Veranstaltungen

Sonntag, 21.08.2022, 18:00 Uhr
N E N E M I A (Jazz, World)
Bandfoto: N E N E M I A

B e s e t z u n g:

Gabriel Karapatakis (Nikosia, Zypern) – Bundloser E-Bass, Komposition
Zacharias Spyridakis (Kreta, Griechenland) – Kretische Lyra, Komposition
Hub Hildenbrand (Berlin, Deutschland) – Gitarre, Komposition

Webseite: https://www.nenemia.com/
Pressebilder zum herunterladen: https://www.nenemia.com/presskit


In der griechischen Mythologie bedeutet Nenemia die Stille von Wind und Meer vor dem
Sturm. Eine solche nachdenkliche Stille ist kostbar, sie ist auch ein Zustand aus dem die
Musik entsteht. Jedes neue Abenteuer, sei es ein Zephir, Monsun, Meltemi oder Sturm,
nimmt hier seinen Anfang.
Die drei Musiker von Nenemia sind Reisende, Seeleute auf offener See, deren Wurzeln in
unterschiedlichen Musikkulturen liegen. Drei Individuen, die mit ihren Saiteninstrumenten in
einen spannenden Dialog treten, um gemeinsam ein musikalisches Kaleidoskop an ganz
persönlichen Geschichten zu entfalten.
Ihre Improvisationen sind furchtlose Erkundungen im endlosen Ozean der Musik – subtilste
Musikalität, Tiefe, Erotik, Suggestivkraft und kunstvolle Beherrschung (Jazzpdium, 2018), die
den Hörer dazu einläd, mit an Bord zu kommen, um seine ganz eigene musikalische Reise zu
erleben.

Im März 2015 spielte Nenemia in Berlin ihr erstes Konzert. Die musikalischen Hintergründe
und Erfahrungen der drei verbinden sich in ihrer einzigartigen kammermusikalischen
Klangästhetik auf wundervolle Weise. Das Trio ist ein kulturübergreifendes Jazzprojekt mit
folkloristischen Einflüssen und von hoher Authentizität. Das Zusammenspiel der drei, sehr
unterschiedlichen Musiker überrascht. Atmosphärische, lyrische Kompositionen mit starken
Melodien treffen auf Experimentierfreude, Interaktion und lebendige Improvisationen.
Dynamischer zeitgenössischer Jazz jenseits des Üblichen, mit mediterranen Farben und
orientalischen Gewürzen.

Das Trio konzertierte in Zypern, Deutschland und Griechenland und wird/wurde unterstützt
vom Ministerium für Bildung und Kultur Zyperns, von der Botschaft der Republik Zypern,
dem Goethe-Institut und der Pharos Arts Foundation.

Sonntag, 11.09.2022, 17:00 Uhr // Distelschänke -Am Jenzig 1
3000 das ist JAN KLARE 1000+STEVE SWELL
Fot: André Symann2022

1000 =
Jan Klare – reeds
Bart Maris – trumpet
Elisabeth Coudoux – cello
Wilbert de Joode – bass
+
Steve Swell – trombone
= 3000

Gefördert von: NEUSTART KULTUR, Initiative Musik und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) 

Bart Maris, Jan Klare, Wilbert de Joode und Michael Vatcher gründeten 2004 die Band 1000, in ihrer Besetzung an das legendäre Ornette Coleman Quartett angelehnt, und spielten von Beginn an Kompositionen, die eigentlich für Improvisationsmusik ungeeignet waren – Stücke zB von Wagner, Bach, Bennett oder Monteverdi – so etablierten sie durch spektakuläre Interpretationen dieses Materials schon früh einen unverkennbaren Stil.

Die Art und Weise wie 1000 improvisierend und adhoc Form gestaltete, beeindruckte von Anfang die Kritiker. („consistently interesting quartet that keeps evolving and getting better with each release.“ Bruce Lee Gallanter, Downtown Music Gallery). Im Laufe der Jahre erlernte 1000 einen beinah telepathischen Umgang – eine intuitive Sprache, die fließend Textur mit Energie und Subtilität balanciert.

 

 

Donnerstag, 15.09.2022, 20:00 Uhr // TRAFO-Nollendorfer Straße 36
Literatur trifft Jazz

 

Veranstalter: Jazz im Paradies e.V. , Lesezeichen e.V. , Jenakultur, TRAFO

Volker Braun -Lesung & Gespräch
Baby Sommer trifft den Pianisten Simon Lucaciu
Pina Bergamnn - Moderation

Sonntag, 18.09.2022, 17:00 Uhr // Distelschänke – Am Jenzig 1
PRO ART All Stars Band
Foto-privat Band

Das Projekt - JIP40/41 wird durch die Beauftrage der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert.

Welcher Wahnsinnige schleppt heutzutage noch freiwillig 5-6 Zentner in Form von Hammondorgel, Lesliekabinett und Fender-Rhodes-Piano auf die Bühne, verzichtet auf machbare Gagen, um sich einen vierstimmigen Bläsersatz zu leisten und spielt dann auch noch frech eine Musik, die alles „Gestylte“ und „Trendige“, was heute so als Klangtapete im Quotenradio läuft, konsequent ignoriert ????

und wer hält das nun inzwischen schon über 35 Jahre durch, und hat auch keineswegs die Absicht in nächster Zeit damit aufzuhören? Die Band „Pro Art“ aus Ilmenau.

Wenn man „Pro Art“ erlebt, kann man verstehen, warum das so ist. Die Band hat einfach nur Spaß am Groove. Ein Wort, das so oft und gern missbraucht wird, hier lebt es.

Diese Mischung aus alten, gestandenen Thüringer Blues- und Soulmusikern mit den jungen „Wilden“, die mit der Musik der „Alten“ aufgewachsen sind und das mit dem mischen, was ihr heutiges Lebensgefühl ist: Nu’Jazz, Triphop, Drum’n Bass. Hier spielen Väter mit ihren Söhnen. Gerade in den letzten Jahren hat sich die Band immer wieder verjüngt, und mit jedem Neuankömmling werden auch die seit Jahren fest im Programm verankerten Nummern farbiger und facettenreicher.

Was dabei herauskommt ist traditionell, aber frisch. Da groovt der Bassist wie ein Uhrwerk, knochentrocken und trotzdem “läß’sch“ (wie der Erfurter sagen würde), mit einem Drummer, der so wunderbar spröde und modern spielt, dass da ein Rhythmusfundament entsteht, auf dem sich die „fette“ (und diese Orgel verdient dieses Wort wirklich) Hammond B3 von Andi Geyer so richtig austoben kann.

Viele eigene Stücke neben Coverversionen alter Klassiker von Johnny Guitar Watson, den Crusaders oder Dr.John kommen von der Bühne. Die Band hat einen großen Fundus an Musik, aber am spannendsten sind die immer wieder neu entstehenden Situationen bei den vielen Improvisationsstrecken, wenn „Pro Art“ mal wieder einfach nur „groovt“.

Sonntag, 06.11.2022, 20:00 Uhr // Panoramagastätte Schlegelsberg
DUO UWE KROPINSKI & HELMUT "JOE" SACHSE
Foto: Frank Schindelbeck

Uwe Kropinski (git)
Helmut “Joe” Sachse (e-git)

Jazz? Rock? Blues? Klassik? Freie Improvisation? Alles das und nichts davon. Es ist einfach „Musik mit zwei Gitarren“ oder „The Art Of The Duo“ oder „überirdisch schöne Gitarrenmusik“.Hexenmeister der Gitarre, Hohenpriester der Elektrogitarre - solche und ähnliche gewagte Bilder werden immer wieder aufgeboten, um die furiosen Auftritte von Sachse und Kropinski zu beschreiben.

Joe Sachse ist E-Gitarrist, der neben großer Fingerfertigkeit bei Bedarf auch Schraubenzieher und anderes Handwerkszeug einsetzt: ein Klangmechaniker. Uwe Kropinski hingegen ist ein feiner Akustiker, der seine Spezialität, parallel zum Zupfen der Saiten perkussiv auf dem Korpus zu klopfen, virtuos beherrscht.

Dienstag, 08.11.2022, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
JULIE CAMPICHE QUARTET
Château Rouge, Annemasse (F) © Sophie Le Meillour

Leo Fumagalli - Saxophon & FX
Julie Campiche - Harfe & FX
Manu Hagmann - Kontrabass & FX
Clemens Kuratle - Schlagzeug & FX

https://juliecampiche.com/de/Quartet

Das Quartett, bestehend aus Schweizer Musikern der neuen Generation, bietet eine Musik, in der die elektronischen Effekte der einzelnen Instrumente in zarten und kraftvollen Atmosphären verwoben sind.

Diese vier Gefährten sind seit fünf Jahren auf Tournee in ganz Europa. Ihre große Komplizenschaft kommt in ihrer Musik zum Ausdruck, die dem Kollektiv einen Ehrenplatz einräumt. Mit einer feinen Balance stoßen sie an ihre Grenzen, um ihr Klanguniversum zu vertiefen.

Die musikalische Sprache von Julie ist geprägt von den grossen Fragen ihrer Generation: Die Unmengen an radioaktivem Abfall, die multimediale Reizüberflutung und die Suche nach Identität im digitalen Zeitalter. So ist diese Musik in ihrer Fragilität kraftvoll, ansprechend und hochaktuell.

/// News
Zweite Album - Veröffentlichung für November 2022 mit ENJA Records unwird exclusiv in Jena präsentiert....

/// Highlights
1. Preis bei der Nacht Klang vom Musikfest Erzgebirge 2020 mit den Capella Jenensis Ensemble nominiert, um die Schweiz beim 12 Points Festival 2018 in Dublin zu vertreten
wurde für den Montreux Jazz New Talent Award nominiert und hat am Montreux Jazz Festival gespielt
für Kompilationen CD SWISS MUSIC - JAZZ IX (2020) und Swiss Jazz No Rules (Jazzwise Nov. 2016) ausgewählt

/// Foto
Château Rouge, Annemasse (F)
© Sophie Le Meillour

Montag, 14.11.2022, 20:00 Uhr // Villa Rosentahl
DUO FONDA-FUJII
Foto: Dave Wade

Joe Fonda - Bass
Satoko Fujii - Piano

Gefördert von: NEUSTART KULTUR, Initiative Musik und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Zwischen Intimität und Ausgelassenheit agiert das Duo Joe Fonda - Satoko Fujii. Man wird Ohrenzeuge eines abenteuerlichen musikalischen Austausches zwischen zwei Meistern ihrer Kunst. Die Pianistin Satoko Fujii und der Bassist Joe Fonda schöpfen in dieser Zusammenarbeit ein reiches musikalisches Verständnis aus, das ihre lebenslange Erfahrung und Kunstfertigkeit zeigt.

Der satte holzige Klang, die intensive Körperlichkeit und die perkussive Qualität von Joe Fondas Bass kontrastieren wunderbar mit den fließenden Linien von Satoko Fujii. Die Beziehung zwischen diesen beiden Musikern ist magisch. Sie scheinen sich gegenseitig vorwegzunehmen, spielen manchmal spontan die gleichen Phrasen gleichzeitig, vollenden intuitiv die ad-hoc-Ideen des Partners. Zwischen Intimität und Ausgelassenheit changiert das Duo Joe Fonda - Satoko Fujii.

 

englische Version:
Duo Satoko Fujii and Joe Fonda creative freedom together.
“Fujii and Fonda move seamlessly from lyricism to complex avant-garde.” — Karl Ackermann, All About Jazz

Fonda says of his work with the Japanese pianist. “The thing I love so much about playing with Satoko, and the lesson she imparts to me on every concert is, to play music without the ego being part of the process. Satoko plays from the love of music. She is selfless and leaves her ego at home when she comes to play. What a priceless lesson I receive each and every time we perform together. And Fujii says “While we often don’t notice, we really are tied up and hindered by many things. It is not easy to be truly free and not be effected by these things, Joe is a musician who can release himself from these influences. When I play with him, I feel I also can be released from these invisible ropes and begin to find that freedom.”


Joe Fonda “is a serious seeker of new musical horizons,” according to the Boston Phoenix. From 1984 to 1999, he was the bassist with composer-improviser and NEA Jazz Master Anthony Braxton. Fonda also has been an integral member of several cooperative bands, including the Fonda-Stevens Group with Michael Jefry Stevens, Herb Robertson and Harvey Sorgen; Conference Call, with Gebhard Ullmann, Stevens, and George Schuller; the Fab Trio with Barry Altschul and Billy Bang; and the Nu Band with Mark Whitecage, Roy Campbell, and Lou Grassi. He is currently a member of The 3dom Factor, Alschul’s trio with saxophonist Jon Irabagon, and guitarist Michael Musillami’s trio, among others. He has led some truly unique ensembles of his own including From the Source, which features four instrumentalists, a tap dancer, and a body healer/vocalist; and Bottoms Out, a sextet with Gerry Hemingway, Joe Daley, Michael Rabinowitz, Claire Daly and Gebhard Ullmann. He has released twelve recordings under his own name.

Pianist and composer Satoko Fujii, “an improviser of rumbling intensity and generous restraint” (Giovanni Russonello, New York Times), is one of the most original voices in jazz today. For more than 25 years, she has created a unique, personal music that spans many genres, blending jazz, contemporary classical, rock, and traditional Japanese music into an innovative synthesis instantly recognizable as hers alone. A prolific composer for ensembles of all sizes and a performer who has appeared around the world, she was the recipient of a 2020 Instant Award in Improvised Music, in recognition of her “artistic intelligence, independence, and integrity.”
Since she burst onto the scene in 1996, Fujii has led some of the most consistently creative ensembles in modern improvised music. Highlights include a piano trio with Mark Dresser and Jim Black (1997-2009), and an electrifying avant-rock quartet featuring drummer Tatsuya Yoshida of The Ruins (2001-2008). In addition to a wide variety of small groups of different instrumentation, Fujii also performs in a duo with trumpeter Natsuki Tamura, with whom she’s recorded eight albums since 1997. She and Tamura are also one half of the international free-jazz quartet Kaze, which has released five albums since their debut in 2011. Fujii has established herself as one of the world’s leading composers for large jazz ensembles, prompting Cadence magazine to call her “the Ellington of free jazz.”

Donnerstag, 17.11.2022, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
OZMA - French Explosive Jazz
Fot0: Band privat

/// Line up
Stéphane Scharlé: drums, composition
Edouard Séro-Guillaume: bass, keyboards
Tam de Villiers: guitar
Julien Soro: saxophone, keyboards
Guillaume Nuss: trombone, fx

/// Info
http://www.ozma.fr/en/
https://www.jazz-fun.de/ozma-hyperlapse.html

/// The New Album
„Hyperlapse“-
Das ist ein ganz moderner Ansatz des Jazz. Elektonic, ProgRock, Experimentelles fließen mit Elementen der Filmmusik zu einem spannenden Konglomerat der unterschiedlichsten Ausdrucksformen zusammen. Das Titelstück, das für Hamburg steht, thematisiert eine babylonische Sprachvielfalt, die sich in einer sehr elektronisch bestimmten Beschaffenheit entwickelt. Bandleader und Schlagzeuger Stéphane Scharlé hat alle Stücke unter dem Eindruck ihrer Welttournee komponiert. Julien Soro (Saxofon und Keyboards), Édouard Séro-Guillaume (Bass und Keyboards), Tam de Villiers (Gitarre) und Guillaume Nuss (Posaune und Effekte) setzen das angeregt, dynamisch und, wo nötig sehr dramatisch um. Das klingt schon sehr rätselhaft, wenn die Truppe über die Terrakotta-Armee in Xi’an erzählt.(Von Dylan Cem Akalin)


STÉPHANE SCHARLÉ / Drums - Composition
Impressive athlete with ceaseless energy, armed with a personality which charms through its dynamism. He is the supervisor of nuance and narration. He pulls the group from piano to forte with only the force of his drumsticks; a sensitive and crystalline colorist with lightning reflexes. Under the hood, he has a motor made of metal and granite which roars of telluric rock, which he unleashes only when necessary.


ÉDOUARD SÉRO-GUILLAUME / Bass - Composition
A weakness for science fiction, a love of the imaginary, he loves losing himself in stories that excite the neurons and that much is audible. Ingenious architect, his bass is endlessly inventing harmonic progressions which alter the baroque and push and shove the pop versions. Between serious lows and bantering high notes, he unchains the soloists, occasionally scolding them; he inserts himself in phrases extracted from the earth and softens their landing by creating large, comfortable spaces.

JULIEN SORO / Saxophones
Formidable ping-pong player, gastronomic expert, he eats up music in momentous proportions, he is delighted and nourished by it. He plays what he hears and he hears quite a bit. Once he has his sax in hand, his implication is total. His discourse is personal and singular, a powerful proposition without being overbearing. Eloquent and funny, on stage he is like he is when hosting a dinner: generous and gluttonous, perhaps a bit moody, yet assuredly moving.

GUILLAUME NUSS / Trombone
Olympian handyman, insatiable partier, Bond-like seducer, each note of his trombone hits the bullseye. His groove is relentless, his lyricism is poignant, and he juggles the obvious, the appropriate and the exact and never misses. His trombone has a suave and delicate touch but he also knows how to “peel the wallpaper off the walls” when he has to! His perfect pitch serves his roaring horn.
TAM DE VILLIERS / Guitar

Dienstag, 22.11.2022, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
DAS KONDENSAT
Foto: Dovile Sermokas


/// Line-up
Gebhard Ullmann (soprano, tenor saxes, looper, sampler)
Oliver Potratz (electric basses, analog effects, bass synthesizer
Eric Schaefer (drums, modular synthesizer)

https://www.gebhard-ullmann.com/projects/das-kondensat.html

Ein Kondensat entsteht beim Übergang eines Stoffes in einen anderen. Es geht ums Eindampfen, Komprimieren und Verdichten. Lauter Vokabeln, die den Bandnamen des Trios rechtfertigen und diese wahrlich neue Musik beschreiben. Ihr Programm, das sich auch auf der aktuellen CD wiederfindet, ist eine sinnliche elektroakustische Improvisationsgeschichte in elf Kapiteln.

Das Kondensat springt ab aus dem Museum in ein Jetzt jenseits diverser orthodoxer Lehren. Jazz ist das auch, aber nur unter anderem. Neugier ist die Gier nach Neuem. Darum geht es hier mit mal rockig-punchigem, mal melodiös-balladeskem Zugriff, generiert mit neuen Medien in neuen Kontexten.

Gebhard Ullmann hat jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit modifizierten Klängen, mit denen er hier seine Sopran- und Tenorsaxofone mal durchs Dickicht schlängelt, mal im luftigen Raum empor schweben lässt, dann wieder zupackend auf den Punkt bringt. Der E-Bass von Oliver Potratz kann dunkel dräuen und markant grundieren oder zu wunderbaren Linien abheben. Mal mächtig und mal filigran gießt er ein Fundament. Eric Schaefers Drumming als druckvoll, dringlich und dynamisch zu beschreiben wäre eine Untertreibung. Längst hat er sich in die erste Reihe europäischer Schlagzeuger getrommelt. In der Summe ergibt das eine Berliner Band der Superlative und ist doch mehr als die Addition ihrer Teile.

 

 

Mittwoch, 07.12.2022, 20:00 Uhr // Villa Rosentahl
DUO DUBOIS-ULLMANN
S. DuBois-G. Ullmann-Foto-by Arek Wyderka- Gebhard Ullmann-foto-by Johannes Barthelmes


Besetzung:
Scott Dubois guits
GGefördert von: NEUSTART KULTUR, Initiative Musik und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)ebhard Ullmann reeds

https://www.youtube.com/watch?v=MWvCAlj0i88
https://www.scottdubois.com/
https://www.gebhard-ullmann.com/

JazzTimes nannte ihn “fascinating” und „brilliant“, All About Jazz „atmospheric, chilling“ und „powerful as can be“. Scott Dubois hat seinen ureigenen Sound auf inzwischen acht CDs dokumentiert. Sein Album „Landscape Sripture“ wurde vom NPR als eines der 10 Top-Alben 2012 klassifiziert.

Gebhard Ullmann hat mehr als 60 Alben veröffentlicht und gilt als eine der führenden Musikerpersönlichkeiten Berlins, wie auch international.

Als Duo werden sie die originalen Kompositionen von DuBois`s neuem Album „Summer Water“ präsentieren. Inhaltlich ist DuBois` neues Werk dem Phönomen Wasser gewidmet, in all seinen Erscheinungsformen, Texturen, seiner Dynamik und Schönheit.