Veranstaltungen

Donnerstag, 18.10.2018, 20:00 Uhr // Kulturbahnhof - Spitzweidenweg 28
CHAT NOIR

Michele Cavallari - keys
Daniel Calvi – guitar
Luca Fogagnolo – bass
Marco Fox – drums

Nun, aus dem von Michele Cavallari gegründeten Trio ist in der Zwischenzeit ein Quartett geworden, das durch Daniel Calvi erweitert wurde. Wie man auf „Nine Thoughts for One World“ hören kann, ist es eine konsequente und inhaltlich richtige Entscheidung. Da strömt noch eine gute Portion Alternative hinein in die sowieso schon abenteuerliche Jazzmusik. Aber die Frage ist: lässt sich diese Musik überhaupt in Genres eingrenzen? Ich würde sagen: spannende, aufregende Musik für Menschen, die sich für elektronische Musik, Ambient, Progressive, Soundtracks und Jazz interessieren.

„Wir würden unsere Arbeit als eine Art Reise eines treibenden Schiffes bezeichnen. Wenn Jazz unser Ausgangspunkt war, so haben wir uns immer die Freiheit gegönnt, was das Erforschen von anderen Sprachen betraf“. So erläutert Luca Fogagnolo das Konzept des Trios.  „Nine Thoughts For One Word“ ist nicht mehr ausschließlich im Studio entstanden. Die Musiker haben sich aufgrund ihrer räumlichen Distanz über Cloud-Sharing ausgetauscht und an unterschiedlichen Wohnorten neue Ideen und Stimmungen aufgefangen. Nach wie vor ist die Musik also nicht nur vom Jazz, sondern auch von Ambient- und Filmmusik geprägt, was den Sound so anpassungsfähig erscheinen lässt. (cdstarts.de)

http://chatnoir.squarespace.com/
https://www.facebook.com/chatnoirband/?ref=hl#
http://www.asianetwork.de/artist-roster/chat-noir

Sonntag, 21.10.2018, 20:00 Uhr // Villa Rosenthal
CONTRAST TRIO

In Kooperation mit Jazzklub International und Jenakultur

Yuriy Sych – Piano, Synthesizers
Tim Roth – Bass, Sound Effects
Martin Standke – Drums, Samples, Percussion

Jazz trifft auf Elektronik, trifft auf Folklore – das Frankfurter Contrast Trio hat ein intensives, tanzbares, und melancholisches Werk geschaffen. Auf „Letila Zozulya" (ausgesprochen „Sosulja") findet sich zum ersten Mal auch Gesang. Für sein drittes Album reiste das Piano-Trio nach Kiew, um dort mit einem ukrainischem Chor aufzunehmen. Die Band, die als jüngster Preisträger in der Geschichte 2016 den Hessischen Jazzpreis bekam, hat in zehn Tagen Eigenproduktion ein Album kreiert, das trotz unterschiedlichster Einflüsse ein homogenes, perfekt durchhörbares Werk geworden ist.

Dienstag, 23.10.2018, 20:00 Uhr // Villa Rosenthal
DAVID HELBOCK RANDOM CONTROL

In Kooperation mit jenakultur und Jazzklub International

David Helbock - Piano, Inside Piano, Electronics, Toypiano, Melodika, Percussion

Johannes Bär - Trumpet, Piccolotrumpet, Flügelhorn, Sousaphone, Tuba, Alphorn, Beatbox, Didgeridoo, Electronics,Percussion

Andreas Broger - Sopransax, Tenorsax, Clarinet, Bassclarinet, Flute, Recorder, Flügelhorn, Percussion

Pianoplayer´s Hits

Mehr als zwei Dutzend Instrumente auf der Bühne, aber nur drei Musiker: David Helbock beschränkt sich weitgehend auf solche mit Tasten. Vogelwild die beiden unter anderem am Salzburger Mozarteum ausgebildeten Bläser. Johannes Bär ist fürs Blech zuständig, von Trompete über Bassflügelhorn bis zu hin zu Alphorn und Tuba. Andreas Broger spielt die Holzblasinstrumente: Saxophone, Klarinetten, Flöte.

Für die aktuelle CD, die im Herbst 18 beim renommierten Label ACT Music erscheinen wird, hat sich David Helbock bei seinen Lieblingsjazzpianisten bedient und immer deren bekanntestes Stück arrangiert. So erklingen spannende, groovige neue Versionen von Watermelon Man (Herbie Hancock) oder Bolivia (Cedar Walton) aber auch ruhige, die Seele ansprechende Stücke wie My Song (Keith Jarrett) und viele andere.

Über die Jahre hat sich ein ganz eigenständiger Bandsound entwickelt und egal was David Helbock als Ausgangsmaterial wählt - ob wie in der Vergangenheit österreichische Volksmusik oder auch viele Eigenkompositionen (David Helbock hatte 2009 ein großes Kompositionsprojekt, wo er für ein Jahr lang jeden Tag ein neues Stück geschrieben hat) und jetzt eben diese „Pianoplayer´s Hits“ - Die Band klingt immer wie Random/Control - eine Achterbahnfahrt der Gefühle - Musik fürs Ohr und Spannendes fürs Auge oder wie Roland Spiegel vom Bayerischen Rundfunk schon vor vielen Jahren treffend formulierte:

"Ich halte diesen Musiker mit dem Strickkäppi für einen der besonders aufregenden des jungen Jazz aus Europa. Wenn David Helbock spielt, erlebt man Neues. Und es ist nie verkopfte Musik – sondern eine, die den Kopf und den Körper mitreißt.“

„Ein Geschichtenerzähler am Klavier.“
- 3sat Kulturzeit (DE, AT, CH)

„Einfach unbeschreiblich."
- Jazz thing (DE)

"Virtuoser Trio Jazz, der Humor besitzt."
- Audio (DE)

https://youtu.be/CnzZt2DR_Jc
https://youtu.be/ZXAkFwk4Ccc

Mittwoch, 24.10.2018, 20:30 Uhr // Kulturbahnhof - Spitzweidenweg 28
NICOLE JOHÄNNTGEN “Henry”

Einlass:19.30 Uhr-Beginn: 20.30 Uhr

The New Orleans Project

Nicole Johänntgen saxophone
Jon Ramm trombone
Steven Glenn sousaphone
Paul Thibodeaux drums

«Henry» groovt und rumpelt, pustet und schmettert vom New Orleans Jazz inspiriert. Seit 22 Jahren steht die Saxophonistin Nicole Johänntgen auf der Bühne und spielt den Jazz mit Herzblut. Erst kürzlich verbrachte sie ein halbes Jahr in New York. Dort komponierte sie Musikstücke, die sie in New Orleans in der Besetzung Tuba, Posaune, Schlagzeug und Saxophon aufgenommen hat. Sieben neue Kompositionen, die frisch und lebendig wirken. Der fulminante und legendäre «Second Line»-Schlagzeug-Groove von New Orleans trifft auf die pumpende Tuba, die den Bassbereich bedient und den harmonischen Boden legt für feurige Improvisationen zwischen Posaune und Saxophon. Nicole Johänntgen hat ihre Mitmusiker, die allesamt in New Orleans leben, über gemeinsame Bekannte kennengelernt. Die Inspirationsquelle zum Bandnamen hingegen findet sich in Nicole Johänntgens Familie. Vater Heinrich «Henry» Johänntgen spielte zu ihren Schulzeiten in den frühen Morgenstunden die Posaune als Weckruf, dass es Zeit ist aufzustehen.

https://www.nicolejohaenntgen.com/

Freitag, 26.10.2018, 20:30 Uhr // Kulturbahnhof- Spitzweidenweg 28
WOMBO ORCHESTRA (F)

Einlass:19.30 Uhr - Beginn: 20.30 Uhr

Julie ROMAN - Vocals/Percussions
Manuel LAGORCE - Drums/Vocals
Fabien COLET: Bass Guitar
Stéphane GRÉTIN – Trombone
Eloi TEMBREMANDE – Trombone
Hervé PERNYQUOSKI - Trumpet
Yann GRILLON – Trumpet
Marc MOUCHÉS - Baritone Sax/Soprano Sax
Frédéric CORBIÈRE - Alto Sax

Diese Punk-Brass-Band ist nicht zu stoppen! Ob in der Straße oder auf der Bühne, Wombos Fanfaren erheben sich beim kleinsten rhythmischen Zeichen. Kräftig gedrungene, satte Hörner sind durch groovigen, perkussiven Trance miteinander verbunden. Alles fügt sich durch Julie Roman’s erotisch-raue und doch melodiöse Stimme im Sound-Gemälde von Wombo zusammen. Brass-Band Arrangements musikalischer Raubzüge aus der Rock- und Jazzszene machen unausweichlich Lust auf Tanzen. Inspiriert durch Fishbone, Voodoo Glow Skulls, Rage Against The Machine und King Crimson, Fela Kuti, Kultur Shock oder Goran Bregovic, präsentiert das Wombo Orchestra ein Répertoire im "Fusion Cover" zwischen Afro-Punk, Rock, Swing, Latin, Soul und Rap. Wen die überschäumende Energie dieser Band nicht mitreißt, dem ist einfach nicht mehr zu helfen. Wombo steht für explosive Straßen-Shows und eine Bühnenshow, die das Haar kräuseln lässt.

Wombo ist stolz auf viele Tausend Kilometer auf seinem Bandbus-Tacho, endlose Stunden "on the road", viele Liter geflossenen Schweiß und Kolbenöl wie auch ungezählte gebrochene Drumsticks, gerissene Saxophonblättchen, zerdroschene Becken, aufgeplatzte Lippen, durchgemachte Nächte, eben Wombopartys. Die Wombo-Lokomotive ist eine echte Rock Band!

Web: http://www.wombo.fr,
http://www.youtube.com/watch?v=m1POOwkRM2k
http://www.youtube.com/watch?v=SdXlgJ813d0
http://www.youtube.com/watch?v=cDihgtI3Hx8
http://www.youtube.com/watch?v=YK4Q_t0nqwY
https://youtu.be/tSIJo68oCiI

 

Samstag, 03.11.2018, 20:30 Uhr // Kulturbahnhof - Spitzweidenweg 28
ANGELIKA WEIZ & FRIENDS

Einlass:19.30 Uhr-Beginn: 20.30 Uhr

Angelika Weiz voc,
Charlie Eitner git,
Topo Gioia (Arg) perc,
Chris Lewis (GB) key

Angelika Weiz ist eine Ikone der DDR Soul - Blues & Jazzszene. Die aus Thüringen stammende Künstlerin sang bei Günther Fischer, arbeitete mit dem Komponist und Keyboarder Wolfgang "Fiedel" Fiedler in den Projekten "Fusion" und "Good Vibrations" & "Loud People zusammen und veröffentlichte mit ihm die 2 Alben "Heimat" &" Free." In den späten 80ern wurde sie zur beliebtesten Jazzsängerin der DDR gewählt. Tourneen führten sie durch ganz Europa und Südamerika. Später tourte sie mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg und gründete ihre Band u.a. mit dem bekannten Trompeter Ferry Grott.

Seit 2017 gibt es das Projekt "Angelika Weiz & Friend`s". An der Seite von Geli Weiz haben sich mit Chris Lewis, Charlie Eitner und Topo Gioia angesagte Musiker der Szene versammelt. Der Keyboarder Chris Lewis (GB) arbeitet u. a. bei Stars in Concert, bei Roland Kaiser, Dieter Hallervorden und der Smooth Jazz Band. Außerdem Stand er bereits mit Joy Flemming, Olivia Newton-John und Udo Lindenberg auf der Bühne. In verschiedenen Soul und Jazzprojekten von Angelika Weiz ist er als Tastenspieler musikalischer Begleiter an ihrer Seite. Charlie Eitner ist einer der vielseitigsten Jazz- Gitarristen Europas der mit seinem Spiel sowohl im Jazz, Rock, Blues aber auch in Klassik und Latin- Musik zu Hause ist. In den 70er und 80er Jahren war er mit den Bands "Fusion", "Unit" seiner Jazz-Rock Band "Splash" äußerst erfolgreich. Topo GIoia aus Argentinien ist der angesagteste Perkussionist der Berliner Musikszene. Ein Virtuose, der mit seinem kreativen und einfühlsamen Spiel bereits über 300 Plattenproduktionen bereichert hat.

Sonntag, 04.11.2018, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
ESCALATOR - KEN VANDERMARK / MARK TOKAR / KLAUS KUGEL

Jubiläumskonzert - 25.Jazzmeile Thüringen

Ken Vandermark - saxophones, clarinets
Mark Tokar - double bass
Klaus Kugel - drums

Die explosive Musik des Trios ESCALATOR entsteht im spontanen Spiel, in einer ineinander fließenden Kommunikation von direkten Ideen und abgeklärter Spielkunst. Ken Vandermark ist ein großartiger Bläser, ein Aktionist der klaren Linie.

Die Interaktion zwischen ihm, Klaus Kugel und Mark Tokar funktioniert perfekt. Raum, Klangfarbe, Interaktion, Unabhängigkeit, Transparenz, und ein ungeheurer Vorwärtsdrang; es macht Spaß zu hören, es macht Spaß zu hören, wie die drei ihre Musik in Echtzeit entstehen lassen, zu erleben, wie jeder sofort reagiert, wie die Wachheit an allen Fronten zu spüren ist.

http://vandermark.tokar.kugel-trio.com

Montag, 05.11.2018, 20:30 Uhr // TRAFO, Nollendorfer Str. 30
JENAER PHILHARMONIE trifft SARAH BUECHI & Band
Dienstag, 06.11.2018, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
BEATS and PIECES

BAUHAUS100-White City Jazz-Tel Aviv

Matan Chapnizky - Saxophone and compositions
Ran Levi - Bass
Adam Cohen - Drums

Das Power-Trio unter der Leitung des Saxofonisten Matan Chapnizky ("Yemen Blues", Omer Avital) mit Bassist Ran Levi und Schlagzeuger Adam Cohen, ist beeinflusst von britischem Rock und afrikanischer Musik. 2015 gegründetJahr 2015, tourte die Band durch Indien, die Schweiz und Israel. Ihr Debütalbum wurde 2016 veröffentlicht.

Donnerstag, 08.11.2018, 20:30 Uhr // Kulturbahnhof - Spitzweidenweg 28
NAPOLEON MURPHY BROCK - WERNER NEUMANN & Band

The Napi Project

Napoleon Murphy Brock – vocals, saxofon
Werner Neumann – guitar
Florian Kästner – piano
Volker Heuken – vibes
Robert Lucaciu – bass
Philipp Scholz – drums

Nach zwei erfolgreichen und aufregenden Konzerten im Kölner Loft und zu den Leipziger Jazztagen im letzten Jahr kehrt dieses Projekt auf die Bühne zurück und präsentiert Songs von Werner Neumann und natürlich Frank Zappa. Napoleon Murphy Brock ist als langjähriger Musiker der Band Mothers of Invention einer der gefragtesten Interpreten von Zappa-Kompositionen.

Neumann und Brock trafen sich vor drei Jahren bei einer Tournee der Band Grandsheiks. Ein Jahr später spielten beide gemeinsam mit dem MDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Krystjan Järvi ein Konzert mit Stücken von FZ. Das aktuelle Projekt vereint nun Neumanns Favorite Songs und Stücke des Meisters. Begleitet werden sie dabei von Leipzigs begnadetsten Musikern. Hier prallen nicht nur mehrere Generationen aufeinander. Der Geist der späten 60´er trifft auf die jungen Jazz-Rebellen, eine perfekte Symbiose. Napoleon Murphy Brock zeigt auch hier, wie schon vor 50 Jahren, dass er einer der größten Sänger auf diesem Planeten ist.