard. Später kamen dann alle anderen Instrumente hinzu, die er alle selbst eingespielt hat. Das ursprünglich als Soloprojekt im eigenen Studio produzierte Album soll nun auf die Live Bühne geholt werden. Dafür holt sich der Multinstrumentalist / Komponist /Produzent seine Lieblings-Musiker zusammen, allesamt aus der Berliner Musik-Szene ( „Snooze On“„The Cinematic Orchestra“, Sarah Connor,.., Jocelyn B Smith, ...) und mindestens eine Generation jünger.

„Gerade in Verbindung mit Jazz ist mir aufgefallen , dass dieses Thema bisher überhaupt nicht vorkommt, deshalb möchte ich auch diese Bühne nutzen und in den nächsten Jahren für mehr Aufklärung in Sachen Toleranz / Diversity auch in unserer vermeintlich freien, toleranten Jazz-Community eintreten. Als Vermittler soll dabei auch besonders die Musik helfen.“

http://www.volker-schlott.de

Donnerstag, 04.10.2018, 20:00 Uhr // TRAFO, Nollendorfer Str. 30
Ben Vince (UK)
Foto: Agentur

Einlass 19:00 Uhr / Beginn 20:00 Uhr
VVK 10 € / AK 14 €

www.10000volt.de

Ben Vince ist ein Saxophonist aus London, der die Möglichkeiten des Instruments radikal neu definiert. Ein offener Geist und seine experimentelle Herangehensweise zwischen Jazz und Electronic lassen Vince' Arbeiten den Raum mit freier Improvisation, über einen ausgeprägten Do It Yourself-Gedanken bis zum Hang zur Dancefloor-Szene füllen. Seine Live-Qualitäten sind berüchtigt, Vince bewegt sich spielend zwischen treibender Dynamik und akustischer Zurückhaltung. Auf seinem kürzlich erschienenen Album "Assimilation" lässt Vince neben dem Saxophon Mica Levi (Micachu), Rupert Clervaux, Valentina Magaletti und Merlin Nova zu Wort kommen. 'Avant-garde saxophonist Vince's striking fourth [album] favours warped vocal samples, harrowing hand percussion and swelling waveforms, 4/5' — The Guardian 'An audacious solo album... that ventures to the furthest reaches of experimental song, free jazz, uneasy ambience, and bristling techno' — Pitchfork

https://benvince.bandcamp.com

Montag, 08.10.2018, 20:00 Uhr // Panorama-Gaststätte Schlegelsberg, Oskar-Zachau-Straße 6
ANTJE & MARCUS HORN feat. RAPHAEL WRESSNIG

Panorama-Gaststätte Schlegelsberg (ab Stadtzentrum/Holzmarkt – BusLinie 14  Schlegelsberg ◄► Langetal)

Antje Horn - Story/Stimme
Raphael Wressnig - Hammond Orgel
Marcus Horn - Schlagzeug

Die Jenaer Grand Lady des Erzählens, Antje Horn, mixt hier eine Melange der verschiedenen Kunstsparten.

Der mehrfache Down Beat Poll Nominee, der österreichischen Organist, Raphael Wressnig, und der beliebte Erfurter Schlagzeuger, Marcus Horn, versprechen treibende Orgel Grooves, gespickt mit den Finessen des modernen Jazz.

Ausufernde Improvisationen bis hin zu zerbrechlichen Balladen werden die Storys einrahmen und gleichzeitig befreien. Dieses einmalige Künstlertrio verspricht Spannung und Unterhaltung auf höchstem Niveau!
 

 

Raphael Wressnig

Der österreichische Hammondorganist Raphael Wressnig zählt zu den heißblütigsten Orgelspielern der europäischen Szene. Er spielte mit unzähligen Jazz & Bluesgrößen und ist auf der ganzen Welt als Musiker gefragt. Wressnig greift Einflüsse der Organisten der Souljazz-Ära auf und kreiert einen eigenständigen, explosiven und dennoch eleganten Orgelstil. Seine Tourneen führen ihn von Istanbul bis Kopenhagen, von Moskau bis in die Karibik, von Nordafrika bis in den Nahen Osten, von Paris bis nach Wien. In Jena wird er dem Erfurter Schlagzeuger, Sideman und Pädagogen von internationalem Ruf Marcus Horn auf der Bühne stehen. Zum Konzert wird sich die Erzählerin Antje Horn gesellen. Zitat A.H.: „Als Erzählerin reise ich mit dem Publikum durch ferne Länder und innere Welten. Wie arm wären wir ohne Märchen und Geschichten. Wir haben sie bitter nötig, gerade heute!“

http://raphaelwressnig.com/raphael-wressnig-the-big-boogaloo-hornz/

Dienstag, 09.10.2018, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
Polish Night: WOJTEK MAZOLEWSKI Quintet

mit Unterstützung des Polnischen Institut Leipzig

Wojtek Mazolewski – double bass, speech
Marek Pospieszalski – tenor saxophone
Oskar Torok – trumpet, flugelhorn
Joanna Duda – wurlitzer,
Qba Janicki – drums, percussion

Polnischer Jazz auf höchstem Niveau. Der begnadete Bassist Wojtek Mazolewski weiß, was Zeitgeist musikalisch bedeutet, lässt ihn grooven und gewinnt die Publikumsherzen weltweit mit seiner unkonventionellen rebellischen Art. Mit dem Wojtek Mazolewski Quintet sorgt er für ausverkaufte Konzertsäle, Standing Ovations und begeisterte Kritikerstimmen. Wojtek Mazolewski gilt als einer der erfolgreichsten polnischen Jazzmusiker der jüngeren Generation. Seine eigenen Bands Pink Freud und Wojtek Mazolewski Quintet sind in Polen kult. Bei uns ist dieses Konzert in Klubatmosphäre zu sehen. Einmalig!!!

https://www.youtube.com/watch?v=ge1ON5e2M6k

Freitag, 12.10.2018, 20:00 Uhr // Villa Rosenthal
YVES THEILER Trio

In Kooperation mit jenakultur und Jazzklub International

Die Band wird durch die Schweizer Kulturstiftung prohelvetia gefördert

Yves Theiler - Keys & Composition
Luca Sisera - Bass
Lukas Mantel - Drums

TICKETS:
Hotline +49 3641 49-8060 / -tickets@jena.de

PRESSE: http://www.yvestheiler.com/?REVIEWS
VIDEO1: (akkustisch)  https://www.youtube.com/watch?v=9mUrVXW6uIo
VIDEO2: (elektronisch)  https://www.youtube.com/watch?v=SfbPhAcIRak

Der Schweizer Pianist Yves Theiler liebt es rhythmisch vertrackt. Auf seinem zweiten Album „Dance In A Triangle“ präsentiert er sieben ausufernde Nummern (meist um die zehn Minuten lang), die es in sich haben. Mit dem Bassisten Luca Sisera und dem Schlagzeuger Lukas Mantel hat er in seinem Trio zwei bewährte Kräfte an Bord, die spielerisch und lässig mit den musikalischen Herausforderungen des Bandleaders umgehen können. Theiler fühlt sich dabei gleichermaßen von Minimalisten wie Steve Reich oder Philip Glass inspiriert, mit deren ästhetischem Gleichmut hat er es aber so gar nicht, er bevorzugt furiose Verschiebungen, wie von Einflüssen aus der rumänischen Volksmusik oder nubischer Musik aus Nordafrika. Das mag sich verschroben anhören, wird aber von Theilers Trio so klar und eindringlich umgesetzt, dass die drei Musiker immer wieder einen packenden Groove oder eine einprägsame Figur die Oberhand gewinnen lassen. Musik voller Herz und Verstand.

(Text: Rolf Thomas, Jazz thing 113)

 

 

Samstag, 13.10.2018, 20:00 Uhr // TRAFO, Nollendorfer Str. 30
LUCI CADOTSCH TRIO – Speak Low
Foto : Michael Jungblut

Die Band wird durch die Schweizer Kulturstiftung prohelvetia gefördert

Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr

Lucia Cadotsch, Gesang
Otis Sandsjö, Saxofon
Petter Eldh, Bass

Kunst der Beschränkung

Die hat sich aber ganz schön viel vorgenommen. Das mag denken, wer einen Blick auf die Titel von Lucia Cadotschs neuer CD „Speak Low“ (enja/yellowbird/soulfood) wirft.Lucia Cadotsch (Foto: Michael Jungblut)Große Titel von Billy Holiday (Strange Fruit, Gloomy Sunday), dazu Nina Simone (Ain’t got no, I got life), keine einzige Eigenkomposition. Alles Standards, dazu nur solche von der schwierigeren Sorte, bedeutungsvoll, zeitlos. Ihnen eine eigene Stimme zu geben, wie kann das wohl gelingen, ohne Harmonieinstrument, nur mit Bass und Saxophon als Begleitung?

„Diese Jazz-Standards sind gewissermaßen meine Roots. Ich wollte immer schon etwas machen mit diesen Songs“, so die 33-jährige Sängerin. Ihre Billie Holiday-Tribute-Band in Oktett-Besetzung gab sie wieder auf, sie war ihr „doch zu nah dran am Original.“ Die rettende Idee: Reduktion. Cadotsch schlug dem Bassisten Petter Eldh, ihrem altvertrauten Bandkollegen aus der Jazz-Pop-Band Schneeweiss und Rosenrot, ein Duo vor. Der willigte ein und hatte dann noch „unter der Dusche“ den genialen Einfall, den schwedischen Saxophonisten Otis Sandsjö ins Spiel zu bringen, seines Zeichens Spezialist für Zirkularatmung und subtilste Klangverfärbungen, die er durch Singen ins Instrument erzeugt.

„Bei den ersten Proben hatten wir ständig Gänsehaut“ schwärmt Cadotsch von der entstandenen Band-Chemie. Und in der Tat: In seiner Verbindung von essentiellen Linien und Beats mit unerwarteten Saxophonsounds, mit seinen schnörkellos-feinen Gesangslinien klingt „Speak Low“ wie eine konzeptionelle Kreuzung aus dem Jimmy Giuffre Trio mit den Young Marble Giants. Kolossal. „Hinter dieser Musik steht nicht nur ein Sound, den man so noch nicht gehört hat, sondern eine musikalische Haltung, vor deren Klarheit und Kompromisslosigkeit man sich spontan verbeugen möchte. Ich habe lange nichts derart Beeindruckendes mehr gehört.“

Volker Doberstein, JAZZPODIUM, 3/16

http://www.luciacadotsch.com/