Veranstaltungen

Mittwoch, 08.11.2017, 20:30 Uhr // Kulturbahnhof Jena
VINCENT COURTOIS „MEDIUMS“ LUTHER PROJEKT

Vincent Courtois (F) - cello / Daniel Erdmann (D) - sax / Robin Fincker (F) - sax / Jean Michel Hannecart (F) - Zeichnung, Malerei

MEDIUMS und LUTHER

Für das Luther-Projekt werden „Mediums“ mit „Le délit Miroir“ verbunden. Jean Michel Hannecart wohnt in Reims, wo Zeichnungen von Lucas Cranach aufbewahrt werden, denen er sich sehr verbunden fühlt und seine Technik ist der Renaissance sehr nahe. Für das Luther-Projekt wird inspiriert von den Malern der Renaissance eine Reise in Bildern und Musik enstehen, und die in Echtzeit entstehenden Bilder werden eine Verbindung von Luther zur Musik und in die Gegenwart herstellen.

Das Konzept der Performance funktioniert so: Der Künstler benutzt eine Technik, die aus der flämischen Schule des 15. Jahrhunderts stammt: flüssige Kreide wird auf ein Schwarzes Brett aufgetragen und mit Schwamm, Wasser und Pinsel entsteht dann das Bild.

Während das Bild entsteht spielen die Musiker Klangfarben die den Prozess unterstützen, die Musik kann aber auch in den Vordergrund treten, denn ein gemaltes Foto entsteht ca. in 10 bis 15 Minuten und so ist genug Platz für die Musik da auch ihren melodiösen Charakter komplett zu entfalten.

Die Musik entsteht im Augenblick und verschwindet sobald der letzte Ton verklungen ist, dadurch gewinnt sie an Dringlichkeit. Dieses Element wird auch von Jean Michel Hannecart benutzt, denn das fertige Bild wird jedes Mal wieder weggewischt und es bleibt nur das schwarze Holzbrett übrig.

VINCENT COURTOIS „MEDIUMS“ LUTHER PROJEKT stellt ein genreübergreifendes Projekt dar, in dem Musik in Klangfarben (im wahrsten Sinne des Wortes) umgesetzt werden. Musik wird bildlich und umgekehrt und in den entstehenden Bilder wird eine Verbindung von Luther zur Musik und in die Gegenwart hergestellt.

teaser mediums :  https://www.youtube.com/watch?v=jpcpy-dU33Y

teaser le délit miroir : https://vimeo.com/163172092

Freitag, 10.11.2017, 20:00 Uhr // Kleines Glashaus
STEFAN NAGLER BAND
Foto Tina Peisker

Stefan Nagler Band

Nils Alf-sax / Clemens Appenroth-b / Kay Kalytta- dr / Stefan Nagler-p,org

Dienstag, 14.11.2017, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
HANG EM HIGH

HANG EM HIGH - Tres Testosterones (the band formerly known as HANG EM HIGH)

Lucien Dubuis (CH) - b, ccl / Bond (PL) - b, elec / Alfred Vogel (A) - dr

Selbstbewusst scheint das Statement der drei Musiker aus der Schweiz, Polen und Österreich nun schon seit 4 Jahren allemal, und spätestens seit diesem dritten Werk ist klar, dass es diesen Herren garantiert nicht an Testosteron fehlt. Doch Vorsicht, sollte man von diesem vorangekündigten Hormonüberschuss auf drei Macho-Musiker schließen!

In der Tat scheint die Musik von HANG EM HIGH gleichermaßen psychedelisch wie poetisch zu sein. Kaum haut die Band so richtig auf die Zwölf, lässt sie den Zuhörer in einem Netz mit weiten Maschen sanft in der Luft hin und her schaukeln. Es ist eine musikalische Achterbahnfahrt, die sich wohl wirklich nur mit bilderhaften Bocksprüngen sprachlich erschließen lässt.

„Hang Em High sind sowas wie ein abgefahrener Instrumentalhaufen. Ich kann mir vorstellen, dass Ennio Morricone auf LSD war, bevor er mit der gnadenlosen Betty Davis in der Kopfstandstellung diese drei Jungs gezeugt hat. Ihre Musik ist unkonform. Man hört die Poesie von emotionalem Jazz genauso, wie das brachial Psychotische, das im Crossover der Neunziger daheim war.

Ihre Klänge sind massiv und eigensinnig, kochend heiß wie ein japanischer Drogenkeller und beinah so unterkühlt wie Dirty Harry, wenn er mit seiner Smith and Wesson spielen darf.“

(Aufzeichnungen eines aufmerksamen Hörers, der sich gerade an „Hang Em High“ aufknüpft.)

https://www.youtube.com/watch?v=G66So6XfI4s

http://www.uk-promotion.de/musikthemen-coverdownload/hang-em-high-tres-testosterones/

Mittwoch, 15.11.2017, 19:30 Uhr // Kulturbahnhof Jena
JULIE CAMPICHE QUARTET & USEDTOBENEW - UTBN & als Gast Stefan Nagler STEFAN NAGLER
Foto: Gerald Langer

JULIE CAMPICHE QUARTET (CH)

Julie Campiche harp, Manu Hagmann b, Leo Fumagalli sax, Clemens Kuratle dr

Nach 8 Jahren reger Konzerttätigkeit mit der Gruppe Orioxy, lanciert die Harfenistin Julie Campiche nun ein neues Projekt mit einer rein instrumentalen Besetzung.

Ihr Quartett besteht aus vier Schweizer Musikern der neuen Generation.

Die grossen Fragen ihrer Generation dienen als Inspirationsquelle für ihre Kompositionen - wie im Fall vom Stück "Onkalo", welches nach dem Standort des ersten Endlagers für radioaktiven Abfall benannt ist, oder dem Stück "Flash Info" welches die mediale Reizüberflutung thematisiert.

Diese Band kreiert mit einem ausgeklügelten Gemisch aus elektronischen Effekten und akustischen Klängen, eine cineastische, melancholisch angehauchte Atmosphäre, untermalt von unkonventionellen Grooves, welche mühelos zwischen zarten, zerbrechlichen und treibend, ekstatischen Stimmungen hin und her pendelt. Ein elektroakustisches Klangerlebnis welches der Improvisation viel Freiraum lässt.

USEDTOBENEW - UTBN als Gast STEFAN NAGLER
indiejazz – ambientgroove - impro

Itai Weissmann (ISR) – sax/EWI, Diego Nicolás Rodriguez (COL) b, Henning Luther (D) dr

INFO:
https://www.facebook.com/USEDTbN/

HÖREN:
https://youtu.be/xV4A1119yBY
https://youtu.be/fZujTCfmvTM
https://youtu.be/8kJs06qkqDs


UTBN ist ein Trio aus Amsterdam.
Gegründet vom Saxophonisten/EWI Spieler Itai Weissmann und dem Schlagzeuger
Henning Luther. Zu ihnen gesellte sich vor einem halben Jahr der kolumbianische Bassist
Diego Rodriguez. In dieser Besetzung spielt die Band energiegeladene Livesessions.
Mit seiner ganzen instrumentalen Kraft aus Klangflächen, minimalen Akkordabläufen und
energetischen Rhythmen setzt das Trio ein einmaliges Sound-Mosaik zusammen. Oder es
mit den Worten von Konzertbesuchern zu beschreiben: “it's an ongoing raga that draws you ... you away”
„...they not trying to impress the auidence, they connect with the audience... without loosing to
many words...“

Im Sommer 2015 veröffentlichte die Band ihre erste EP: Trimary „Number3“( soundcloud/spotify).
Das EWI -ein elektronisches Blasinstrument, welches in den 80zigern auftauchte- fand
vorallem im Jazzrock und Fusion Verwendung, später auch im new age. Der amerikanische
Jazzsaxofonist Michael Brecker machte es bekannt. Vorallem die aussergewöhnliche
Kontrolle von Synthesizern, der Tonumfang und die dynamischen Möglichkeiten machen
es besonders.

Freitag, 17.11.2017, 20:00 Uhr // Villa Rosenthal, Mälzerstr. 11
ANNA CAREWE & OLI BOTT

Cello meets Vibraphone - Classical meets Jazz

Anna Carewe (GB) - cl / Oli Bott (D) - vib

Mit Cello und Vibraphon auf einer Zeitreise von Alter Musik bis Neuer Musik, mit Ausflügen zu Jazz und Improvisationen. Kompositionen von Ciconia, Ortiz, Bach, Vivaldi, Grieg, Satie, Britten, Ellington und Piazzolla.

Anna Carewe und Oli Bott spielen Musik ohne Grenzen: Ernste Musik, Unterhaltende Musik, Alte Musik, Neue Musik, Kompositionen & Improvisationen. Sie lassen die Grenzen zwischen den Genres und Epochen verschwinden und verführen das Publikum, neue Klänge zu genießen und bekannte Klänge neu zu erfahren.

"Müheloser Sprung über die Jahrhunderte: die Kombination aus Vibes und Cello harmonierte ausgezeichnet." Kölnische Rundschau

HÖREN: https://www.youtube.com/watch?v=EwWSn3bky20 (Video von Julia Fabian)

INFO: http://www.annacarewe.olibott.com/

Freitag, 17.11.2017, 20:00 Uhr // Stadtteilzentrum LISA
47. JENAER JAZZABEND
Foto – Rechte bei Sven Viertel

47. JENAER JAZZABEND - SUNSHINE BRASS & Ulli Oberländer

Sven Viertel - tp, voc, ld/ Thomas Gütter - cl, sax/ Florian Winkel – tb/ Christian Hanft – sous/ Thomas Henkel - dr, voc/ Daniel Siegmund - bj, voc
Entertainment Ulli Oberländer – p, tb

Die in Thüringen mit Schwerpunkt Suhl beheimateten Mannen von Sunshine Brass vereint die Spielfreude am traditionellen Jazz. Hierbei spannen sie den Bogen von Dixieland-Standards, internationalen „Klassikern“, bis hin zu eigenen Titeln.

Für Ulli Oberländer ist der in die Sunshine Brasser eingebettete Soloauftritt mit Piano- und Posaunenspecials im Jenaer LISA quasi ein Heimspiel. Denn er gestaltet die 1999 aus der Taufe gehobene Jazzreihe als „Sessionmusiker vom Dienst“ mit. Dieses Mal soll es zur abschließenden Großen Jam-Session - Markenzeichen der Jazzabende - mit zusätzlich geladenen Akteuren kontrastierend swingend zugehen.




Samstag, 18.11.2017, 22:00 Uhr // Kulturbahnhof - Spitzweidenweg 28
BROKEN BRASS ENSEMBLE (NL)

Präsentiert von : JAZZMEILE THÜRINGEN und FREAK OUT

Einlass: 21.00 Uhr
Konzertbeginn: 22:00 Uhr (pünktlich)

 

Das Broken Brass Ensemble ist keine typische Brass Band. Die niederländische Gruppe vermischt traditionellen New Orleans Brass mit Stilrichtungen wie Hip Hop, Funk, Soul, Dance und Jazz zu einem mitreißenden Sound, der den lebendigen New Orleans Brass auf ein neues Level hebt. Das Ergebnis: Brass 2.0 - ein wilder Sound aus purer Energie. Die Band verzeichnet über 250 gespielte Konzerte in weniger als drei Jahren, in denen sie bewiesen haben, dass ihre mitreißende Musik international hoch im Kurs steht!

Mit ihren energiegeladenen Live-Shows, in denen sie auf der Bühne ein regelrechtes Feuerwerk des Brass entfachen, faszinieren sie ihr Publikum europaweit.

Presse: “Es war ein absolutes Gefühl von Spaß und Gemeinschaft, als die leidenschaftliche Energie und die unwiderstehlichen Rhythmen das Publikum nicht mehr auf den Sitzen hielten.“ – Time Out

http://www.brokenbrassensemble.nl/

http://concert.arte.tv/de/brokenbrassensemble-jazzahead-2017

Donnerstag, 23.11.2017, 20:00 Uhr // Pici Café & Vinothek
ORANGE EMBERS

ORANGE EMBERS  


Das Trio Orange Embers spielt relaxte und groovige brasilianische Bossa Nova und Jazz! In alle Gefühslagen schwingt die Band auf dieser "Welle", denn nichts anderes bedeutet "Bossa". Die Songs sind Miniatur Erzählungen - lebensfroh oder melancholisch, humorvoll, schwelgend oder verspielt, und immer mit einer gewissen Eleganz. In einer Mischung von bekannten und seltener gespielten kommen sie in der Originalsprache exotisch schmeichelnd oder in englischer besetzung daher. Und bei aller Feinsinnigkeit bleibt die Herkunft vom Samba und dessen Lebenslust doch noch spürbar.
 

Donnerstag, 23.11.2017, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
Z-COUNTRY PARADISE

Jelena Kuljic (SRB) - voc / Frank Gratkowski (D) - sax,cl / Kalle Kalima (FIN) - g /Oliver Potratz (D) - ebass / Christian Marien (D) - drums

Sie gehören zur Creme des zeitgenössischen Jazz, haben auch Erfahrungen in anderen Bereichen gesammelt – und klingen so wuchtig, verrückt, erfrischend, provokativ wie Captain Beefheart, wie Broken Heart Collector, Zoogz Rift oder die Flying Luttenbachers.

Klar – die Instrumentierung von Frank Gratkowskis »Z-Country Paradise« weicht von denen der genannten Bands durchaus ab, aber der Freigeist, die raffinierte Rhythmik, die Expressivität, die Offerten des Unerwarteten, auch manche musikalische Skurrilität sprechen eine eindeutige Sprache: Mit Z-Country Paradise ist eine Band geboren, die die Hochglanz-All-Inklusive-Ressort-Musik à la Tom Gaebel, Torsten Goods oder Viktoria Tolstoy mit Stürmen sauerstoffreicher Frischluftwirbel hinwegfegen kann.

Mathias Bäumen, Jazzzeitung.de, April 2016

http://gratkowski.com/de/projects/z-country-paradise/

Samstag, 25.11.2017, 18:00 Uhr // Theaterhaus
Der unbekannte Hanns Eisler - eine lange Nacht im Theaterhaus Jena

„Auch Schwalben, die zu früh kommen, können erfrieren…“ (Hanns Eisler) –

Der unbekannte Hanns Eisler

Am Samstag, dem 25.11. 2017 wird unter dem Titel Der unbekannte Hanns Eisler von 18.00 Uhr bis 24.00 Uhr eine Lange Nacht im Theaterhaus stattfinden.  Der Lese-Zeichen e.V., der Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität, die Jazzmeile e.V. und der Förderverein radio okj e.V. kooperieren dabei mit dem Theaterhaus Jena. Hanns Eisler ist heute ein bekannter Unbekannter. Wie kaum ein anderer Komponist war er in das „Zeitalter der Extreme“ (Eric Hobsbawm) verstrickt. Er glaubte an die Ideale des Kommunismus und litt unter den Verfolgungen des Naziregimes. Im amerikanischen Exil arbeitete er mit Brecht und Adorno zusammen. Wegen „unamerikanischen Verhaltens“ ausgewiesen, siedelte er in die DDR über, behielt aber lebenslang einen österreichischen Pass. In der DDR war er als Komponist der Nationalhymne hoch angesehen und wurde zugleich als Schüler Arnold Schönbergs formalistischer Tendenzen bezichtigt. Wie kaum ein anderer Komponist des 20. Jahrhunderts hat er für die kommunistische Idee gestritten, wie kaum ein anderer Komponist unter den Deformationen im Sozialismus gelitten. Er hat in allen Genres außergewöhnliche Musik geschrieben, die fast vergessen ist. Seine Musik ist auch heute noch in der Lage zu polarisieren und den Weg für eine kritische Theorie und Praxis zu bahnen, in- und außerhalb der Kunst. Musik, Film, gesprochenes und gesungenes Wort werden in dieser langen Nacht widerspruchsvoll vereint.

Ursula Thurmayr (Sopran) und Paul Rivinius (Klavier) sind mit Liedern aus dem Hollywooder Songbook zu hören, Oliver Augst und Sven-Åke Johansson gastieren mit dem Programm „Eisler im Sitzen“, Hannes Zerbe und Jürgen Kupke bringen Jazz-Versionen von Eisler-Liedern zu Gehör und das Duo Augst & Daemgen (featuring: Jörg Fischer, Drums) werden mit ihrem Programm MARX das Publikum mit Eisler-Liedern im Avantagrde-Pop-Kostüm begeistern.

Die Programmfolge Der unbekannte Hanns Eisler wird unterstützt durch die Landeszentrale für politische Bildung in Thüringen, im Rahmen der Reihe Wortklang

durch die Sparkassen-Stiftung Hessen-Thüringen, durch die Hanns-und Steffy-Eisler-Stiftung, durch die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck, durch den Fonds Soziokultur der Stadt Jena und das Allianz Versicherungsbüro Lohse.

 Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Information und an der Abendkasse zu 12 € und 8 € (ermäßigt).

 Die Jazzmeile Thüringen beteiligt sich an dem Projekt mit dem Konzertbeitrag
Zerbe-Kubach spielen Eisler


Hannes Zerbe
Piano, Komposition/Arrangements, Leitung

Hannes Zerbe studierte zunächst Elektrotechnik mit Abschluss als Dipl.-Ing. an der TU Dresden, später Klavierstudium an der Jazzabteilung der Musikhochschule in Dresden und Komposition an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin bei Prof. Wolfram Heicking und Prof. Paul-Heinz Dittrich. 1985-87 war er Meisterschüler für Komposition an der Akademie der Künste (Berlin-Ost) bei Paul-Heinz Dittrich.Anfang der siebziger Jahre begleitete er die afroamerikanische Sängerin Etta Cameron in mehr als 100 Kirchenkonzerten in der DDR mit Gospel- und Spiritualmusik.
Zerbe arbeitete mit zahlreichen Musikern der zeitgenössischen Musikszene, vor allem auch des Jazz, in Projekten und Konzerttourneen zusammen (u.a. mit Leo Wright, Charlie Mariano, Willem Breuker, Bernd Konrad, Lauren Newton, Klaus Koch, Gebhard Ullmann und Jürgen Kupke).1975-77 spielte er im außerordentlich erfolgreichen Jazzquartett FEZ gemeinsam mit dem Posaunisten Conrad Bauer, dem Bassisten Christoph Niemann und dem Schlagzeuger Peter Gröning.
1979 gründete er die HANNES-ZERBE-BLECH-BAND, in der neben Jazzmusikern auch Instrumentalisten sinfonischer Orchester (Ost-)Berlins (Staatskapelle Berlin, Komische Oper Berlin und Berliner Sinfonieorchester) spielten. In diesem ca. 15köpfigen Ensemble wurden neben eigenen Werken vor allem Kompositionen des 20.Jhdts. (u.a. von Paul Dessau, Hanns Eisler, Kurt Weill) und entsprechende Bearbeitungen gespielt.
Hannes Zerbe erarbeitete Text-Musik-Projekte (nach Bertolt Brecht, Ingeborg Bachmann, Erich Fried, Raimond Queneau, Kurt Schwitters, Volker Braun, Heiner Müller, Robert Gernhardt, Erwin Strittmatter, Erich Mühsam) in Zusammenarbeit mit Schauspielern und Sängern, u.a. mit Gina Pietsch, Heide Bartholomäus, Peter Groeger, Joachim Vogt und Bernd Ludwig; mit deren erfolgreichreichstem, dem „Kurt-Schwitters-DADA-Projekt“ gastierte er seit 1989 gemeinsam mit dem Schauspieler/Regisseur Hans-Joachim Frank (theater 89) und dem Posaunisten Jörg Huke in zahlreichen Ländern wie Russland, Schweiz, Österreich, Kanada und USA.

Seit 1995 leitet er das JAZZORCHESTER PROKOPÄTZ, eine unkonventionelle Big Band, wofür er komponiert und arrangiert.
Darüber hinaus komponiert Hannes Zerbe für Gesang, Kammermusik, Sinfonieorchester, Hörspiel, Theater und Film.
Mit den verschiedenen Besetzungen und Projekten trat Hannes Zerbe auf vielen nationalen und internationalen Konzertpodien und Festivals von Petersburg bis Los Angeles auf.


Gerhard »Kubi« Kubach

Geboren in Berlin, Studium an der Hochschule für Musik „Hans Eisler” in Berlin Kontrabaß/Bassgitarre.
Spielte zahlreiche Tourneen mit der Hannes Zerbe Blechband, Bajazzo , H.Forsthoff Trio,Pascal v.Wroblewsky & Quartett, DuDu Tucci’s Odudua , New Pulse Quartett, WJO Orchester in Frankreich, Holland, Schweiz, Österreich, Estland, Rumänien,Ungarn, Polen ,Slowakei ,Italien und Deutschland.
Seine aktuellen Projekte sind: 105 LenzKubachJohnson und das Friedhelm Schönfeld Trio