Veranstaltungen

Freitag, 03.11.2017, 20:00 Uhr // Volksbad
TRIOSENCE

Der Stern nennt sie „die neuen jungen Gesichter des deutschen Jazz“ und in der Tat sorgt triosence seit einigen Jahren zunehmend für Furore in der Fachpresse:

„Der neue Meilenstein in Sachen Jazztrio“, „Klangtipp und Exempel für musikalische Dreieinigkeit“, „Ein unter die Haut gehendes Highlight“ , „Die neuen Helden“ oder „Bei der Musik geht auch bei uns im Westen die Sonne auf“ …lauten nur einige Reaktionen namhafter Magazine zu triosence.

 

http://www.triosence.com/

Samstag, 04.11.2017, 20:00 Uhr // Volkshaus
GITARRENNACHT

Die Konzertreihe „International Guitar Night“ bedeutet für Liebhaber akustischer Gitarrenmusik bereits seit vielen Jahren ein Highlight im musikalischen Jahr. Die stets im November stattfindende Tournee garantiert immer wieder ausverkaufte Konzertsäle und ein begeistertes Publikum. Meistergitarristen aus aller Welt in jährlich wechselnder Besetzung bereiten Musikliebhabern in ganz Deutschland regelmäßig unvergessliche Konzertabende.

 

 NACHT DER GITARREN mit vier faszinierenden Gitarrenvirtuosen; Django Reinhardts Großneffe Sinti Gypsy Lulo Reinhardt, Kanadischer Künstler und YouTube Star Calum Graham, und der sagenhafte Marek Pasienczny aus Polen und Michael Chapdelaine.

Mittwoch, 08.11.2017, 20:30 Uhr // Kulturbahnhof Jena
VINCENT COURTOIS „MEDIUMS“ LUTHER PROJEKT

Vincent Courtois - cello / Daniel Erdmann - sax / Robin Fincker - sax / Jean Michel Hannecart - Zeichnung, Malerei           

MEDIUMS und LUTHER

Für das Luther-Projekt werden „Mediums“ mit  „Le délit Miroir“ verbunden. Jean Michel Hanncart wohnt in Reims, wo Zeichnungen von Lucas Cranach aufbewahrt werden, denen er sich sehr verbunden fühlt und seine Technik ist der Renaissance sehr nahe. Für das Luther-Projekt wird inspiriert von den Malern der Renaissance eine Reise in Bildern und Musik enstehen, und die in Echtzeit entehenden Bilder werden eine Verbindung von Luther zur Musik und in die Gegenwart herstellen.

Das Konzept der Performance funktioniert so: Der Künstler benutzt eine Technik die aus der flämischen Schule des 15. Jahrhunderts stammt: flüssige Kreide wird auf ein Schwarzes Brett aufgetragen und mit Schwamm, Wasser und Pinsel entsteht dann das Bild.

Während das Bild entsteht spielen die Musiker Klangfarben die den Prozess unterstützen, die Musik kann aber auch in den Vordergrund treten, denn ein gemaltes Foto entsteht ca. in 10 bis 15 Minuten und so ist genug Platz für die Musik da auch ihren melodiösen Charakter komplett zu entfalten.

Die Musik entsteht im Augenblick und verschwindet sobald der letzte Ton verklungen ist, dadurch gewinnt sie an Dringlichkeit. Dieses Element wird auch von Jean Michel Hannecart benutzt, denn das fertige Bild wird jedes Mal wieder weggewischt und es bleibt nur das schwarze Holzbrett übrig.

VINCENT COURTOIS „MEDIUMS“ LUTHER PROJEKT stellt ein genreübergreifendes Projekt dar, in dem Musik in Klangfarben (im wahrsten Sinne des Wortes) umgesetzt werden. Musik wird bildlich und umgekehrt und in den entstehenden Bilder wird eine Verbindung von Luther zur Musik und in die Gegenwart hergestellt.

 

teaser mediums :  https://www.youtube.com/watch?v=jpcpy-dU33Y

teaser le délit miroir : https://vimeo.com/163172092

 

Dienstag, 14.11.2017, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
HANG EM HIGH

HANG EM HIGH - Tres Testosterones (the band formerly known as HANG EM HIGH)

Lucien Dubuis - b, ccl / Bond -b, elec / Alfred Vogel - dr

Selbstbewusst scheint das Statement der drei Musiker aus der Schweiz, Polen und Österreich nun schon seit 4 Jahren allemal, und spätestens seit diesem dritten Werk ist klar, dass es diesen Herren garantiert nicht an Testosteron fehlt. Doch Vorsicht, sollte man von diesem vorangekündigten Hormonüberschuss auf drei Macho-Musiker schließen!

In der Tat scheint die Musik von HANG EM HIGH gleichermaßen psychedelisch wie poetisch zu sein. Kaum haut die Band so richtig auf die Zwölf, lässt sie den Zuhörer in einem Netz mit weiten Maschen sanft in der Luft hin und her schaukeln. Es ist eine musikalische Achterbahnfahrt, die sich wohl wirklich nur mit bilderhaften Bocksprüngen sprachlich erschließen lässt.

„Hang Em High sind sowas wie ein abgefahrener Instrumentalhaufen. Ich kann mir vorstellen, dass Ennio Morricone auf LSD war, bevor er mit der gnadenlosen Betty Davis in der Kopfstandstellung diese drei Jungs gezeugt hat. Ihre Musik ist unkonform. Man hört die Poesie von emotionalem Jazz genauso, wie das brachial Psychotische, das im Crossover der Neunziger daheim war.

Ihre Klänge sind massiv und eigensinnig, kochend heiß wie ein japanischer Drogenkeller und beinah so unterkühlt wie Dirty Harry, wenn er mit seiner Smith and Wesson spielen darf.“

(Aufzeichnungen eines aufmerksamen Hörers, der sich gerade an „Hang Em High“ aufknüpft.)

https://www.youtube.com/watch?v=G66So6XfI4s

http://www.uk-promotion.de/musikthemen-coverdownload/hang-em-high-tres-testosterones/

Donnerstag, 16.11.2017, 20:30 Uhr // Kulturbahnhof Jena
JULIE CAMPICHE QUARTET

Julie Campiche (harp), Manu Hagmann (b), Leo Fumagalli (sax), Clemens Kuratle (dr)

 

Nach 8 Jahren reger Konzerttätigkeit mit der Gruppe Orioxy, lanciert die Harfenistin Julie Campiche nun ein neues Projekt mit einer rein instrumentalen Besetzung.

Ihr Quartett besteht aus vier Schweizer Musikern der neuen Generation.

 

Die grossen Fragen ihrer Generation dienen als Inspirationsquelle für ihre Kompositionen - wie im Fall vom Stück "Onkalo", welches nach dem Standort des ersten Endlagers für radioaktiven Abfall benannt ist, oder dem Stück "Flash Info" welches die mediale Reizüberflutung thematisiert.

 

Diese Band kreiert mit einem ausgeklügelten Gemisch aus elektronischen Effekten und akustischen Klängen, eine cineastische, melancholisch angehauchte Atmosphäre, untermalt von unkonventionellen Grooves, welche mühelos zwischen zarten, zerbrechlichen und treibend, ekstatischen Stimmungen hin und her pendelt. Ein elektroakustisches Klangerlebnis welches der Improvisation viel Freiraum lässt.

 

Freitag, 17.11.2017, 20:00 Uhr // Villa Rosenthal, Mälzerstr. 11
ANNA CAREWE & OLI BOTT Cello meets Vibraphone - Classical meets Jazz

Anna Carewe- cl / Oli Bott-vib

 

Mit Cello und Vibraphon auf einer Zeitreise von Alter Musik bis Neuer Musik mit Ausflügen zu Jazz und Improvisationen. Kompositionen von Ciconia, Ortiz, Bach, Vivaldi, Grieg, Satie, Britten, Ellington und Piazzoll

 

Anna Carewe und Oli Bott spielen Musik ohne Grenzen: Ernste Musik, Unterhaltende Musik, Alte Musik, Neue Musik, Kompositionen & Improvisationen. Sie lassen die Grenzen zwischen den Genres und Epochen verschwinden und verführen das Publikum, neue Klänge zu genießen und bekannte Klänge neu zu erfahren.

 

"Müheloser Sprung über die Jahrhunderte: die Kombination aus Vibes und Cello harmonierte ausgezeichnet." Kölnische Rundschau

 

HÖREN: https://www.youtube.com/watch?v=EwWSn3bky20 (Video von Julia Fabian)

INFO: http://www.annacarewe.olibott.com/

 

Samstag, 18.11.2017, 20:30 Uhr // Kulturbahnhof - Spitzweidenweg 28
BROKEN BRASS ENSEMBLE

Präsentiert von : JAZZMEILE THÜRINGEN und FREAK OUT

 

Das Broken Brass Ensemble ist keine typische Brass Band. Die niederländische Gruppe vermischt traditionellen New Orleans Brass mit Stilrichtungen wie Hip Hop, Funk, Soul, Dance und Jazz zu einem mitreißenden Sound, der den lebendigen New Orleans Brass auf ein neues Level hebt. Das Ergebnis: Brass 2.0 - ein wilder Sound aus purer Energie. Die Band verzeichnet über 250 gespielte Konzerte in weniger als drei Jahren, in denen sie bewiesen haben, dass ihre mitreißende Musik international hoch im Kurs steht!

Mit ihren energiegeladenen Live-Shows, in denen sie auf der Bühne ein regelrechtes Feuerwerk des Brass entfachen, faszinieren sie ihr Publikum europaweit.

Presse:    “Es war ein absolutes Gefühl von Spaß und Gemeinschaft, als die leidenschaftliche Energie und die unwiderstehlichen Rhythmen das Publikum nicht mehr auf den Sitzen hielten.“ – Time Out

 

http://www.brokenbrassensemble.nl/

http://concert.arte.tv/de/brokenbrassensemble-jazzahead-2017

Donnerstag, 23.11.2017, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
Z-COUNTRY PARADISE

Jelena Kuljic - voc / Frank Gratkowski - sax,cl / Kalle Kalima - g /Oliver Potratz - ebass / Christian Marien -drums

 

Sie gehören zur Creme des zeitgenössischen Jazz, haben auch Erfahrungen in anderen Bereichen gesammelt – und klingen so wuchtig, verrückt, erfrischend, provokativ wie Captain Beefheart, wie Broken Heart Collector, Zoogz Rift oder die Flying Luttenbachers.

Klar – die Instrumentierung von Frank Gratkowskis »Z-Country Paradise« weicht von denen der genannten Bands durchaus ab, aber der Freigeist, die raffinierte Rhythmik, die Expressivität, die Offerten des Unerwarteten, auch manche musikalische Skurrilität sprechen eine eindeutige Sprache: Mit Z-Country Paradise ist eine Band geboren, die die Hochglanz-All-Inklusive-Ressort-Musik à la Tom Gaebel, Torsten Goods oder Viktoria Tolstoy mit Stürmen sauerstoffreicher Frischluftwirbel hinwegfegen kann.

Mathias Bäumen, Jazzzeitung.de, April 2016

 

http://gratkowski.com/de/projects/z-country-paradise/

 

Sonntag, 26.11.2017, 20:00 Uhr // Weintanne
Dominic Egli’s PLURISM with Feya Faku

Donat Fisch - sax / Raffaele Bossard- bass / Dominic Egli - comp, dr, perc / Feya Faku Feya - tr,fluegelhorn

Nach „Untitled Yet“ und „FUFU TRYOUT“ legt das agile Kollektiv PLURISM um den umtriebigen Schlagzeuger und Tönesammler Dominic Egli sein drittes Album vor:

MORE FUFU! ist eine bunte Liebeserklärung an den Afrikanischen Kontinent, seine Gerichte und seine schillernde Musik.Mal mehr, mal weiniger nahe an den originalen Einflüssen, transzendiert PLURISM eine erträumte afrikanische Folklore in den Kontext der zeitgenössischen Jazzsprache.

 

„Egli’s Quartett gelingt ein imaginärer Afro-Jazz, der vor Sinnlichkeit vibriert. Die prägnanten Melodien, gepaart mit eindrucksvollen Soli der Bandmitglieder, sind ein Musterbeispiel für musikalischen Mimikry.“ Jazzthing

 

HÖREN:        www.soundcloud.com/dominicegli

SCHAUEN:  www.youtube.com/user/apentema

MEHR:           www.dominicegli.ch          

 

Internet:

„Verwirrend schön ist die ganze CD dieser vier wunderbar harmonierenden und groovenden Musiker, dreizehn Songs die uns den Kopf verdrehen.“ Jazz’n’more

„Egli’s Kompsitionen sind präzise musikalische Abstraktionen, die er, wie die radikal reduzierten Ornamente in afrikanischen Stoffen oder in den Wandmalereien und Skulpturen der Ndbele in Zimbabwe, in seine Kompositionen einflicht.“ Schwäbische Zeitung

 

 „PLURISM entwickelt seine eigene folklore imaginaire: sehr entspannt, mit grosser Gelassenheit (…), Egli und Co. geht es um die Verwandlung von afrikanischen Eindrücken (…), Eine schöne, warme, ­coole Jazz-CD.

Mit allem Respekt und ohne jede Anbiederung. Weltwoche, Peter Rüedi

 

Dienstag, 28.11.2017, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
Projekt:/TRANSFORMATIONEN - SILKE EBERHARD TRIO trifft WOLF KAMPMANN

Wolf Kampmann: "Jazz" - "Den Jazzhörer als solchen gibt's nicht mehr“!

Wie sich Jazz immer wieder zwischen den unterschiedlichen Musikformen behauptet, diese Geschichte erzählt der Autor und Musikjournalist Wolf Kampmann in "Jazz". Und wie sieht die Zukunft dieses Musikgenres aus? Auch dazu wagt sein bemerkenswertes Buch eine Prognose

I Am Three: Mingus, Mingus, Mingus - “Mit anderen Worten: ich bin drei.”

Mit diesen Worten beginnt Charles Mingus seine Autobiographie.

Das Trio der Berliner Musiker widmet sich der Musik Charles Mingus und kann durch die reduzierte Besetzung, die bewusst auf den Bass verzichtet, die Essenz und Kraft der Kompositionen herausarbeiten. Mingus Oh Yeah!

Die Arrangements des Trios entstehen in Anlehnung an Mingus´ Arbeitsweise ohne Notenmaterial, um so schon im Arbeitsprozess dem musikalischen Selbstverständnis des Meisters näher zu kommen.

Die Kompositionen werden dafür von Aufnahmen abgehört, die vielen verschiedenen Versionen verglichen und untersucht. Daraus entsteht eine Instrumentation für das Ensemble, die die Essenz und Kraft der Kompositionen herausarbeiten und eine aktuelle Sicht auf das Werk entfalten kann.

silkeeberhard.com