Veranstaltungen

Donnerstag, 03.05.2018, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
Mark Weschenfelders ZWITSCHERMASCHINE

Mark Weschenfelder (as)

Paul Berberich (fl)

Vincent Bababoutilabo (afl)

Adrian Kleinlosen (tb)

Jo Wespel (git)

Matthias Eichhorn (b)

Florian Lauer (dr)

 

In seiner „Zwitscher-Maschine“ bildet das internationale Morsealphabet die Basis für eine Musik, die sich zwischen Neuer Musik, Jazz, Groove und Punk Rock bewegt.

Vier beschnabelte Wesen mit staksigen Beinen, spärlich gefiedert, klammern sich an eine waagerecht im Raum hängende Stange. Ihre Köpfe recken sich gen Himmel, die Schnäbel geöffnet. Mit einer Kurbel an der Seite lässt sich die Stange drehen, die vier Vöglein drehen sich mit und geben ein großes Gezwitscher von sich. Das ist Paul Klees „Die Zwitscher-Maschine“ aus dem Jahr 1922. Knapp hundert Jahre zuvor entwickelte Samuel Morse das Morsealphabet. Beide Konzepte verbindet Saxophonist Mark Weschenfelder in seinem jüngsten Projekt, das den Titel des Klee’schen Aquarells trägt. In seiner „Zwitscher-Maschine“ bildet das internationale Morsealphabet die Basis für eine Musik, die sich zwischen Neuer Musik, (Free) Jazz, Groove und Punk Rock bewegt. Die Struktur der Kurz-Lang-Signale gibt die Rhythmik vor, die sieben Musiker die Töne: Flöten, Saxophon, Posaune und Rhythmusgruppe fügen sich zu einem kommunikativen Zwitscher-Morsecode zusammen, wenn wir nur kräftig kurbeln…

Samstag, 05.05.2018, 20:00 Uhr // Trafocentrale, Nollendorfer Str.
DUO BAUER & RASTIG

Conny Bauer - tb

Louis Rastig - p

 Beide spielen seit vielen Jahren immer wieder im Duo und sind Meister der Improvisation. Ihr musikalischer Dialog ist von Spielfreude, Neugier und einer klaren Dramaturgie gekennzeichnet, bei der jeder seinem ureigenen Stil treu bleibt. Conny Bauer und Louis Rastig waren auch über viele Jahre Mitglieder der Band „Bauer 4“, in der sie mit dem Posaunisten Johannes Bauer und dem Bassisten Matthias Bauer spielten.

 Conny Bauer, geboren 1943 in Halle an der Saale, gilt als Meister der melodischen Improvisation auf der Posaune. Für die im Jahr 2008 erschienene CD „Der gelbe Klang“ erhielt er aufgrund der künstlerisch herausragenden Arbeit den Preis der deutschen Plattenkritik. Er ist einer der international anerkanntesten Jazz-Posaunisten, der in den 70er Jahren die Entwicklung des Free Jazz in der DDR entscheidend prägte Mit dem Namen Conny Bauer sind untrennbar die Gruppen „Exis“, „FEZ“, das „Konrad-Bauer-Quartett“, das „Konrad-BauerTrio“, „Doppelmoppel“ und das „Zentralquartett“ verbunden, deren Initiator beziehungsweise Gründungsmitglied er war. Er leitete außerdem von 1987 bis 1988 das Jazzorchester der DDR. Neben dem SWR-Jazzpreis erhielt der Künstler den Verdienstorden des Landes Berlin.

 

Bauer arbeitet mit renommierten Musikern wie beispielsweise Barry Guy, dem Leiter des „London Jazz Composers Orchestra“, Evan Parker, Peter Brötzmann, Alexander von Schlippenbach, Ernst-Ludwig Petrowsky, Nils Wogram und Orchestern wie der NDR-Bigband und dem European Jazz Ensemble zusammen. Er begleitet unter anderem Filme, Hörspiele, Tanzdarbietungen, Lesungen und Malerei. Im Jahr 2000 erschien das Hörspiel „Alice im Wunderland“ in Zusammenarbeit mit der Schauspielerin Walfriede Schmitt, für das er die Musik komponierte.

 

Louis Rastig, Jahrgang 1987, hat schon als 16-jähriger mit seinem Vater Konrad Bauer improvisiert und fand einen völlig eigenen Zugang zu dieser Musik. Er ist Mitglied verschiedener Musikformationen und tritt außerdem als SoloPianist auf. Seine Musik bewegt sich zwischen freier Improvisation und experimentellem Rock. Verblüffend für sein Alter, erweist er sich im musikalischen Geflecht von „Bauer 4“ als „stimmig“ und originell, das heißt auch ohne stilistische Anleihen bei großen Vorbildern.

 2012 initiierte Louis Rastig in Berlin das „A L’ARME!“-Festival, dessen künstlerischer Leiter er seitdem ist. Er spielte bereits mit zahlreichen international-renommierten Improvisationsmusikern, wie zum Beispiel Paul Lovens, Johannes Bauer, Joe McPhee, Silke Eberhard, Paal Nilssen-Love, Mette Rasmussen, Michael Zerang und vielen anderen.

 

Mittwoch, 09.05.2018, 19:30 Uhr // Kulturbahnhof- Spitzweidenweg 28
GURU GURU & SIRKUS
Foto:Schindelbeck

Cosmic Dawn presents

Einlass: 19:00 Uhr
Beginn Sirkus: 19:30 Uhr
Beginn Guru Guru: 20:30 Uhr

Fünf Jahrzehnte Musik ohne Unterbruch – bald dreieinhalbtausend Konzerte – unzählige Platten und CDs – nie auf den Lorbeeren ausgeruht, immer mit Kopf, Leib und Seele "groovin' on vinyl – flammin' on the road", den langen Weg merkt der Band wirklich niemand an, nach wie vor wird dem geschätzten Publikum ohne Rücksicht auf Verluste eingeschenkt.

In der Besetzung Mani Neumeier – drums, percussion, vocals, kaossilator – ACTION! - Roland Schaeffer – guitar, saxophon, nadaswaram, vocals - Peter Kühmstedt – bass, vocals - Jan Lindqvist - guitar, vocals, lapsteelguitar – wird das Haus mit einer Wucht gerockt, die dem Furor der ersten Stunde – 1968! - in Nichts nachsteht, dafür spürt man heute Können und Spielfreude der Alten Meister.

Das Licht der Welt erblickte die Band in den Aufbruchstagen der eigenständigen deutschen Rockmusik – als sie sich von den angelsächsischen Vorbildern löste und zu eigenständigen künstlerischen Formen fand – und über die Zeit sich mit Fusion, Weltmusik und vielen anderen Zutaten amalgamierte – wobei es doch immer Guru Guru blieb – und auch heute noch ist eine aktuelle Version des "Elektrolurch" im Programm.

Irgendwie ist es ein kleines Wunder, wie sich Guru Guru Energie, Spielfreude und Originalität bewahrt hat.

Im deutschsprachigen Raum immer eine etablierte Größe konnte die Band sich doch auch in vielen anderen Weltgegenden beweisen – in USA, Japan, allüberall in Europa. Guru Guru war erste deutsche Band im legendären Rockpalast, Fernsehdebut im altehrwürdigen Beat Club, über fünf Jahrzehnte "on the scene"!

Zur Einstimmung auf das fulminante Konzerterlebnis empfiehlt sich die aktuelle "45 Years Live" des Ensembles.

 

Guru Guru live im Rockpalast (1976):
https://www.youtube.com/watch?v=X53fYMyEk4s

VVK @ TixforGigs, Eventim und an allen bekannten Vorverkaufsstellen (18,- zzgl. VVK-Gebühr, Abendkasse 22,-).

 

Dienstag, 15.05.2018, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
THE CLOCHE


Die Musik changiert zwischen starken Beats und sphärischen Klängen.
Eingängige Melodien und sich wiederholende Motive entführen in eine vielschichtige Klangwelt mit Stilen aus dem Minimal, elektronischer Musik, Rock und Jazz . Begleitet von Sascha Herrmanns Video- und Lichtinstallationen wird ein Konzert von THE CLOCHE zu einem energiegeladenen und leidenschaftlichen Hör- und Seherlebnis.
Ihre jüngste Cd "Telescope" ist beim renommierten schweizer UNIT-Label erschienen.

http://www.thecloche.de/

Donnerstag, 24.05.2018, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
RICHARD KOCH QUARTETT – WALD

Richard Koch (A) tp

Michael Hornek (A) p

Andreas Lang (DK) b

Andi Haberl (D) dr

Die Kompositionen Richard Kochs stammen aus den Bereichen Soul, Pop, Jazz und Salonmusik und beruhen auf der Erfahrung, dass sich die Dinge mit einfachen Mitteln am besten auf den Punkt bringen lassen.

Die Musiker des Quartetts verfügen über viel Erfahrung als Solo-Performer wie auch als Mitglieder von Bands unterschiedlichster Genres. Sie bedienen nicht die Stile der Stücke, sondern spielen sie stets so, als hätten sie sie selbst erfunden.

Sonntag, 27.05.2018, 17:00 Uhr // Volksbad
"Jazz reflections" Ein Konzert des Lviv Clarinet Quartets

Lviv Clarinet Quartet spielt seit 2010 zusammen. Die Truppe besteht aus den Musikern vom Lwiwer Nationalen Opern- und Balletttheater, Westukraine.
Das Repertoire umfasst klassische und jazzische Musikwerke sowie die Interpretationen von ukrainischen Volksliedern. In 2015 erschien ihr Debütalbum ‚Petit Fleur‘ mit Jazzstandards („In the mood, „Petit Fleur“) und klassischen Kompositionen von Franz Schubert, Georg Friedrich Händel, Camille Saint-Saëns, Georges Bizet. In 2017 erschien "Jazz reflections" mit u.a "Over the rainbow" (Arlen) und "Reflections" (Monk).
Das Konzert bietet die Werke von Thierry Escaich, Patrick Hiketick, Richard Rodgers, Charles Parker, Thelonious Monk, George Gershwin, Duke Ellington, Herbie Hancock, und „die goldenen“ Hits „I feel good“ (James Brown), «Englishman in New York» (Sting).

Veranstalter: Serhiy Kandul

 

Ticketinfos: VVK: 20,- EUR / erm. 18,- EUR

                  AK: 22,- EUR / erm. 20,- EUR

 

 

Freitag, 01.06.2018, 00:00 Uhr // Kulturbahnhof- Spitzweidenweg 28
CIRCUS PROBLEM

FREAK OUT präsentiert - CIRCUS PROBLEM

Einlass: 21:00 Uhr
Beginn: 22:00 Uhr

Diese Band ist wild! Die fünf Jungs aus Prag spielen einen sehr eigenen Mix aus Balkan, Klezmer, Gypsie & Swing. Ob spontan auf der Straße oder in großen Konzerthallen, diese Band bringt jede Meute zum Tanzen und so ist es keine Wunder, dass sie Tschechien musikalisch auch auf der Expo vertreten hat.