Veranstaltungen

Donnerstag, 26.02.2026, 20:00 Uhr // Cafe Wagner - Wagnergasse 26
OZMA / THE DAY WE DECIDED TO LIVE AT NIGHT
Foto:by Alex Sallé de Chou & Hervé Hiolle Leveque

OZMA / THE DAY WE DECIDED TO LIVE AT NIGHT

OZMA / Besetzung

  • Stéphane Scharlé: Schlagzeug, Komposition
  • Édouard Séro-Guillaume: Bass
  • Musina Ebobissé: Saxophon       
  • Dan Jouravsky: Keyboards
  • Martin Ferreyros: Gitarre

Nach fünf Jahren ohne Album kehrt OZMA mit THE DAY WE DECIDED TO LIVE AT NIGHT zurück – einem zutiefst persönlichen Album des Schlagzeugers und Bandleaders Stéphane Scharlé, das einen Wendepunkt in der Geschichte der Band markiert.

Paradoxerweise ist dieses Album, obwohl es Stéphane Scharlés persönlichstes Werk als Komponist ist, zugleich das, auf dem die meisten Kollaborationen mit anderen Künstler:innen zu finden sind. Gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten, dem Bassisten Édouard Séro-Guillaume, hat er ein neues Team versammelt, eine musikalische Frischzellenkur: Musina Ebobissé am Saxophon, Martin Ferreyros an der Gitarre und – neu im Instrumentarium – Dan Jouravsky an den Keyboards, die die Posaune ersetzen.

Darüber hinaus versammelt das Album Gäste aus sehr unterschiedlichen musikalischen Welten und wagt eine Mischung aus Jazz, Metal und Rock – den künstlerischen Fundamenten Scharlés – sowie von Fulani-Musik, orientalischen Stimmen und Elektroklängen.

Eine massiver Soundwall aus Bass und Keyboards, ein pulsierendes Schlagzeug und ein lyrisches Thema, das von Gitarre und Saxophon gespielt wird – so entfaltet sich der titelgebende Eröffnungstrack „The Day We Decided To Live At Night“, der den Ton für das gesamte Album setzt.

Die Stücke auf THE DAY WE DECIDED TO LIVE AT NIGHT sind kurz und aufwändig produziert. Anders als die vorherigen OZMA-Alben, die live aufgenommen wurden, ist dieses Album als reines Studioalbum konzipiert worden. „Mit THE DAY WE DECIDED TO LIVE AT NIGHT nehme ich eine persönlichere künstlerische Richtung. Das Album ist eine innere Reise, die von jugendlichen Lieben und erwachsenen Aufständen erzählt.“

 Stéphane Scharlé

Was beide Thematiken – die Liebe und den Aufstand – hier miteinander verbindet, sind eine ausgeprägte Film-Noir-Atmosphäre und die Intensität der Musik. Letztere äußert sich nicht in einer ausgestellten Virtuosität oder Fusion-Kunststücken, sondern in einer sich ruhenden Präsenz, aus der heraus Druck, Melodienreichtum und lyrische Schönheit entstehen. Mit einem Bild: So als würden hier Musiker aus dem Auge des Sturms herausspielen, den die Musik selbst darstellt.

Stücke wie das rockige Fresko „To the Braves“, der Sog von „I Love Snakes“ oder das Stück „Atomic Winter“, dessen zentraler Headbanger-Part in ätherische Klanglandschaften übergeht, sind perfekte Beispiele dafür.

Improvisierte Miniaturen wie „Crystal Flare“, „This is Umbra“ und der (spoiler) versteckte Track „Tropical Snow“ geben Einblick in die reichen klanglichen Möglichkeiten des neuen Instrumentariums von OZMA und die neuen künstlerischen Freiheiten des Quintetts. Die energiegeladenen Stücke wechseln sich mit ruhigen, traumartigen Momenten ab, wie etwa der sonnigen Ballade „Multiple Faces“ oder „Magnetic Mist“, einem schwerelosen Stück, das Stéphane Scharlés neues Interesse an elektronischen Klängen zeigt.

Zusammenarbeiten haben in Stéphane Scharlés Laufbahn immer eine zentrale Rolle gespielt. Die syrische Sängerin Lynn Adib verleiht mit ihrer zarten Stimme dem Stück „Amours Volatiles“, wahrscheinlich eine der schönsten Balladen von OZMA, eine zugleich mütterliche und ätherische Aura. Ohne Übergang folgt das mitreißende „Metalycra“, ein Spielfeld für die experimentelle Flötistin Delphine Joussein, Mitglied des Trios Nout, und für die scharfkantigen sieben Saiten von Thomas Ketterer, einem Metal-Gitarristen, den OZMA in seinen Anfangsjahren kennengelernt haben.

Eine weitere brüderliche Freundschaft verbindet Stéphane Scharlé mit dem Fulani-Flötisten Dramane Dembélé, den er 2008 in Burkina Faso kennengelernt und mit dem er das Quartett Sarkaba gegründet hat. Seine aufwühlenden Melodien, gespielt in Call-and-Response, verleihen dem Stück „Rapide et Furieuse“ eine strahlende Intensität und machen es zu einem der drängendsten Titel auf THE DAY WE DECIDED TO LIVE AT NIGHT.

Die spanische Keyboarderin und Sängerin Meritxell Neddermann, mit der Stéphane Scharlé bereits im Duo gespielt hat, veredelt das sanft-fließende Stück „Quadratisch“ mit einem Dutzend Keyboard- und Vocoder-Spuren und schenkt dem Album so ein stilles und betörendes Finale. Das visuelle Universum des Albums entstand in Zusammenarbeit mit dem Künstler Andrea Ciulu (@andreaciulu), der sich selbst als AI Art Explorer beschreibt. Die dreizehn Tracks werden von einem Booklet mit 20 KI-generierten Schwarz-Weiß-Bildern visuell begleitet: futuristische und zugleich verfallene urbane Landschaften, Wale, die über Wolkenkratzern schweben, verzerrte Architektur und die wiederkehrende Figur einer Schlange als Symbol des Widerstands. Eine visuelle Erzählung, die die aktuell laufenden globalen Krisen und Eskalationen in Bilder fasst.

THE DAY WE DECIDED TO LIVE AT NIGHT könnte der Soundtrack eines dystopischen Science-Fiction-Film Noir sein. Trotzdem versinkt die Musik nie in Melancholie oder Verzweiflung, hat zu keiner Sekunde etwas Drückendes oder Trauriges. Stattdessen übermittelt sie in ihrer Intensität, Lebendigkeit und Energie eine positive Botschaft: eine Aufforderung, sich trotz allem nicht zu verschließen, sondern sich immer wieder zu verwandeln, zu vermischen und von anderen bereichern zu lassen. THE DAY WE DECIDED TO LIVE AT NIGHT zeugt von den ständigen Übergängen, die in uns stattfinden. Und von den Erinnerungen, Sehnsüchten, Spielen, die man mit sich herumträgt, wie auch von den Versprechen, die man im Laufe eines Lebens demjenigen gemacht hat, der man geworden ist und noch werden wird, ohne je aufzuhören, der zu sein, der man einmal war.

Freitag, 06.03.2026, 20:00 Uhr // Villa Rosenthal - Mälzerstrasse 11
DUO WROBLEWSKY & HECKEL
Foto: Wroblewsky-Heckel-Foto Martin Becker

DUO WROBLEWSKY & HECKEL
Seventies Songbook - New Songs From The Past


mit freundlicher Unterstützung der Villa Rosenthal Jena

Pascal von Wroblewsky - voc, sample pad
Jürgen Heckel - g, synth

 Tickets: https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500005374000

Die Welthits der Vergangenheit zu covern ist ein beliebtes Thema. Zu Recht, denn die letzten Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts haben einen großen Fundus bemerkenswerter Musik hinterlassen, die damals noch den Geist von Aufbruch und Rebellion verströmte - der Beginn einer Ära.
Mit dem 'Seventies Songbook' präsentiert das Team Wroblewsky/ Heckel den Höhepunkt einer mehr als 30-jährigen Zusammenarbeit und Blick zurück auf ein Jahrzehnt selbsterlebter Geschichte. Und damit nicht genug sind jetzt die Sixties im Visier.
Allerdings, Songs wie Eloise, Light My Fire oder Smoke On The Water zum x-ten mal neu aufzulegen verpflichtet zu etwas Besonderem !
Jürgen Heckel, Gitarrist und Bandleader, hatte einen Nerv für die Restaurierung vielgespielter Songs von damals entdeckt und mit Pascal von Wroblewsky die ideale Interpretin für das Besondere. Echte Nostalgiker werden sich die Ohren reiben, denn die angestaubten Originale werden ordentlich aufgemischt - mit angemessenem Respekt versteht sich. Die Songs von Deep Purple, Doors, Led Zeppelin und anderen Helden der Ära sind jedenfalls in besten Händen.

Pascal von Wroblewsky - voc, sample pad
Jürgen Heckel - g, synth

www.wroblewky.de
www.bajazzo.net/6070songbook.htm

"...Wroblewsky und Heckel erweisen sich als Dreamteam der Interpretation..."
Melodiva
"...Smoke on the water von Deep Purple, Riders on the storm von The Doors und Black dog von Led Zeppelin als Jazz?? Warum hat das noch keiner vor ihr versucht
in den vergangenen dreißig oder vierzig Jahren? Die Antwort findet sich auf dieser vom ersten bis zum letzten Ton begeisternden CD..."
Jazzpodium

Donnerstag, 09.04.2026, 20:00 Uhr // Cafe Wagner - Wagnergasse 26
FALK ZENKER - Release-Tour zum 7. Soloalbum INNENWEGE
Foto: Sebastian Kowski

FALK ZENKER - Release-Tour zum 7. Soloalbum INNENWEGE 2026
Release-Tour zum 7. Soloalbum Innenwege 2026

 

Magische Klangreisen -Gitarre & Live Looping
„Einer der kreativsten Nylongitarristen des Landes“, wie Falk Zenker unlängst vom Fachmagazin Akustik Gitarre genannt wurde, verspricht ein inspirierendes Konzerterlebnis, in dem Räume entstehen für schwereloses Träumen, atemberaubende Höhenflüge, heiter-kreative Gedankensprünge und für die Begegnung mit sich selbst.

 

 

 

Pressetext ausführlich:

Der bei Weimar und im Fichtelgebirge lebende Gitarrist, Komponist und Klangkünstler Falk Zenker wurde unlängst von der Fachzeitschrift Akustik Gitarre zu einem „der kreativsten Nylongitarristen des Landes“ gekürt.

Seit mittlerweile drei Dekaden begeistert er mit seinem virtuosen Gitarrenspiel zwischen Mittelalter, Klassik, Flamenco, Weltmusikmoderne, Improvisation und live geloopten Beats Publikum und Kritiker immer wieder aufs Neue. So schrieb beispielsweise das Jazzpodium über ihn: „Er ist ein Klangtüftler und Brückenbauer der besonderen Art, klassisch geschult und gesegnet mit der Gabe, immer wieder auf sensible, stilvolle und ganz eigene Weise Verbindungen zwischen Räumen und Zeiten zu erschaffen, wie nur er das kann - liebenswert, weltbürgerlich, typisch Zenker und sehr, sehr schön.“

Aktuell spielt und improvisiert Zenker Musik seines neuesten Albums Innenwege als auch seiner früheren Soloalben Estampie, Falkenflug, Gedankenreise und Wellentanz.

Mit raffiniertem Live-Looping vervielfältigt er dabei ab und an sein Gitarrenspiel zu orchestral-pulsierenden Klanglandschaften, das er als erster deutscher Akustikgitarrist seit 1997 auf der Bühne zelebriert. Falk Zenker verspricht ein inspirierendes Konzerterlebnis, in dem er Räume schafft für schwereloses Träumen, atemberaubende Höhenflüge, heiter-kreative edankensprünge und für die Begegnung mit sich selbst.

Dienstag, 14.04.2026, 20:30 Uhr // Kulturbahnhof KuBa - Spitzweidenweg 28
GONG
Foto: 14-04-2026-Jena-GONG-Sam Huddleston

GONG

Gong sind zurück mit ihrem kommenden Album „Bright Spirit“

Kavus Torabi (Gesang, Gitarre)
Dave Sturt (E-Bass)
Fabio Golfetti (Gitarre)
Ian East (Holzblasinstrumente)
Cheb Nettles (Schlagzeug)

 

https://www.gongband.com/

Gong geht 2026 auf große Tour – Details unter: https://www.gongband.com/sh

 Foto: 14-04-2026-Jena-GONG-Sam Huddleston

 

Tickets:
https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500005388000

 Seit 1970, als der selige Daevid Allen das Schiff vom Stapel ließ, hat GONG über 30 Studioalben veröffentlicht – jedes ein Schatz, jedes eine Karte zu neuen Dimensionen des Geistes. Und jetzt, ein halbes Jahrhundert später, flackert die Flamme heller denn je! He, ihr kosmischen Freibeuter des Klanges! Spitzt die Ohren, legt den Rum beiseite und hisst die Segel eurer Bewusstseinsschiffe, denn die legendären Raumfahrer von GONG sind aus den Nebeln des Universums zurück! Mit ihrem neuen Song „Stars In Heaven“ und einem funkelnden Musikvideo von Drain Hope melden sich die Meister der psychedelischen Stürme zurück – bereit, euch in eine neue Galaxie aus Schwingung und Vision zu entführen!

  

Kavus Torabi:

„Dies ist das bunteste und kaleidoskopischste Werk, das diese Inkarnation der Band je geschaffen hat! Es gibt östlich angehauchte Epen, lange jazzgetränkte Instrumentalreisen, meditative und kosmische Abstecher – und natürlich lodernden, psychedelischen Rock, heißer als jede Sonneneruption!“ Sterne im Himmel und Geister aus Klang – GONG kehrt zurück mit Stars In Heaven!“

„Stars In Heaven“ – ein Leuchtfeuer für die Ewigkeit

 

Der Song selbst ist wie ein fliegender Teppich aus Klang, der über die Milchstraße tanzt: sphärisch, hypnotisch, lebendig – ein Ruf an alle, die zwischen Traum und Realität ihre Anker werfen.

Ein würdiger erster Vorbote des kommenden Albums „Bright Spirit“, das den endlosen Katalog von GONG fortsetzt – einer Band, die seit über 50 Jahren die Grenzen zwischen Himmel und Erde verwischt.

 Gong – Bright Spirit – Neues Studioalbum - von php master am 07.01.2026

 „Bright Spirit“, das neue Studioalbum von Gong, erscheint am 13. März als CD, transparente türkisfarbene Vinyl-LP, schwarze Vinyl-LP und digital.

Jetzt vorbestellen unter https://gong.lnk.to/Bright_Spirit

 „Bright Spirit“ ist der dritte Teil einer Trilogie, die mit „The Universe Also Collapses“ (2019) begann und mit „Unending Ascending“ (2023) fortgesetzt wurde. Aufgenommen mit dem langjährigen Weggefährten Frank Byng in dessen Studio in Süd-London, präsentiert sich Gong auf „Bright Spirit“ experimenteller denn je – abenteuerlustiger und offener für Träume.

 

 

Freitag, 17.04.2026, 20:00 Uhr // TRAFO - Nollendorfer Strasse 30
JOANNA DUDA TRIO
Foto:Aleksandra Mieczko

JOANNA DUDA TRIO

Joanna Duda – piano, electronics, composition
Jort Terwijn – bass
Michal Bryndal – drums

https://joannaduda.eu/

Foto:Aleksandra Mieczko

Tickets:
https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500005399000

 

Die Band rund um Joanna Duda vermag es, Musik zu erschaffen, die ständig im Fluss ist, einen hohen Wiedererkennungswert hat und trotzdem unvorhersehbar bleibt. Jeder der drei Musiker prägt den Sound auf unverzichtbare Weise: Bryndal verleiht der Musik mit seinem besonderen Rhythmusgefühl eine lebendige Dynamik zwischen treibenden Grooves und zarten Klangstrukturen; Terwijn erweitert mit seinem warmen Ton und seiner melodischer Tiefe den harmonischen Raum des Trios und Duda fungiert als kreativer Kern, der Komposition und Improvisation zu einem schlüssigen musikalischen Ganzen verwebt.

 

https://www.jazz-fun.de/joanna-duda-trio-delighted.html

https://www.youtube.com/watch?v=6iUA4OaZWL4&list=RD6iUA4OaZWL4&start_radio=1

https://www.youtube.com/watch?v=KC5Zoxnt7-Q&list=RDKC5Zoxnt7-Q&start_radio=1

 

Donnerstag, 23.04.2026, 20:00 Uhr // Cafe Wagner - Wagnergasse 26
SKYJACK <<ALles ist möglich>>

SKYJACK-«Let The Sky Open Under Your Feet»

Marc Stucki (CH) – tenorsax
Andreas Tschopp (CH) – trombone
Kyle Shepherd (SA) – piano
Shane Cooper (SA) – bass
Jonno Sweetman (SA) – drums

https://skyjackmusic.com/videos/

Foto Lindsay Appolis

 

Skyjack  <<ALles ist möglic>>
Die Band besteht aus drei Mitgliedern aus Südafrika und zwei aus der Schweiz. Alle sind für sich genommen von der Kritik hochgelobt, doch Skyjack ist als Ganzes ebenso grossartig wie seine Einzelteile. Shane Cooper und Kyle Shepherd wurden jeweils mit dem begehrten Standard Bank Young Artist for Jazz Award ausgezeichnet. Die Schweizer Musiker Marc Stucki und Andreas Tschopp sind zwei der gefragtesten Bläser der Schweiz, die im Laufe der Jahre schwindelerregende kreative und berufliche Höhen erreicht haben. Jonno Sweetman kam 2022 zur Band und ist einer der gefragtesten Schlagzeuger Südafrikas. Ihr Sound ist ein Kraftwerk. Alle Mitglieder steuern Kompositionen bei, die sie für die Gruppe geschrieben haben. Von tiefen afrikanischen Grooves über kraftvolle Jazz-Rides bis hin zu wunderschönen Klanglandschaften – all das ist Teil der unglaublichen Reise, die Skyjack darstellt.

Wir präsentieren die Release-Tour ihres vierten Albums, «Let The Sky Open Under Your Feet». Ihr viertes Album wird im April 2026 beim legendären südafrikanischen Label As-Shams/The Sun Records erscheinen und wird sich weiter mit zeitgenössischen Grooves und einem modernen Verständnis von Jazz auseinandersetzen.

 

Freitag, 08.05.2026, 20:00 Uhr // Villa Rosenthal - Mälzerstrasse 11
CLARA VETTER TRIO
Foto: (c) Michael Gunzert

Clara Vetter Trio

Mit freundlicher Unterstützung der Villa Rosenthal Jena

Clara Vetter - Piano
Phil Donkin - Bass
Fabian Ahrends - Drums

 

Foto: (c) Michael Gunzert

 

Gemeinsam mit ihren Kollegen Mario Angelov und Lucas Klein ergründet die Pianistin und

Komponistin Clara Vetter ein Klangspektrum, das Verbindungen vom Jazz hin zum

Impressionismus und der Neuen Musik zieht. Eine Stimme aus dem Publikum beschrieb

ihre Musik als „Debussy crashes into Stockhausen“. Vetter sucht die Verbindungen zwischen

den Dingen, die sie inspirieren und lässt das darüber gewonnene Verständnis voll und ganz

in ihre Musik einfließen. Darin liegt auch die Vielseitigkeit und Tiefgründigkeit begründet,

die Vetter nachgesagt wird.

Samstag, 16.05.2026, 20:00 Uhr // Kunstverein Jena -Markt 16
LIQUID SOUL – Musik aus Luft und Wasser
Foto copyright by Dietmar-Kutte-Korth

Liquid Soul – Musik aus Luft und Wasser

Gert Anklam ( Saxophone, Wasserstichorgel, Aquarion, Sheng) und Beate Gatscha ( Wasserstichorgel, Hang, Gong, Aquarion)

https://www.liquid-soul.de

Wasser — diesem alltäglichen Symbol des Lebens verdanken die Künstler ihre musikalischen Inspirationen, die sie in ihren Kompositionen zum Ausdruck bringen. Im Mittelpunkt des Konzerts steht die Wasserstichorgel — ein musikalisches und instrumentales Novum, mit deren Hilfe die Künstler rhythmisch-harmonische Klangteppiche erzeugen. Im Zusammenspiel mit dem poetischen Saxophon von Gert Anklam erklingen, gespielt durch Beate Gatscha, andere seltene Instrumente wie das Schweizer Hang, die chinesische Mundorgel Sheng und das gläserne Aquarion. Liquid Soul lädt ein zu einer Klangreise jenseits von ausgetretenen musikalischen Pfaden und erschafft für das Publikum eine ganz eigene, faszinierende Klangwelt.  "Musik ,die auszog, das Staunen zu lehren“  ( Folker ) www.liquid-soul.de


"Gemeinsam bilden die beiden ein Duo, das für alle Spielarten der Klangkunst prädestiniert ist.“ FAZ

Mittwoch, 27.05.2026, 20:00 Uhr // TRAFO - Nollendorfer Strasse 30
DANIEL ERDMANN`S  Thérapie De Couple
Fotos: Romu Ducros

DANIEL ERDMANN`S  Thérapie De Couple

Théo Ceccaldi_vl
Hélène Duret_cl
Vincent Courtois_vlc
Daniel Erdmann_ts
Robert Lucaciu_b
Eva Klesse_dr

www.daniel-erdmann.com

Thérapie de couple – die Rede ist natürlich vom Paar Deutschland-Frankreich, dem vermeintlichen Motor Europas, der hin und wieder in die Krise gerät. …. Daniel Erdmann kennt beide Seiten sehr gut, die Unterschiede, die Gemeinsamkeiten, die möglichen Missverständnisse, die Psychologie der beiden Länder. „In der Paartherapie”, sagt Daniel Erdmann, „ist die Beziehung, von der wir sprechen, natürlich die deutsch-französische. Der Motor Europas hat immer mal wieder eine Ehekrise.”
Der Saxophonist und Bandleader Daniel Erdmann ist der ideale Berater, denn er kennt die Unterschiede, die Gemeinsamkeiten, die möglichen Missverständnisse, die Psychologie dieser beiden Länder sehr gut. Er freut sich besonders, dass er eingeladen wurde, ein neues deutsch-französisches Sextett zusammenzustellen, und hat sich bei der Auswahl von Musikern für eine Kombination entschieden aus solchen, die er bereits sehr gut kennt – und der damit verbundenen Sicherheit – und der Einladung ganz neuer Leute, die die Lust und den Zauber der Ungewissheit mitbringen. Daniel Erdmann pendelt seit über 20 Jahren zwischen Deutschland und Frankreich. Deutsch-französische und europäische Projekte stehen im Mittelpunkt seiner Arbeit, bei der er von Anfang an von Philippe Ochem und dem Jazzdor Festival unterstützt wurde. Auch für die neue Band ist Jazzdor wieder Partner und Förderer. Zu den Projekten der letzten 20 Jahre gehören Bands wie Das Kapital und Velvet Revolution, aber auch Quartette, Trios und Duos mit Heinz Sauer, Christophe Marguet, Vincent Courtois, Aki Takase, Henri Texier und vielen anderen.
Es gibt mindestens zwei Möglichkeiten, eine neue Band zu gründen. Man kann sich auf MusikerInnen stützen, mit denen man schon länger zusammenarbeitet, die man gut kennt und von denen man weiß, dass es «funktionieren» wird. Beim Komponieren kann man ihre Stärken nutzen, man kann versuchen, die Musik noch weiterzubringen, es gibt eine gewisse Sicherheit. Oder man lässt sich auf etwas Neues ein: Mit MusikerInnen, die man vielleicht schon in Konzerten oder auf Aufnahmen gehört hat, mit denen man aber noch nie « Klänge ausgetauscht » hat. Diese zweite Möglichkeit bringt Frische, neue Entdeckungen und viel Ungewissheit mit sich, aus denen magische Momente entstehen können.
Für das Sextett leistet sich Daniel Erdmann den Luxus, beide oben beschriebenen Methoden anzuwenden. Er hat das Glück, dass zwei Musiker aus Frankreich, mit denen er in den letzten Jahren viel zusammen gespielt hat, sich bereit erklärt haben, bei dem neuen Projekt mitzumachen: Der Geiger Théo Ceccaldi, Mitglied der Band Velvet Revolution, und der Cellist Vincent Courtois, mit dem Daniel Erdmann seit 2008 in diversen Bands zusammen arbeitet, zuerst im Quartett mit Frank Möbus und Samuel Rohrer, dann in Vincents Trio mit Robin Fincker und nebenbei in diversen Projekten mit MalerInnen, SchauspielerInnen, SängerInnen. All diese gemeinsamen Erfahrungen können beim Komponieren eine Basis sein, um sich einen Band-Sound vorzustellen.

Dieser neuen Zusammenarbeit angenommen haben, gehört zum einen die junge französische Klarinettistin Hélène Duret, die mit ihrer Band Suzanne derzeit durch alle Clubs und Festivals Frankreichs tourt. Ihr samtiger Klarinettensound verbindet sich wunderbar mit dem Saxophonsound von Daniel Erdmann. Die rhythmische Basis dieses Sextetts bilden die Schlagzeugerin Eva Klesse und der Bassist Robert Lucaciu, zwei inzwischen etablierte Größen der deutschen Jazzszene, die sich wiederum aus der Leipziger Jazzszene gut kennen.
Eine solide Rhythmusgruppe, die auch unerwartete Wege gehen kann, verschiedene Generationen und individuelle Stimmen, die sich auch in den Dienst des Gruppenklangs stellen können. Eine deutsch-französische Paartherapie voller Spielfreude mit einigen der besten MusikerInnen beider Länder. Das ist die Idee von Daniel Erdmann für dieses neue Abenteuer .

Samstag, 13.06.2026, 20:00 Uhr // TRAFO - Nollendorfer Strasse 30
DARRIFOURCQ HERMIA CECCALDI

mit freundlicher Unterstützung des Institut français Thüringen

DARRIFOURCQ HERMIA CECCALDI - Unicorn & Flexibility

Sylvain Darrifourcq, drums, percussions
Manuel Hermia, sax
Valentin Ceccaldi, cello

Unicorn & Flexibility - so heißt das aktuelle Album dieses hochdynamischen französisch-belgischen Ausnahme-Jazz-Trios (Veröffentlichung im Mai 2025) und dessen neues Material hier im domicil auch direkt live zu erhören sein wird.
Das Trio besteht aus dem Schlagzeuger Sylvain Darrifourcq (jetzt schon historisch-legendär sein Konzert mit Joachim Kühn beim Jazzfest Berlin 2024!), dem virtuosen Saxophonisten Manuel Hermia und dem mit allen Wassern gewaschenen Bassisten und eigentlichen Cellisten Valentin Ceccaldi (ja genau, der Bruder von Theo). Ein Trio, das jederzeit bereit ist, mit seiner innovativ-offenen Grundhaltung aus Energie, Zeitlichkeit und Bereitschaft zu musikalischem Wahnsinn die klanglichen Möglichkeiten instant on einer Galaxie zur nächsten zu befördern.

Das Trio Darrifourcq/Hermia/Ceccaldi um Manuel Hermia (Belgien), Valentin Ceccaldi (Frankreich) und Sylvain Darrifourcq (Frankreich) wurde 2013 im Proberaum geboren nach der Devise “bring and share”. Jeder brachte eigene Kompositionen mit und gemeinsam wurde aus dem Material ein Monster geschaffen. Schnell verselbständigte sich die Musik unter den Händen der Musiker und spielte sich wie ein Klang-Taifun über die Bühnen Europas: Drummer Sylvain Darrifourcq erzeugt hermetische, packende Sound Landschaften mit seinem Instrumentarium bestehend aus Schlagzeug und diversen umfunktionierten Klangobjekten, Cellist Valentin Ceccaldi fängt sie auf, spielt damit und baut eine melodische, harmonische und perkussive zweite Dimension und Saxophonist Manuel Hermia führt das Ganze zu einer lyrischen, dreidimensionalen Einheit zusammen. Präzision, Intensität und wilde Energie auf der Basis von Polyrhythmen schaukeln sich langsam hoch zu einem kathartischen Ausbruch. Man darf gespannt sein

Get ready for an extraordinary sonic journey with Darrifourcq Hermia Ceccaldi's upcoming album, "Unicorn & Flexibility," set to release in May 2025. This dynamic Franco-Belgian trio, featuring percussionist Sylvain Darrifourcq, saxophonist Manuel Hermia, and cellist Valentin Ceccaldi, pushes the boundaries of sound with their innovative exploration of energy, temporality, and musical extremes. Experience their unique fusion of minimalism and intensity, where each track delivers a captivating blend of melodic richness and percussive power, promising an unforgettable listening encounter.