Veranstaltungen

Dienstag, 03.10.2017, 20:30 Uhr // Trafo Centrale
CISSOKHO BRÖNNIMANN HANSON TRIO - ein Klan

Moussa Cissokho – kora, voc talking dr / Jan Galega Brönnimann – bcl, ssax /

Omri Hason – middle-eastern perc, Hang, kalimba

 

Die Musik der drei Musiker lässt die Kunst des Geschichtenerzählens wieder aufleben. Das Trio überschreitet Grenzen zwischen traditionellen und modernen Klängen aus Afrika, Europa und dem Orient. Der perlend klare Klang der Kora trifft auf die sonoren, rauchigen Töne der Bassklarinette und verschiedenen Perkussion-Instrumenten aus dem Orient.

https://www.tixforgigs.com/site/Pages/Shop/ShowEvent.aspx?ID=20915

Donnerstag, 05.10.2017, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
GILAD HEKELMAN TRIO

Jazz(is)REAL Think – Jazz aus Israel

Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Staates Israel

 

Gilad Hekselman – g / Rick Rosato – b / Jonathan Pinson - dr

 

www.giladhekselman.com

https://www.youtube.com/watch?v=rhVsBBawfes

 

Gefühl schlägt Verstand. In früher Jugend trat Gilad Hekselman im israelischen Kinderkanal auf. Inzwischen gastiert er mit seinem Trio schon einmal in Montreux, einem der weltweit wichtigsten Jazzfestivals. Seit seiner Übersiedlung nach New York im Jahr 2004 hat er sich durch unzählige Auftritte den Ruf als einer der vielversprechendsten Jazzgitarristen erarbeitet. Während er selbst Frédéric Chopin oder Michael Jackson als wichtige Inspirationsquellen nennt, erkennen Kritiker in seinem Spiel Anklänge an Pat Metheny oder John Scofield, nicht ohne ihm gleichzeitig einen unverwechselbaren Personalstil zu bescheinigen. Auf die Frage, was junge Musiker benötigen, um heutzutage Karriere zu machen, antwortet Hekselman im Interview schmunzelnd: „Heart, ears and feet over brain.“

Dienstag, 10.10.2017, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
Almut Schlichting und SHOOT THE MOON - Saints & Fools“

Almut Schlichting – sax, com / Winnie Brückner – voc / Tobias Dettbarn – bcl / Sven Hinse – bass / Philipp Bernhardt – dr

Luther war Teil einer sich rapide verändernden spätmittelalterlichen Welt, auf die er und andere Reformatoren mit ihren Ideen maßgeblich Einfluss nahmen.

Wie sah der Kontext aus, in dem Luther lebte und wirkte? Wie war das Leben auf der Straße beschaffen, und wie gingen die einfachen Leute vor und während der Reformationszeit mit ihrem Glauben und ihrem Alltag um? Welche verschiedenen, auch widersprüchlichen Weltanschauungen zwischen Glauben, Märchen und Aberglauben existierten im mittelalterlichen Europa?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Berliner Komponistin und Saxophonistin Almut Schlichting auf musikalische Weise.

Im Rahmen der hohen kirchlichen Feiertage wurden in der vorreformatorischen Zeit karnevalsähnliche Volksfeste veranstaltet, bei denen Macht und Würden auf Untergeordnete übertragen wurde. Spott, Hohn, Ironie und Anarchie waren für kurze Zeit erlaubt – eine wohl bitter nötige Abwechslung im mittelalterlichen Alltag, in dem den Menschen durch die Regeln der Kirche enge moralische Grenzen gesteckt waren. Ausgelasse Aufzüge, üppige Tänze und das Absingen unanständiger Lieder gipfelten meistens in der Parodierung der gottesdienstlichen Handlungen in den Kirchen unter Vorsitz eines Narrenbischofs oder Narrenpapstes.

Ausgehend von diesen karnevalesken Situationen hat Almut Schlichting für „Saints & Fools“ eine Musik recherchiert und imaginiert, die von dem Treiben draußen auf der Straße inspiriert ist. Was von der Tanzmusik dieser Zeit überliefert ist, zeigt perkusiv, rhythmisch energiegeladene, bläserlastig und mit Improvisationsgeist tiefgehende Parallelen zum Jazz. Es ist eine raue, ausgefranste, ungebürstete Musik, die frech, vital und interessant ist. Sie lässt die Atmosphäre des mittelalterlichen Karnevals wieder aufleben und passt gleichzeitig perfekt zur Spielhaltung eines Jazzensembles.

Mittwoch, 11.10.2017, 20:30 Uhr // Kulturbahnhof Jena
GONG präsentiert von : JAZZMEILE THÜRINGEN und FREAK OUT

Kavus Torabi - voc, g / Fabio Golfetti - gui, voc - Dave Sturt b, voc / Ian East - sax, fl / Cheb Nettles - dr, voc

 

Das neue Album der legendären GONG “Rejoice! I’m Dead!“ stieg direkt nach Release auf Platz 16 der UK Rock Charts ein. Aber Moment – wie geht denn sowas? Eine NEUE Platte von DEN Gong?

 

Schon von je her waren GONG ein Garant für das Unerwartete. Als psychedelisches Konglomerat um die beiden charismatischen und schillernden Hauptfiguren Daevid Allen und Gilly, drehte und wand sich die Band in der Metamorphose mit jedem neuen Album und jeder Tour in eine neue Gestalt und eroberte neue Welten: Jedes Output und jeder Schritt vom Publikum beobachtet, kritisiert, diskutiert und seziert.

 

So wie man es eben mit aufregenden Geschichten macht – und die von Gong ist aufregend:

Sie begann 1967 in der französischen Kommune in Paris, die Daevid und Gilly ein Zuhause bot, nachdem diesem, damals noch Gitarrist der legendären SOFT MACHINE, der Einlass in seine Heimat England verwehrt wurde.

 

Und noch nie war GONG so lebendig wie heute, noch nie war die Energie der Neuerschaffung so stark.

 

INFOS-NEWS:

http://www.gongband.net/news/

video:

https://trinitymusic.de/events/berlin/gong

https://de.wikipedia.org/wiki/_(Gong)

http://roxikon.de/rock/progressive-rock/gong-band/

 

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Dienstag, 17.10.2017, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
KUHN FU - Post Romantic Jazz-Rock Disorder

Esat Ekincioglu - b / Christian Achim Kühn - g /Lav Kovac- dr / Ziv Taubenfeld  - bcl

 

Willkommen auf dem Spielfeld der „post-romantischen Jazz-Rock-Störung“ mit dem Namen „Kuhnspiracy“ des multikulturellen, progressiven Avantgard-Quartetts KUHN FU. Jazz vom Feinsten und Prog vom Gewagtesten – ein Tripp durch die jazzigen ZAPPA-Welten und kompositorischen Klang-Räume, in denen sich als erstes wohl ein KAFKA einrichten würde, während im Obergeschoss bereits DEIX seine Bilder von der Perversität menschlicher Selbstverliebtheit malt. Hier gibt‘s den Soundtrack dazu, den man allerdings erst versteht, wenn man ganz am Ende die „Eiger Nordwand“ „ohral“ bestiegen und ohne post-apokalyptische Jazz-Rock-Ohr-Stöhrung überwunden hat.

Infotextauszug:Thoralf Koß 

 

http://kuhnfumusic.com/

 

Donnerstag, 19.10.2017, 20:00 Uhr // Kulturbahnhof Jena
qÖÖlp Erfinderlust, Witz und eine Wahnsinnsenergie

Théo Ceccaldi - vio / Ronny Graupe - g / Valentin Ceccaldi - cel / Christian Lillinger - dr

 

Das Quartett ist zum ersten Mal bei Jazzdor Berlin 2016 zusammen aufgetreten. Es ist die Begegnung zweier Welten: Hier die hyperaktiven Ceccaldi-Brüder aus Orléans, da das nicht minder turbulente Duo Graupe/Lillinger, das die Berliner Szene aufmischt. Das Ergebnis ist ebenso energiegeladen wie fein ziseliert. Die Formen reihen sich aneinander und fügen sich zu einer stets in Bewegung bleibenden kollektiven Ordnung, immer weiter getrieben von der Lust auf Konfrontation, immer neue Klangfarben tauchen auf, in einer Art durch und durch beherrschtem Zapping, das an John Zorn erinnert. Ein deutsch-französisches Epos für unersättliche Argonauten, unter dem Motto Be bop, Rock it!

 

https://www.youtube.com/watch?v=XRckclty2ZQ

 

Freitag, 20.10.2017, 20:00 Uhr // Villa Rosenthal, Mälzerstr. 11
Trio REIS - DEMUTH - WILTGEN

Michel Reis - p / Marc Demuth - b / Paul Wiltgen - dr

1998 nehmen zwei Teenager – ein Schlagzeuger und ein Pianist – in Luxemburg an einer Musikveranstaltung ihrer Schule teil. Auf der Bühne stehen sie an diesem Abend mit einem damals 20jährigen Bassisten. Bis 2003 treten die Musiker in unregelmäßigen Abständen gemeinsam auf, aber erst 2011 – nach Ausbildungsjahren in Belgien, Holland und den USA – konzertieren Reis Demuth Wiltgen zum ersten Mal als „Working Band“. 2016 legte das Trio die zweite CD „Places in Between“ vor, die das Magazin „Jazz Podium“ als „grandios“ bezeichnete.

Der Pop und das Singer/Songwriter-Genre beeinflussen die Musik dieses Projekts gleichberechtigter Solisten. Individuelle Spielweisen sind dabei zu einem melodischen Sound verschmolzen, der dem zeitgenössischen Jazz verpflichtet ist.

 

http://reisdemuthwiltgen.com/

https://www.youtube.com/watch?v=Mpqpt5hKgSo

Sonntag, 22.10.2017, 20:00 Uhr // Kulturbahnhof Jena
BRAIN AUGER Oblivion Express feat. Alex Ligertwood

Brian Auger - Hammond B3 / Alex Ligertwood -g / Andreas Geck -b / Karma Auger - dr

 

Brian Auger ist einer der profiliertesten Jazz- und Rock-Keyboarder der Gegenwart. Für seine millionen Fans ist der einzigartige Sound, der seine Wurzeln im Jazz, Rock, Soul und Funk hat, ein unverkennbares Markenzeichen des berühmten Hammond - und Keyboard -Spielers.

 

http://brianauger.com/

Montag, 30.10.2017, 20:30 Uhr // Trafo Centrale
LUCIA CADOTSCH - Speak Low

Lucia Cadotsch - voc / Ottis Sandsjö - sax / Petter Eldh - b

 

HÖREN: https://www.youtube.com/watch?v=qQsN3d7wUpE

 

Lucia Cadotsch (ECHO Jazz 2017 ausgezeichnet) hat mit SPEAK LOW eine berückend schöne Sammlung von modern Traditionals, wie Gloomy Sunday, Strange Fruit und Moon River, aufgenommen. In Versionen, die unverkennbar den Stempel Berlin 2017 tragen.

Entstanden ist das Album zusammen mit den Meistern des Retrofuturismus: Petter Eldh, Kontrabass und Otis Sandsjö, Tenorsaxophon. In drei Tagen mit drei Instrumenten direkt auf Band gespielt. Live, minimalistisch, symphonisch! Raw like Ceviche!

Wer hätte geglaubt, dass man so häufig nachgesungenen Songs wie "Strange Fruit" oder "Speak Low" noch neue Seiten abgewinnen kann? Lucia Cadotsch und ihren beiden Mitstreitern gelingt das mit einem kompromisslosen Minimalismus, der bei aller Klarheit und Eleganz auch ganz viel Tiefe und Wärme beinhaltet.

Donnerstag, 02.11.2017, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
KEN VANDERMARK & NATE WOOLY ‎– East By Northwest

Nate Wooley - tb /  Ken Vandermark - sax,cl

 

Seit drei Jahren sind Wooley und Vandermark nun als Duo unterwegs und bauen auf ihre gute Erdung in der Improvisation sowie der Komposition. Gleichzeitig pflegen sie einen nicht minder intensiven Bezug zur Jazz- und Bluestradition.

Es ist eine quirlige Sache, wenn Ken Vandermark und Nate Wooley «And She Speaks», eine Komposition des Klarinettisten John Carter interpretieren, dokumentiert auf ihrer ersten Tandem-CD «East By Northwest».

 

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